Vom aktuellen Dollarkurs über Bargeld und Maestro-Karte bis Kreditkarten: Informationen zum Zahlungsverkehr in den USA.

Aktueller Wechselkurs

US-Dollar (USD) $
1 EUR = 1.1077 USD
1 USD = 0.9028 EUR
Kanadischer Dollar (CAD) $, C$
1 EUR = 1.4666 CAD
1 CAD = 0.6818 EUR

Stand: 10.12.19. Update täglich ca. 16 Uhr (nur werktags). Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: ECB

Kreditkarten

Kreditkarten Credit Card MasterCard Visa. Foto: Pixabay, CC0
Kreditkarten sind das gängigste Zahlungsmittel in den USA. Foto: Pixabay, CC0
In die USA sollte man nicht ohne Kreditkarte reisen. Kreditkarten sind das gängigste Zahlungsmittel.

Man kann die Kreditkarte fast überall verwenden, z. B. an Tankstellen, in Einkaufszentren, in Restaurants, in Hotels und in Freizeitparks. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es sogar Parkuhren, die man mit der Kreditkarte „füttern“ kann.

Auch Bargeld erhält man am Geldautomaten mit der Kreditkarte. Die gängigsten Kreditkarten (VISA, Mastercard und American Express) werden in den meisten Geschäften akzeptiert.

Ohne Kreditkarte ist es auch nicht möglich, einen Mietwagen zu leihen. Alle Vermieter verlangen bei der Anmietung als Kaution die Vorlage einer Kreditkarte.

Kreditkarten-Empfehlung

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Revolut

Revolut StandardRevolut bietet ein kostenloses Girokonto mit eigener IBAN und Kreditkarte, das bequem über eine Smartphone-App bedient wird. Die Kontoeröffnung dauert nur wenige Minuten. Das Konto wird als Guthabenkonto geführt. Bei jeder Zahlung mit Karte sendet die App sofort eine Benachrichtigung.

Innerhalb der App kann man verschiedene Währungs-Wallets anlegen. So kann man schon vor der Reise in die USA Euro in US-Dollar umtauschen. Das lohnt sich natürlich doppelt, wenn man zu einem günstigen Kurs umtauscht. Zahlt man dann in US-Dollar, wird der Betrag vom US-Dollar-Wallet abgezogen. Der Umtausch vorher ist jedoch nicht zwingend nötig. Hat man kein US-Dollar-Guthaben in seinem Konto, wandelt Revolut die Ausgaben automatisch in Euro um. Es fallen keine Fremdwährungsgebühren an.

inkl. kostenlosem Konto – Das ideale Urlaubskonto
Guthaben kann auch in US-Dollar geführt werden
Keine Wechsel- und Auslandseinsatzgebühren
Kostenloser Geldtransfer in mehr als 24 verschiedenen Währungen
eignet sich nicht für Mietwagen-Kaution, da auf Guthabenbasis

Kosten bei Bezahlung:
Weltweit Gebührenfrei

Kosten bei Abhebung:
Kostenloser Bargeldbezug an Geldautomaten weltweit von € 200 pro Abrechnungsmonat (bzw. Äquivalent in anderer Währung)

Jahresgebühr:
Gebühr im 1. Jahr: 0,00 Euro
Gebühr ab 2. Jahr: 0,00 Euro

Gebührenfrei Mastercard Gold

Advanzia Gebührenfrei Mastercard GoldDie Advanzia-Bank bietet mit der „Gebührenfrei Mastercard GOLD“ eine kostenlose Kreditkarte ohne Jahresgebühr an. Bei Zahlungen mit der Karte im Ausland fällt weltweit keine Auslandseinsatzgebühr an. Die Bargeldabhebung ist gebührenfrei, es fallen jedoch Zinsen an.

Sie erhalten automatisch eine gratis Reiseversicherung, wenn Sie mindestens 50 % der Gesamtreisekosten mit der Karte zahlen. Die Reiseversicherung beinhaltet unter anderem eine Reiserücktrittskosten- und Reisekrankenversicherung.

Jedoch sollte man folgendes beachten: Die Karte ist eine „echte“ Kreditkarte. Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich mit 20 Tagen Zahlungszeitraum ab Rechungserstellung. Lastschrift ist nicht möglich. Wird der Betrag nicht überwiesen, nimmt man einen Kredit in Anspruch, bei dem Zinsen anfallen!

Zudem sollte man beachten, die Karte schon einige Monate vor der Urlaubsreise zu bestellen und einige Umsätze tätigen, da man in den ersten Monaten nach Erhalt der Karte nur über einen geringen Kreditrahmen verfügt.

Jahresgebühr:
Gebühr im 1. Jahr: 0,00 Euro
Gebühr ab 2. Jahr: 0,00 Euro

Girocard

Mit Girokarten mit Maestro-Cobranding (früher und umgangssprachlich „ec-Karte“) kann man an den meisten Automaten in den USA Bargeld abheben. Die Akzeptanz für das Zahlen mit Girocard ohne Maestro-Symbol ist sehr niedrig bis unmöglich.

Seit 2010 setzen einige Banken auch auf Girokarten mit dem System V-Pay mit EMV-Chiptechnologie. Dieses System wurde von VISA Europe entwickelt und funktioniert nur innerhalb Europas. Mit diesen Karten kann außerhalb Europas und somit auch in den USA kein Bargeld abgehoben werden.

Bargeld

Neben Kreditkarte und Reiseschecks ist auch Bargeld in kleiner Stückelung für die ersten Tage der Reise zu empfehlen. Bereits bei Ankunft am Flughafen braucht man Bargeld für Gepäckwagen, Getränke, Taxi oder Trinkgelder. Euro-Scheine sind nicht zu empfehlen, da man sie nur in wenigen Banken in US-Dollar umtauschen kann.

Anschließend kann man sich vor Ort an Geldautomaten mit der Landeswährung versorgen. Hier erhält man in der Regel einen günstigeren Wechselkurs als beim Umtausch vor der Reise zuhause.

An einigen Geldautomaten kann man den Auszahlbetrag anstatt in Dollar direkt in Euro abbuchen lassen. Hier erfolgt die Umrechnung von Dollar in Euro jedoch oft zu einem ungünstigen Kurs. Bei einer Abbuchung in US-Dollar dagegen wird zum gängigen Umrechnungskurs abgerechnet. Daher ist es oft günstiger, beim Abheben von Bargeld die Abrechnung in US-Dollar zu wählen.

One Dollar, Money Geld. Foto: Pixabay #505520, Public Domain
Ein-Dollar-Noten. Foto: Pixabay, CC0

Die US-Dollar-Scheine sahen früher alle gleich aus, und unterschieden sich lediglich durch den aufgedruckten Betrag und die dargestellte Person. Die neuen Scheine wurden mittlerweile ein kleines bißchen farbiger gestaltet, so dass eine Unterscheidung etwas leichter fällt. Es gibt Scheine im Wert von 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar. Münzen gibt es zu 1 Cent (Penny), 5 Cent (Nickel), 10 Cent (Dime), 25 Cent (Quarter) und 1 Dollar.

Scheine im Wert von $100 werden häufig nicht gerne gewechselt.

5, 10, 20, 50 Dollar Noten, Money Geld. Foto: Pixabay #388687, Public Domain
Verschiedene US-Dollar-Banknoten. Foto: Pixabay, CC0

Sales Tax (Mehrwertsteuer)

Die Sales Tax (wie Mehrwertsteuer) wird in fast allen Staaten der USA erhoben. Sie ist von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden.

In den ausgezeichneten Preise in Supermärkten, Restaurants oder auch in Hotels ist die Sales Tax nicht enthalten – die Steuer wird an der Kasse noch dazugerechnet.

Es gibt auch Ausnahmen: Um glatte Beträge zu erreichen und die Zahlung zu vereinfachen, weisen z.B. Imbissbuden die Preise mit und ohne Steuer aus. Auch die Benzinpreise an Tankstellen werden inkl. Steuern angezeigt. In den Staaten Delaware, Montana und Oregon wird keine Sales Tax erhoben.

Bei Wikipedia ist eine Aufstellung der Steuern nach Staaten und Warengruppen zu finden.

Tax Steuer Flag Fahne USA. Foto: Pixabay #646509, Public Domain
Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) ist in ausgezeichneten Preisen nicht enthalten. Foto: Pixabay, CC0

Trinkgeld

Ein Trinkgeld in Höhe von 15% – 25% des Rechnungsbetrags im Restaurant ist üblich. Zudem erwarten Taxifahrer, Portiers und Zimmermädchen immer ein paar Dollar.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Geld und Kreditkarte
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