Vom aktuellen Dollarkurs über Bargeld und Maestro-Karte bis Kreditkarten: Informationen zum Zahlungsverkehr in den USA.

Aktueller Wechselkurs

US-Dollar (USD) $
1 EUR = 1.1886 USD
1 USD = 0.8413 EUR
Kanadischer Dollar (CAD) $, C$
1 EUR = 1.4816 CAD
1 CAD = 0.6749 EUR

Stand: 2.08.21. Update täglich ca. 16 Uhr (nur werktags). Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: ECB

Kreditkarten

Kreditkarten Credit Card MasterCard Visa. Foto: Pixabay, CC0
Kreditkarten sind das gängigste Zahlungsmittel in den USA. Foto: Pixabay, CC0
In die USA sollte man nicht ohne Kreditkarte reisen. Kreditkarten sind das gängigste Zahlungsmittel.

Man kann die Kreditkarte fast überall verwenden, z. B. an Tankstellen, in Einkaufszentren, in Restaurants, in Hotels und in Freizeitparks. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es sogar Parkuhren, die man mit der Kreditkarte „füttern“ kann.

Auch Bargeld erhält man am Geldautomaten mit der Kreditkarte. Die gängigsten Kreditkarten (VISA, Mastercard und American Express) werden in den meisten Geschäften akzeptiert.

Ohne Kreditkarte ist es auch nicht möglich, einen Mietwagen zu leihen. Alle Vermieter verlangen bei der Anmietung als Kaution die Vorlage einer Kreditkarte.

Kreditkarten-Empfehlung

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Revolut

Revolut StandardRevolut bietet ein kostenloses Girokonto mit eigener IBAN und Kreditkarte, das bequem über eine Smartphone-App bedient wird. Die Kontoeröffnung dauert nur wenige Minuten. Das Konto wird als Guthabenkonto geführt. Bei jeder Zahlung mit Karte sendet die App sofort eine Benachrichtigung.

Innerhalb der App kann man verschiedene Währungs-Wallets anlegen. So kann man schon vor der Reise in die USA Euro in US-Dollar umtauschen. Das lohnt sich natürlich doppelt, wenn man zu einem günstigen Kurs umtauscht. Zahlt man dann in US-Dollar, wird der Betrag vom US-Dollar-Wallet abgezogen. Der Umtausch vorher ist jedoch nicht zwingend nötig. Hat man kein US-Dollar-Guthaben in seinem Konto, wandelt Revolut die Ausgaben automatisch in Euro um. Es fallen keine Fremdwährungsgebühren an.

inkl. kostenlosem Konto – Das ideale Urlaubskonto
Guthaben kann auch in US-Dollar geführt werden
Keine Wechsel- und Auslandseinsatzgebühren
Kostenloser Geldtransfer in mehr als 24 verschiedenen Währungen
eignet sich nicht für Mietwagen-Kaution, da auf Guthabenbasis

Kosten bei Bezahlung:
Weltweit Gebührenfrei

Kosten bei Abhebung:
Kostenloser Bargeldbezug an Geldautomaten weltweit von € 200 pro Abrechnungsmonat (bzw. Äquivalent in anderer Währung)

Jahresgebühr:
Gebühr im 1. Jahr: 0,00 Euro
Gebühr ab 2. Jahr: 0,00 Euro

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Advanzia Gebührenfrei Mastercard GoldDie Advanzia-Bank bietet mit der „Gebührenfrei Mastercard GOLD“ eine kostenlose Kreditkarte ohne Jahresgebühr an. Bei Zahlungen mit der Karte im Ausland fällt weltweit keine Auslandseinsatzgebühr an. Die Bargeldabhebung ist gebührenfrei, es fallen jedoch Zinsen an.

Sie erhalten automatisch eine gratis Reiseversicherung, wenn Sie mindestens 50 % der Gesamtreisekosten mit der Karte zahlen. Die Reiseversicherung beinhaltet unter anderem eine Reiserücktrittskosten- und Reisekrankenversicherung.

Jedoch sollte man folgendes beachten: Die Karte ist eine „echte“ Kreditkarte. Die Rechnungsstellung erfolgt monatlich mit 20 Tagen Zahlungszeitraum ab Rechungserstellung. Lastschrift ist nicht möglich. Wird der Betrag nicht überwiesen, nimmt man einen Kredit in Anspruch, bei dem Zinsen anfallen!

Zudem sollte man beachten, die Karte schon einige Monate vor der Urlaubsreise zu bestellen und einige Umsätze tätigen, da man in den ersten Monaten nach Erhalt der Karte nur über einen geringen Kreditrahmen verfügt.

Jahresgebühr:
Gebühr im 1. Jahr: 0,00 Euro
Gebühr ab 2. Jahr: 0,00 Euro

Girocard

Mit Girokarten mit Maestro-Cobranding (früher und umgangssprachlich „ec-Karte“) kann man an den meisten Automaten in den USA Bargeld abheben. Die Akzeptanz für das Zahlen mit Girocard ohne Maestro-Symbol ist sehr niedrig bis unmöglich.

Seit 2010 setzen einige Banken auch auf Girokarten mit dem System V-Pay mit EMV-Chiptechnologie. Dieses System wurde von VISA Europe entwickelt und funktioniert nur innerhalb Europas. Mit diesen Karten kann außerhalb Europas und somit auch in den USA kein Bargeld abgehoben werden.

Bargeld

Neben Kreditkarte und Reiseschecks ist auch Bargeld in kleiner Stückelung für die ersten Tage der Reise zu empfehlen. Bereits bei Ankunft am Flughafen braucht man Bargeld für Gepäckwagen, Getränke, Taxi oder Trinkgelder. Euro-Scheine sind nicht zu empfehlen, da man sie nur in wenigen Banken in US-Dollar umtauschen kann.

Anschließend kann man sich vor Ort an Geldautomaten mit der Landeswährung versorgen. Hier erhält man in der Regel einen günstigeren Wechselkurs als beim Umtausch vor der Reise zuhause.

An einigen Geldautomaten kann man den Auszahlbetrag anstatt in Dollar direkt in Euro abbuchen lassen. Hier erfolgt die Umrechnung von Dollar in Euro jedoch oft zu einem ungünstigen Kurs. Bei einer Abbuchung in US-Dollar dagegen wird zum gängigen Umrechnungskurs abgerechnet. Daher ist es oft günstiger, beim Abheben von Bargeld die Abrechnung in US-Dollar zu wählen.

Ein Dollar entspricht 100 Cent. Die Centmünzen in den USA werden alle mit eigenen Begriffen bezeichnet:

  • Ein quarter zum Beispiel entspricht 25 Cent.
  • Ein dime ist 10 Cent wert.
  • Ein nickel sind 5 Cent und ein penny schließlich ist einen Cent wert.
One Dollar, Money Geld. Foto: Pixabay #505520, Public Domain
Ein-Dollar-Noten. Foto: Pixabay, CC0

Die US-Dollar-Scheine sahen früher alle gleich aus, und unterschieden sich lediglich durch den aufgedruckten Betrag und die dargestellte Person.

Die neuen Scheine wurden mittlerweile ein kleines bißchen farbiger gestaltet, so dass eine Unterscheidung etwas leichter fällt. Es gibt Scheine im Wert von 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar. Münzen gibt es zu 1 Cent (Penny), 5 Cent (Nickel), 10 Cent (Dime), 25 Cent (Quarter) und 1 Dollar.

Scheine im Wert von $100 werden häufig nicht gerne gewechselt.

Auf den Dollarscheinen begegnet Ihnen bei jedem Bezahlvorgang amerikanische Geschichte, denn auf den Scheinen sind die Köpfe bedeutender amerikanischer Staatsmänner abgebildet.

  • Auf dem 1-Dollar-Schein werden Sie auf George Washington, den ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, treffen.
  • Auf dem 2-Dollar-Schein werden Sie Thomas Jefferson, den Autor der Unabhängigkeitserklärung und dritten Präsidenten der USA, kennenlernen.
  • Abraham Lincoln, den 16. Präsidenten der USA (er führt Amerika durch den Bürgerkrieg, befreit die Sklaven und bringt die USA auf den Weg zur Weltmacht im 20. Jahrhundert), finden Sie auf der 5-Dollar-Note abgebildet.
  • Vom 10-Dollar-Schein grüßt Alexander Hamilton – er ist neben George Washington einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten.
  • Den 7. Präsidenten Amerikas und Gründer der Demokratischen Partei der USA – Andrew Jackson – findet man auf der 20-Dollar-Note.
  • Ulysses S. Grant verewigten seine Landsmänner auf dem 50-Dollar-Schein. Er war im Bürgerkrieg Oberbefehlshaber der Unionsarmee und führte diese siegreich gegen die Armee der Südstaaten. Später wurde er zum 18. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.
  • Auf dem 100-Dollar-Schein schließlich finden Sie das Konterfei Benjamin Franklins. Er ist ebenfalls einer der Gründerväter der USA und gleichzeitig ein bedeutender Schriftsteller der amerikanischen Literaturgeschichte.
5, 10, 20, 50 Dollar Noten, Money Geld. Foto: Pixabay #388687, Public Domain
Verschiedene US-Dollar-Banknoten. Foto: Pixabay, CC0

Bei der Schreibung von Geldbeträgen sollten Sie darauf achten, dass das Währungszeichen immer vor dem Betrag steht. Das ist anders als in den Euro-Ländern.

Hier haben wir einige Beispiele vorbereitet, wie sich Preise ausdrücken lassen:

How much does that cost? Wie viel kostet das?
This costs … Das kostet …
I would like to pay. Ich würde gern bezahlen, bitte.
The bill, please. Die Rechnung, bitte.
Your total comes to 12 dollars, please. Das macht dann 12 Dollar, bitte.
That is too expensive. Das ist zu teuer.
twenty-five dollars and ninety-nine cents fünfundzwanzig Dollar und neunundneunzig Cent
forty dollars and fifty cents vierzig Dollar und fünfzig Cent
one hundred and two dollars hundertzwei Dollar
one hundred fifty-five dollar and sixty cents einhundertfünfundfünfzig Dollar und sechzig Cent
one thousand two hundred dollar eintausendzweihundert Dollar

Und hier noch ein paar Beispiele zum Durchlesen:

Your total comes to one hundred and twelve dollars and fifty cents, please. Das macht hundertzwölf Dollar und fünfzig Cent, bitte.
I would like to pay the three hundred and thirty dollars for my security deposit. Ich würde gern die dreihundertdreißig Dollar Kaution bezahlen.
I offer you one thousand five hundred dollars for your old car. Ich biete dir tausendfünfhundert Dollar für dein altes Auto.
While in the store, I broke a glass that costed seventy-five dollars and eighty nine cents! Während ich im Geschäft war, habe ich ein Glas zerbrochen, das fünfundsiebzig Dollar und neunundachtzig Cent gekostet hat!

Sales Tax (Mehrwertsteuer)

Die Sales Tax (wie Mehrwertsteuer) wird in fast allen Staaten der USA erhoben. Sie ist von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden.

In den ausgezeichneten Preise in Supermärkten, Restaurants oder auch in Hotels ist die Sales Tax nicht enthalten – die Steuer wird an der Kasse noch dazugerechnet.

Es gibt auch Ausnahmen: Um glatte Beträge zu erreichen und die Zahlung zu vereinfachen, weisen z.B. Imbissbuden die Preise mit und ohne Steuer aus. Auch die Benzinpreise an Tankstellen werden inkl. Steuern angezeigt. In den Staaten Delaware, Montana und Oregon wird keine Sales Tax erhoben.

Bei Wikipedia ist eine Aufstellung der Steuern nach Staaten und Warengruppen zu finden.

Tax Steuer Flag Fahne USA. Foto: Pixabay #646509, Public Domain
Die Mehrwertsteuer (Sales Tax) ist in ausgezeichneten Preisen nicht enthalten. Foto: Pixabay, CC0

Trinkgeld

Ein Trinkgeld in Höhe von 15% – 25% des Rechnungsbetrags im Restaurant ist üblich. Zudem erwarten Taxifahrer, Portiers und Zimmermädchen immer ein paar Dollar.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Geld und Kreditkarte
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