Die Vielfalt der faszinierenden Landschaft macht den US-Bundesstaat Colorado zu einem besonders abwechslungsreichen Urlaubsziel. Im Osten ausgedehnte Felder und Prärie, im Westen die Rocky Mountains mit ihren weiten Tälern, klaren Gebirgsflüssen und Seen.

Colorado State Sign, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Welcome to Colorado. Foto: usa-reisetraum.de

So vielfältig wie die Landschaft selbst sind auch die Aktivitäten: Panoramastraßen durch Berge und Canyons erkunden, Wanderungen, Raftingtouren, Ausritte in die Prärie oder durch weite Gebirgstäler, Mountainbiken und Golfen – das reichhaltige Angebot hat für jeden etwas zu bieten. Und wenn der weltberühmte Pulverschnee fällt, verwandeln sich die Rockies in ein Paradies für Wintersportler: 25 Skigebiete locken in den Wintermonaten, darunter so berühmte wie Aspen und Vail.

Der hochgelegene Bundesstaat Colorado mit 55 Gipfeln, die höher sind als 4.000 m, liegt im Westen der USA auf einer Höhe von durchschnittlich 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Die Landschaft ist einerseits geprägt von gewaltigen Gebirgsketten, andererseits erstrecken sich große Ebenen und Wüstengebiete durch den Staat.

Drei der mächtigsten Flüsse Amerikas – der Colorado, der Arkansas und der Rio Grande – ziehen sich durch die Regionen von Colorado. Im westlichen Teil beherrschen die Rocky Mountains den Staat; im Nordwesten haben sich die Skiorte Aspen und Vail sowie Grand Junction einen Namen gemacht. Den östlichen Teil Colorados prägen große Ebenen und weite Graslandschaften.

In der zentralen Front Range Region befindet sich auf einer Höhe von mehr als 1.525 Metern die Hauptstadt Denver. Durch die Nähe zu den Rocky Mountains ist die auf einer Höhe von 1600 Metern gelegene Stadt als Startpunkt für Outdoor-Aktivitäten sowohl im Sommer als auch im Winter bei Aktivurlaubern beliebt. Die zweitgrößte Stadt des Staates, Colorado Springs, kennzeichnet den mittleren Süden.

In Colorado liegt die Baumgrenze in den Bergen erst bei rund 3500 Metern, was die Natur so ganz anders als in den Alpen erscheinen lässt. So vielfältig wie die Landschaft selbst sind auch die Aktivitäten: Ob ausgedehnte Wanderungen, Raftingtouren auf wilden Gebirgsflüssen, Klettertouren in schwindelerregenden Höhen, ob Mountainbiken auf einem der zahlreichen Trails, Ausritte in die Prärie oder durch weite Gebirgstäler, ob Angeln in den fischreichen Seen, Fliegenfischen in klaren Bächen oder auch Golfen – das reichhaltige Angebot hat für jeden etwas zu bieten.

Bereits der Name des Bundesstaats deutet es an, verrät, was an der Schönheit dieser uralten Landschaft so fasziniert – denn Colorado heißt „rot-gefärbt“. Da taucht ein flammend-roter Sonnenuntergang die bizarren Formen klaffender Schluchten in ein unwirkliches Licht. Diese Licht- und Farbspiele mögen die Inspiration für die Namensgebung gewesen sein, da diese ungewöhnliche Farbpalette den Abwechslungsreichtum der Regionen noch unterstreicht.

Colorado ist auch heute noch das Land der Cowboys. Colorado als einer der Staaten im „Wilden Westen“ hat noch viel von seinen indianischen Kulturen und dem Pioniergeist der Siedler erhalten. Verträumte Minenstädtchen mit viktorianischen Häusern aus dem 19. Jahrhundert versetzen den Besucher in eine andere Zeit.

Ein Ausflug in die alten Goldgräberstädte ist unter anderem auch ganz stilecht mit der Dampflok möglich. Denn in Colorado laden historische Eisenbahnen zu täglichen Rundfahrten sowie zu ausgefallenen Events ein. Die Liebhaber-Züge aus dem 19. Jahrhundert fahren von Mai bis Ende Oktober auf historischen Eisenbahntrassen die sehenswertesten Ziele Colorados an und bieten darüber hinaus thematische Sonderfahrten für Kinder, Verliebte oder Abenteurer.

Eine Möglichkeit, Colorado zu erkunden, bieten 25 sehenswerte Nebenstraßen – die sogenannten „Scenic & Historic Byways“. Diese zwischen 30 und 782 Kilometer langen Routen führen durch besonders pittoreske oder historische Gegenden des Landes und laden zur idyllischen Fahrt von 30 Minuten bis hin zu drei Tagen ein.

Die Akelei ist Colorados Staatsblume. Landschaft bei Ophir, Colorado, USA. Foto: Matt Inden/Miles
Die Akelei ist Colorados Staatsblume. Landschaft bei Ophir. Foto: Matt Inden/Miles

Ein Themenschwerpunkt, der sowohl für den Winter als auch für den Sommer in Colorado gilt, ist der Aktivurlaub in den Bergen. Wandern, Reiten, Mountainbiken, Raften und Kanufahren und Joggen sind die häufigsten Sportarten.

Über 300 Golfplätze, die oft das ganze Jahr hindurch bespielt werden können, sind reizvolle Ziele für Golfer. Was auch für Routiniers eine Herausforderung sein dürfte: Die Golfbälle fliegen in der dünnen Höhenluft weiter.

Auch die vier Nationalparks unterstreichen die Vielschichtigkeit des Bundesstaates: die Dünenlandschaften des Great Sand Dunes Nationalparks im Süden, die tiefen Schluchten des Black Canyon of the Gunnison im Westen, Mesa Verde mit seinen indianischen Felsenwohnungen im Südwesten, und natürlich der Rocky Mountain Nationalpark mit seinen bewaldeten Bergen und ausgedehnten Tälern im Norden.

Weitere beliebte Reiseziele sind auch die Nationalmonumente Colorados: Colorado National Monument, Dinosaur National Monument, Florissant Fossil Beds National Monument und Yucca House National Monument.

Die Unterkünfte reichen von luxuriösen Resorts & Spas über Guest- und Workingranches und Mountainlodges bis hin zu schönen Stadthotels, freundlichen Bed- & Breakfasts und typischen Motels.

Wenn in Colorado der Pulverschnee fällt, verwandeln sich die Rocky Mountains in ein Paradies für Wintersportler und laden ein zu Ski, Snowboarden, Hundeschlittenfahrten, Snowmobiling und Schlittenfahrten – all das in einer traumhaften Landschaft und bei 300 Sonnentagen im Jahr. Die Skigebiete in Colorado überzeugen durch ihre Vielfalt und hervorragende Infrastruktur für Anfänger, Fortgeschrittene und sportlich ambitionierte Fahrer. Breite und flache Hänge sind ebenso vorhanden wie spektakuläre steile Abfahrten.

Nationalparks in Colorado

Many Parks Curve, Trail Ridge Road, Rocky Mountain Nationalpark, Colorado, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Rocky Mountain Nationalpark

Einsames Paradies inmitten hoher Berge
Der Rocky Mountain Nationalpark befindet sich etwa 120 Kilometer nordwestlich von Denver in Colorado. Der etwa 1076 km² große Park wurde bereits im Jahr 1915 ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Cliff Palace im Mesa Verde Nationalpark in Colorado. Foto: usa-reisetraum.de

Mesa Verde Nationalpark

Die faszinierende Welt der Anasazi-Indianer
Der Mesa Verde National Park liegt im Hochplateau des südwestlichen Teils von Colorado. Der Parkeingang liegt zwischen Cortez und Mancos am Highway US 160. Im ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Elk Herd at Sunrise, Great Sand Dunes National Park and Preserve, Colorado, USA. NPS Photo

Great Sand Dunes Nationalpark

Wie ein Ozean aus Sand
Über 200 Meter ragen die Gipfel der sandigen Berge in den stahlblauen Himmel. Eine abwechslungsreiche Wildnis aus weitläufiger Steppe, Sumpf, Wäldern und Bergseen prägen diese Dünenlandschaft. mehr +

Foto: NPS Photo

Inner Canyon, Black Canyon of the Gunnison National Park, Colorado, USA. NPS Photo by Lisa Lynch

Black Canyon of the Gunnison Nationalpark

Beeindruckender Canyon in Colorado
Über zwei Millionen Jahre schon gräbt sich der Gunnison River Jahr für Jahr tiefer in das Gestein und formt unermüdlich die Gestalt des Black Canyon, ... mehr +

Foto: NPS Photo by Lisa Lynch

Panorama Point, Golden Gate Canyon State Park, Colorado, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Golden Gate Canyon State Park

Wandern und Tierbeobachtungen
Der Golden Gate Canyon State Park befindet sich rund 50 Kilometer westlich von Denver in Colorado. Der Park wurde im Jahr 1960 gegründet und ist ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Dinosaurier in der Quarry Exhibit Hall im Dinosaur National Monument, Utah, USA. Foto: Utah Office of Tourism, Matt Morgan

Dinosaur National Monument

Weltberühmte Ausgrabungsstätten und Dinos zum Anfassen
Der Nordwesten – saftig grüne Berge, staubtrockene Wüste, das Land der Dinosaurier. Wer auf der Suche nach der echten „Jurassic World“ jenseits der Leinwand ist, ... mehr +

Foto: Utah Office of Tourism, Matt Morgan

Weitere Reiseziele in Colorado

Denver Skyline, Denver, Colorado, USA. Foto: Visit Denver

Denver

Wilder Westen und moderne Metropole
Denver ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado und liegt am östlichen Fuß der Rocky Mountains. Denver war ursprünglich eine Goldgräberstadt und hat etwa 600.000 Einwohner. ... mehr +

Foto: Visit Denver

Main Street, Black Hawk, Colorado, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Black Hawk

Historische Bergbau-Siedlung und Spielerparadies
Black Hawk liegt etwa 50 Kilometer westlich von Denver in Colorado. In der Nähe befindet sich auch der Golden Gate Canyon State Park. Die kleine Stadt ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Denver vom Lookout Mountain Overlook, Colorado, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Lookout Mountain & Buffalo Bills Grave

Herrliche Aussicht auf Denver
Der 2311 Meter hohe Lookout Mountain liegt etwa 30 Kilometer westlich von Denver in Colorado und bietet eine tolle Aussicht auf die Prärie sowie die ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Gondel in Aspen, Colorado, USA. Foto: Denise Chambers/Miles

Aspen

Wintersport vom Feinsten
Das hübsche Silberminen-Städtchen Aspen im nordamerikanischen Colorado ist berühmt für seine Geschichte, sein kosmopolitisches Flair, sein legendäres Nachtleben - und natürlich für Wintersport vom Feinsten. ... mehr +

Foto: Denise Chambers/Miles

Breckenridge Cityscape, Colorado, USA. Foto: Matt Inden/Miles

Breckenridge

Abenteuer in den Rocky Mountains
Breckenridge liegt auf 2.900 Höhenmeter zu Fuße der Rocky Mountains. Die einstige Goldgräber-Stadt vereint den Charme einer amerikanischen Kleinstadt mit einem Outdoor-Abenteuerparadies. mehr +

Foto: Matt Inden/Miles

The town of Telluride below its namesake ski resort. Foto: Matt Inden/Miles

Telluride

Traumhafte Naturkulisse in den San Juan Mountains
Telluride ist ein wahres Juwel inmitten der Rocky Mountains. Eingebettet in ein Gletschertal der San Juan Mountains besticht die Stadt nicht nur durch ihre bemerkenswerte Geschichte, sondern auch durch eine der schönsten Landschaften in Colorado. mehr +

Foto: Matt Inden/Miles

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Colorado National Monument
    Man stelle sich die Welt auf den Kopf gestellt vor. Gar nicht so einfach? Im Colorado National Monument kein Problem, denn da breiten sich die grünen Ebenen nicht von den Bergen bis hin zum Horizont aus, sondern direkt oben, auf den abgeflachten Felsmassiven bis zu den steilen – und bisweilen äußerst unvermuteten – Abbrüchen. Weite Plateaus auf gigantischen Felsmonumenten – wer hier oben steht, ahnt, wie es wohl sein muss, wenn einem die Welt zu Füßen liegt. Und steigt dem staunenden Besucher dieses Gefühl zu sehr zu Kopf, so kann er versuchen, diesen bei einem Gläschen Wein in einem der Weinberge in Palisades zu kühlen.
     
  • McInnis Canyons National Conservation Area
    In der Nähe von Grand Junction findet sich das Rabbit Valley in der McInnis Canyons National Conservation Area am Colorado River. Im halbtrockenen Klima der Hochgebirgswüste fallen Wildblumen wie Schmetterlingstulpen, Malven und Lobelien sofort als bunte Farbkleckse zwischen den Sandsteinen ins Auge. Auf dem Pferderücken lässt sich das Blumenmeer hervorragend überblicken, und auch das Panorama ist beeindruckend. Zu Fuß kann man das Gebiet auf kilometerlangen Wanderwegen erkunden. Entspannung nach einem erlebnisreichen Tag findet man auf einem der drei Campingplätze. Hauptblütezeit ist vom späten April bis in den Juni. (blm.gov)
     
  • State Forest State Park
    Der 287 km² große State Forest State Park östlich von Walden ist die Heimat von mehr als 600 Elchen. Vor allem die winterlichen Landschaften des Parks erweisen sich als hervorragende Bühne, um diese eindrucksvollen Riesen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Im Moose Visitor Center erhalten Besucher aktuelle Informationen, wo genau man die wunderbaren Geschöpfe am besten zu sehen bekommt. (www.cpw.state.co.us)
     
  • Eleven Mile State Park
    Der etwa eine Stunde von Breckenridge und Colorado Springs entfernte Eleven Mile State Park mit seinem großen See ist das ganze Jahr über ein beliebtes Ziel bei Sportfischern. Auch im Winter, wenn der See komplett zugefroren ist, trifft man sich hier mit Gleichgesinnten, um beim Eisfischen die Angel nach Lachsen, Forellen und Hechten auszuwerfen. An der Eleven Mile Marina können Ausrüstung gemietet und geführte Touren gebucht werden. (www.cpw.state.co.us)

Neben seinen berühmten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten und beeindruckenden Parks bietet Colorado eine Reihe von Attraktionen, die einen ganz besonderen kulturellen Wert besitzen und von Colorados Vergangenheit erzählen.

  • Rio Grande Scenic Railroad
    Dass Zugfahren nicht gleich Zugfahren ist, zeigt das äußerst vielfältige und abwechslungsreiche Programm der historischen Eisenbahnen Colorados: Ein echter Geheimtipp unter den Eisenbahnstrecken ist die Rio Grande Scenic Railroad zwischen Alamosa und La Veta im Süden Colorados. Die Route wurde erst 2005 wieder in Betrieb genommen und läuft über den 2.750 Meter hohen La Veta-Pass. Damit ist sie eine der höchstgelegenen Normalspur-Eisenbahntrassen der USA. Dank Glasdach-Waggons bietet sich den Fahrgästen ein noch spektakuläres Panorama und die Chance, Schwarzbären, Wapiti-Hirsche oder auch Adler zu sehen. (www.coloradotrain.com)
     
  • Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad
    Die zwei bezaubernden viktorianischen Städtchen Silverton und Durango verbindet eine atemberaubende Zugfahrt durch eine völlig unberührte Wildnis. Insbesondere Silverton ist ein entzückendes kleines Städtchen, das die Atmosphäre der Goldgräberzeit bis heute nicht verloren hat. Die Ausstattung der Wagons mit dem verblichenen Charme der Jahrhundertwende versetzt die Gäste in eine längst vergangene, eine einst strahlende und aufregende Ära zurück. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die bis zum heutigen Tag mit Kohlen betriebene Lokomotive. Aber Vorsicht: Die Reise in die Vergangenheit kann mit einem rußgeschwärzten Gesicht enden – genau wie in alten Zeiten. (www.durangotrain.com)
     
  • Historische Züge
    Auch die anderen historischen Züge Colorados locken mit Angeboten für jeden Geschmack: So bietet die Georgetown Loop Railroad eine Silberminentour (georgetownlooprr.com) und bei der Leadville Colorado & Southern Railroad bekommen Fahrgäste bei einem „Wild Flower Special“ einen Einblick in die farbenprächtige Pflanzenwelt in den Bergen Colorados (www.leadville-train.com).

    Die urigen Goldgräberstädte Cripple Creek und Victor bieten regelmäßige Fahrten auf den Spuren früherer Minenarbeiter mit der Cripple Creek and Victor Narrow Gauge Railroad (cripplecreekrailroad.com) und auch die Cumbres & Toltec Scenic Railroad bietet ihren Gästen spektakuläre Zugfahrten. (www.cumbrestoltec.com).
     

  • Royal Gorge Bridge
    Brücke ist nicht gleich Brücke – und die Royal Gorge Bridge gleicht anderen Hängebrücken schon gar nicht. Ein visuelles Fest sowie eine Mutprobe warten hier auf die Besucher: die höchste Hängebrücke der Welt. Anders als ihre viel berühmtere Schwester Golden Gate in San Francisco liegt diese Brücke weitab von jeder Zivilisation und scheint vom irgendwo ins nirgendwo zu führen. Vor allem aber überbrückt sie den Arkansas River und eine rotleuchtende, felsige Schlucht, die weit mehr als dreihundert Meter ins Nichts abzufallen scheint – ein bauliches Meisterwerk in einer dramatisch-schönen Landschaft.
     
  • Chimney Rock National Monument
    Am 21. September 2012 ernannte US-Präsident Obama die archäologische Stätte Chimney Rock im Südwesten des US-Bundesstaats zum National Monument. Die Auszeichnung stellt historische Wahrzeichen, wertvolle Naturräume sowie andere Objekte von geschichtlicher und wissenschaftlicher Bedeutung unter staatlichen Schutz. Zwei markante Felsnadeln inmitten der hügeligen Landschaft des San Juan National Forest und imposante Steinruinen aus dem 11. Jahrhundert bilden die charakteristischen Merkmale des rund 16 Quadratkilometer großen Chimney Rock Areals nahe Pagosa Springs. Alle 18,6 Jahre ereignet sich der sogenannte „Mondstillstand“, wenn der Vollmond zwischen den beiden Felssäulen stehenzubleiben scheint. Als Beweis für eine ehemalige spirituell und religiös bedeutsame Stätte des Anasazi Stammes führen Forscher zudem die Bau- und Nutzungsweise der Siedlung an. Der frühere Lebensraum von rund 2.000 Indianern genießt heutzutage Bekanntheit bei Archäologen und Touristen. Das National Monument kann nur durch geführte Touren besichtigt werden. (chimneyrockco.org)
Chimney Rock (rechts), Companion Rock (mitte) und Great House Pueblo (links) im Chimney Rock National Monument, Colorado, USA. Foto: Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Chimney Rock (rechts), Companion Rock (mitte) und Great House Pueblo (links) im Chimney Rock National Monument in Colorado. Foto: Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Zwei Felsnadeln als Markenzeichen: Sonnenuntergang im Chimney Rock National Monument in Colorado, USA. Foto: Chimney Rock Interpretive Association
Zwei Felsnadeln als Markenzeichen: Sonnenuntergang im Chimney Rock National Monument in Colorado. Foto: Chimney Rock Interpretive Association
  • Bent’s Old Fort National Historic Site
    Im Südosten Colorados wurde 1833 das Fort an der damals mexikanisch-amerikanischen Grenze aus Lehmziegeln errichtet. Rauhe Zeiten und oft rohe Sitten herrschten an den Außen- und Grenzposten in Amerikas Mittlerem Westen: Bent’s Old Fort diente 16 Jahre als Handelsposten und wurde von Soldaten, Indianern, Trappern und natürlich auch den berüchtigten Gesetzlosen frequentiert. Der Haupthandel lief mit den Südlichen Cheyenne und den Arapaho Indianern, die dort Büffelfelle verkauften. Zu dieser Zeit war das Fort die einzige weiße, befestigte Siedlung auf dem Santa Fe Trail zwischen Missouri und den mexikanischen Siedlungen. Seit seinem Wiederaufbau 1976 ist es für Touristen wieder zugänglich und lädt zu einer Zeitreise in die Vergangenheit des Wilden Westen ein. (www.nps.gov/beol/)
Bent’s Old Fort National Historic Site. Quelle: America’s Byways® #65281
Bent’s Old Fort National Historic Site. Foto: America’s Byways®
  • Im Herzen der Rocky Mountains feiert die malerische Westernstadt Salida mit über 20 Kunstgalerien an jedem zweiten Samstag im Monat Ausstellungseröffnungen und Künstlerpräsentationen. Zur bunten Kunstszene der Stadt gehören Bildhauer, Maler, Holz- und Glaskünstler und Fotografen, die sich allesamt von der traumhaften Landschaft inspirieren lassen. (www.salida.com)

DeGoatsnSheep Ranch in Bayfield

Die östlich von Durango gelegene DeGoatsnSheep Ranch in Bayfield hat sich von ihren Wensleydale Schafen und Angoraziegen inspirieren lassen. In Seminaren und Kursen zur Garnherstellung lernen Besucher, deren Wolle zu spinnen und zu stricken, oder können sich in der Webkunst der Navajo Ureinwohner unterrichten lassen. Wer lieber nur entspannen und übernachten möchte, kann auch dies tun, und einfach Schäfchen zählen oder die Ruhe und Schönheit der Ranch genießen. In der näheren Umgebung locken der Vallecito Lake und der Mesa Verde Nationalpark als sehenswerte Ziele für einen Tagesausflug. (www.degoatsnsheepranch.com)

Naturfasern vor und nach der Verarbeitung, DeGoatsnSheep Ranch, Bayfield, Colorado, USA. Foto: DeGoatsnSheep Ranch
Naturfasern vor und nach der Verarbeitung auf der DeGoatsnSheep Ranch in Bayfield. Foto: DeGoatsnSheep Ranch

Exklusive Ranch-Erlebnisse in Colorado

Im Galopp durchs Cowboy Country: Besucher, die schon immer mal ihrem inneren Cowboy oder Cowgirl nachgeben wollten, werden im US-Bundesstaat Colorado auf zahlreichen Dude- und Gästeranches fündig. Das Angebot ist vielfältig:

  • Zwischen Stall und Yogamatte lautet die Devise der exklusiven „Yoga and Horseback Riding Retreats“ auf der Relais & Châteaux geführten Home Ranch in Steamboat Springs, im Nordwesten Colorados. Die siebentägigen Workshops richten sich speziell an Frauen und bieten ein umfassendes Angebot für Körper, Geist und Seele. Neben zwei Yoga-Sessions am Tag bleibt genug Zeit für Ausritte, Reitunterricht, entspannende Massagen und kulinarische Verwöhn-Momente. Das Angebot, das auf 14 Personen pro Programmwoche beschränkt ist, eignet sich für Teilnehmerinnen aller Altersklassen und Vorkenntnisse. (www.homeranch.com)
  • Cowboy-Luxus erleben Besucher während eines Aufenthalt in der Ranch at Emerald Valley in Colorado Springs. Nur einen kurzen Ritt vom legendären Broadmoor Hotelanwesen entfernt, bietet sich Besuchern eine erlesene Mischung aus geschmackvollem Luxus und rustikaler Cowboyromantik. Die modern ausgestatteten Blockhütten sind von einer idyllischen Wald- und Seenlandschaft umgeben. Der Tag startet mit einem Ausritt und frischgebrühtem Kaffee an der Feuerstelle. Aber auch andere Outdooraktivitäten wie Fliegenfischen, Golf, Wanderungen oder Mountainbiketouren stehen den Gästen zur Verfügung. Gegen einen Aufpreis ist es möglich, die Annehmlichkeiten des benachbarten Broadmoor Hotels zu nutzen. (www.broadmoor.com/ranch/)

Charmante Hotelalternativen in Colorado

Sternenzelt oder Sterne-Resort? Naturbegeisterte Colorado-Reisende haben eine große Auswahl an komfortablen Übernachtungsmöglichkeiten inmitten der schönsten Landschaften des US-Bundesstaates.

Tagsüber kann man die herrliche Umgebung entdecken, ob beim Spaziergang, während einer Wanderung oder beim geführten Ausritt. Andere Outdooraktivitäten wie Golf, Angeln oder Schwimmen sind ebenfalls fast immer möglich und ergänzen das umfangreiche Freizeitprogramm.

Für Großstadtindianer und moderne Nomaden

Glamping (Camping mit einem Hauch Glamour) heißt der aktuelle Reisetrend, den Outdoor-Begeisterte fernab konventioneller Campingplätze in ansprechenden Unterkünften mit einer Prise Luxus finden.

  • Passend hierzu eröffnete im Juni 2013 das Dunton River Camp (Cresto Ranch) ihre Pforten. Die luxuriösen Zelte verfügen über großzügige King-Size Betten sowie eigenen Badezimmer und befinden sich in malerischer Umgebung der San Juan Gebirgskette. (duntonrivercamp.com)
Luxuriöses Zelt im Dunton River Camp, Dolores, Colorado, USA. Foto: Dunton Hot Springs
Luxuriöses Zelt im Dunton River Camp. Foto: Dunton Hot Springs
  • Urlauber, die das Außergewöhnliche suchen, können in einigen State Parks in Colorado in mongolischen Rundzelten, den sogenannten Yurten, übernachten. Die traditionellen Nomadenzelte aus den Steppen Zentralasiens sorgen durch ihre spezielle Bauweise jahreszeitenunabhängig für eine angenehme Innentemperatur. Im Ridgway State Park, rund 20 Kilometer vom ehemaligen Bergbaustädtchen Ouray entfernt, stehen drei wohnliche Yurten für jeweils bis zu sechs Personen zur Verfügung. Der Park zählt aufgrund seiner artenreichen Flora und Fauna zu einem der beliebtesten des Landes.(www.coloradostateparks.reserveamerica.com)
     

Traumhafte Unterkünfte inmitten der Natur

Wer seinen Urlaub gerne in der Natur verbringt, jedoch nicht auf die Vorzüge eines Hotelzimmers verzichten möchte, findet in Colorado eine willkommene Alternative, die beides vereint. Urige Holzhütten in Parks und Wäldern laden Reisende zu gemütlichen Abenden am Kamin oder am Lagerfeuer ein. Ob rustikal mit schlichter Einrichtung oder luxuriös mit eigenem Whirlpool hinter dem Haus – für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es in Colorado die perfekte Hüttenunterkunft.

  • Wer es etwas extravaganter mag, sollte sich im Dunton Hot Springs einbuchen. Das liebevoll angelegte Resort im Südwesten nahe der San Juan Mountains lässt das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen. Neben den schönen Holzhütten kann man hier auch in einem Holzhaus mit Zeltwänden übernachten. Die alte, heute nicht mehr bewohnte Minenstadt Dunton mit ihren langen Wanderpfaden, reißenden Flüssen und dem rauen Landschaftsbild bildet den perfekten Kontrast zu den luxuriösen Annehmlichkeiten, die das ganzjährig geöffnete Resort bietet: Massagen, Highspeed-Internet und eine exzellente Küche sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Besonders in der kalten Jahreszeit verwandelt sich Dunton in ein unvergleichliches Winterwunderland. (www.duntonhotsprings.com)
Wohnen wie im Wilden Westen, Dunton Hot Springs, Dunton, Colorado. Foto: Dunton Hot Springs
Wohnen wie im Wilden Westen. Foto: Dunton Hot Springs
  • Auch im Pikes Peak Resort in Woodland Park bei Colorado Springs kann man es sich im Schoß von Mutter Natur gut gehen lassen. Vier komplett ausgestattete Hüttenarten bieten Raum für bis zu 16 Gäste pro Haus. Inmitten der Wälder gibt es eine wahre Vielfalt an Flora und Fauna zu erleben. Abends vor dem Kamin kann man sich entspannt zurücklehnen und den aufregenden Tag Revue passieren lassen. Das Pikes Peak Resort ist ganzjährig geöffnet und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. (www.pikespeakresort.com)

Schaurige Übernachtung in Estes Park

Das über 100 Jahre alte Stanley Hotel in Estes Park erlangte vor allem durch den Aufenthalt des berühmten Schriftstellers Stephen King Aufmerksamkeit. 1974 stieg er in Zimmer 217 ab, in dem der Legende nach der Geist eines ehemaligen Zimmermädchens seine Arbeit verrichtet. Nach einer von Albträumen geplagten Nacht schrieb King sein Buch „The Shining“, das als Vorlage des gleichnamigen Filmklassikers von Stanley Kubrick diente.

Das Stanley Hotel bietet Interessierten Geisterführungen in „verfluchte Zimmer“ und einen unheimlichen Tunnel an. In den leeren Fluren des Hotels soll bis zum heutigen Tag Kinderlachen zu hören sein und aus dem verlassenen Ballsaal erklingt von Zeit zu Zeit Klaviermusik…

The Stanley Hotel in Estes Park, Colorado, USA. Foto: Wikimedia Commons, CC0
The Stanley Hotel in Estes Park. Foto: Wikimedia Commons, CC0

Purgatory Resort bei Durango

Das bereits im Jahr 1965 eröffnete Purgatory Resort (zeitweise auch Durango Mountain Resort) ist ein besonders familienfreundliches Skigebiet und liegt im Herzen der San Juan Mountains etwa 25 Meilen nördlich von Durango.

Purgatory Resort, Durango, Colorado, USA. Foto: Colorado Ski Country
Purgatory Resort in Durango. Foto: Colorado Ski Country
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