Wenn Sie das Schutzgebiet Bering Land Bridge National Preserve auf der Seward-Halbinsel im Nordwesten Alaskas besuchen, befinden Sie sich auf den Überresten der Landbrücke zwischen dem asiatischen und dem amerikanischen Kontinent, über die, von Asien kommend, vor mehr als 13.000 Jahren die ersten Bewohner Nordamerikas einwanderten. Die einst Tausende von Kilometern breite Landbrücke ist nun größtenteils vom Meer bedeckt.

Das Schutzgebiet, eines der am weitesten abgelegenen Nationalparks im ganzen Land, wurde 1978 zum nationalen Monument und 1980 zum National Preserve erklärt.

Tors of Serpentine Hot Springs, Bering Land Bridge National Preserve, Alaska, USA. NPS Photo
Felstürme bei Serpentine Hot Springs. NPS Photo

Zu den möglichen Aktivitäten zählen Zelten, Wandern, Bootsfahrten, Angeln, Tierbeobachtung, Schneemobil- und Hundeschlittentouren, und Skilanglauf. In diesem Gebiet gibt es außerdem einige mietbare Hütten (public use cabins), z. B. eine Hütte bei den heißen Quellen Serpentine Hot Springs, wo man sich im natürlich warmen Wasser der heißen Quellen entspannen kann.

Anfahrt und Besucherzentrum

Man erreicht den Park von der Ortschaft Nome aus, die durch Fluggesellschaften angeflogen wird. In Nome befindet sich außerdem ein Besucherzentrum. Im Sommer kann man den Park außerdem per Boot oder Charterflug erreichen. Im Winter erfolgt die Anreise per Flugzeug, Schneemobile oder Hundeschlitten.

Bering Land Bridge National Preserve wird vom National Park Service verwaltet, weiterführende Informationen unter www.nps.gov/bela (englisch).

Bering Land Bridge National Preserve
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