Das Verde Valley ist ein Tal im Zentrum von Arizona, durch das der Verde River fließt. Es wird durch den Mingus Mountain und dem Gebirgszug Mogollon Rim begrenzt.

Städte im Verde Valley sind Camp Verde, Clarkdale, Cornville, Cottonwood, Jerome, Lake Montezuma und Sedona.

Alcantara Vineyards in Cottonwood, Arizona, USA. Foto: Susan Beach / Arizona Office of Tourism
Alcantara Vineyards in Cottonwood, Arizona, USA. Foto: Susan Beach / Arizona Office of Tourism

Verde Valley Wine Trail

Rund um das Verde Valley führt der Verde Valley Wine Trail durch die Region mit ihren grünen Canyons, die von roten Felsen umgeben sind.

Alcantara Vineyards, Page Springs Cellars oder Javelina Leap Vineyards. So lauten die Namen nur einiger der exquisiten Weingüter. Insgesamt gehören sieben Weingüter und acht Probierstuben zu der Weinroute, die durch die faszinierenden Red Rocks Nordarizonas und die imposanten Canyons von Cottonwood, Jerome, Sedona, Clarkdale und Cornville führt.

Die Weine entlang der Route wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Teil der Route ist auch eine Kajaktour zum Alcantara Weingut.

Die Winzer in der Wüste sind meistens Quereinsteiger. Sie sind Anwälte, Rentner, Piloten oder auch Musiker, wie der Sänger und Frontmann der amerikanischen Metalband Tool, Maynard James Keenan. Er gründete bereits 2004 sein eigenes Weingut Caduceus Cellars. Die Ergebnisse können in seinem Tasting Room in Jerome direkt verkostet werden.

Page Springs Cellars, Cornville, Arizona, USA. Foto: Arizona Office of Tourism
Weinprobe bei Page Springs Cellars in Cornville. Foto: Arizona Office of Tourism

Ein anderer Superstar der Weinszene Arizonas ist Eric Glomski, der mit den Arizona Stronghold Vineyards in Cottonwood und den Page Springs Cellars in Cornville gleich zwei der bekanntesten Weingüter des Wüstenstaates betreibt. Er gilt als Pionier in Sachen Weinanbau in Arizona und rühmt sich mittlerweile des Titels eines Promiwinzers. Er verhalf dem Wein aus Arizona zu seinem Durchbruch und nationalem Ansehen.

Page Springs Cellars, Cornville, Arizona, USA. Foto: Arizona Office of Tourism
Page Springs Cellars in Cornville. Foto: Arizona Office of Tourism

Das Verde Valley hat durchaus Ähnlichkeiten mit einigen der größten Weinabbaugebiete der Welt. Es besitzt genügend Sonne und Wärme, um große Früchte gedeihen zu lassen und steinige Böden, welche den Früchten einen einzigartigen Geschmack und hohe Qualität verleihen. So ist es kein Wunder, dass sich die fabelhaften Weine Arizonas zunehmender internationaler Beliebtheit erfreuen.

Oak Creek Vineyards in Cornville, Arizona, USA. Foto: Arizona Office of Tourism
Oak Creek Vineyards in Cornville. Foto: Arizona Office of Tourism

Jerome

Spuk auf dem Cleopatra Hill

Hoch oben auf dem Cleopatra Hill liegt Jerome, eine Stadt, um die es viele Mythen gibt. Einst komplett verlassen, ist Jerome heute eine aufstrebende Stadt, in der es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt: Galerien mit Kunst, Bars mit Weinen aus der Region, Restaurants oder auch viele kleine Boutiquen.

Ein Thema ist jedoch überall präsent: die Geheimnisse, die die ehemalige Geisterstadt umgeben! Hier ist es jedem selbst überlassen, ob man lieber auf eigene Faust durch die Straßen spaziert oder ob man sich hier einer Tour anschließen möchte.

Zu empfehlen ist in diesem Fall die „Classic Haunted Tour„, die Besucher in vier Stunden auf ein Erlebnis voller Geheimnisse der einstigen Geisterstadt mitnimmt. Wer es etwas kürzer mag kann sich auch für die zweistündige „Just Jerome Haunted Tour“ entscheiden. Hier erfährt man von den Geistern Jeromes und den mysteriösen Ermordungen, die in der Stadt geschehen sein sollen und geht anschließend noch ungelösten Rätseln auf die Spur.

In der längeren Version gehen die Grusel-Fans neben einem Ausflug nach Jerome auch auf die Spuren der früheren Tage von Clarkdale und Cottonwood. Interessierte gehen ungelösten Rätsel auf den Grund, untersuchen mysteriöse Ermordungen und finden heraus, wo Geister ihr Unwesen treiben. Das perfekte Abenteuer für eine schaurig-schöne Erinnerung.

Mutige Grusel-Fans sollten außerdem eine Nacht im Jerome Grand Hotel verbringen. Bis 1950 befand sich in dem Gebäude des Hotels ein Krankenhaus und es wird vermutet, dass auch heute noch einige der ehemaligen Patienten in dem Haus ihr Unwesen treiben. Gäste berichten sogar, dass man auf einigen Fluren nachts noch die Rollen alter Krankentragen quietschen hören kann, die von leisen Schritten begleitet werden.

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