Die größte aller hawaiianischen Inseln wird oft Big Island genannt, um namentliche Verwirrung zu vermeiden. Bekannt ist die Insel für Kilauea, einer der aktivsten Vulkane und einer der wenigen Plätze der Welt, an dem Besucher Vulkanaktivitäten hautnah miterleben können.

Einwohner: 171.191
Fläche: 10.432 km²
Highlights: Kilauea, Hawaii Volcanoes National Park, Mauna Kea, Kailua-Kona, Hilo
 

Big Island ist die größte und zugleich jüngste Insel des Aloha-Staates, die durch ihre unverwechselbare Landschaft besticht. Von den Lavaströmen im Hawaii Volcanoes National Park, über den pechschwarzen Sand des Punaluu Beach bis hin zu schneebedeckten Gipfeln des Maunakea – Besucher werden die Vielfalt dieser Insel sehr zu schätzen wissen.

Hawaiis größte Insel Big Island, bekannt für ihren vulkanischen Ursprung, eignet sich hervorragend für die Erkundung im eigenen Gefährt, denn auf der ganzen Insel finden Freunde von unabhängigem Reisen Camping-Plätze. So gibt es zum Beispiel am Fuße des Volcanoes National Park gleich mehrere Anlagen. Auch an den grünen Hängen der Nordostküste haben Besucher eine große Auswahl. Die Kohala- und die Kona Coast im Westen der Insel gelten als die Region Hawai’is mit den meisten Sonnenstunden und dem trockensten Klima. All diejenigen, die beständiges Wetter und lange Strände bevorzugen, sollten daher die Camping-Plätze in dieser Region ansteuern.

Statue von King Kamehameha I in Kapaʻau an der Nordspitze von Hawai'i Island, Hawaii. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson
Statue von King Kamehameha I in Kapaʻau an der Nordspitze von Hawai’i Island. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson

Hawai‘i Volcanoes National Park

Die zwei aktiven Vulkane Kilauea und Mauna Loa sind die Hüter dieses Nationalparks, der sich vom Gipfel des Mauna Loa bis zum Meer auf 133.500 Hektar Parklandschaft erstreckt. 1916 gegründet verfügt der Park über zahlreiche Wanderwege, die sich durch Vulkankrater, Einöden und saftig grüne Regenwälder schlängeln. Zudem gibt es ein Museum, in dem Familien durch Lavaröhren gehen und Artefakte wie „Petroglyphen“ entdecken können. Petroglyphen sind Schnitzereien in Lavagestein, die vor Jahrhunderten von Ureinwohnern Hawai’is in den Fels geritzt wurden.

Der Kīlauea produziert täglich zwischen 191.138 und 496.960 Kubikmeter Lava und verdient sich damit den Titel als aktivster Vulkan der Welt. Diese Unmengen an heißer Masse würden ausreichen, um eine 32 Kilometer lange, zweispurige Straße unter sich zu begraben – und das täglich!

Es gibt eine ganze Reihe an Wanderwegen wie den Devastation Trail, die ganz nah zum Vulkan hinführen. Mindestens genauso aufregend sind buchbare Helikopter- oder Bootstouren, die unglaubliche Blicke auf die aus dem Vulkan momentan in den Ozean strömende Lava preisgeben.

Für diejenigen, die lieber zu einem Aussichtspunkt fahren, bietet sich Crater Rim an – großartige Panoramablicke auf Kīlauea inklusive.

Aktive Lavaströme auf Hawaii

Im Hawai’i Volcanoes Nationalpark lassen sich zwei aktive Vulkane entdecken: Kilauea, der mit zu den weltweit aktivsten Vulkanen zählt und Mauna Loa, der massivste subaerische Vulkan weltweit. Zunächst führt die Tour zum Rainbow Wasserfall nahe der Stadt Hilo, der seinem Namen alle Ehre macht: In einer Lagune gelegen und von grüner Landschaft umgeben erblicken Besucher nicht selten einen Regenbogen, der sich ganz idyllisch über dem Wasserfall bildet. Die Tour führt weiter in den Nationalpark, wo die Besucher die beiden Vulkane sowie faszinierende Kraterlandschaften, aktive Lavaströme und Lavaröhren auf einer Wanderung entdecken.

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Hawaii: Tagestour zum Volcanoes-Nationalpark

Hawaii: Tagestour zum Volcanoes-Nationalpark. Foto: GetYourGuide
Entdecken Sie alles, was die Big Island von Hawaii besonders macht, bei dieser aufregenden Tagestour. Erkunden Sie den Volcanoes-Nationalpark und sehen Sie die Vulkane Mauna Loa und Mauna Kea, die Rainbow Falls, den Punalu'u-Strand und das Jaggar-Museum. MEHR +
Dauer: 12 Stunden
Preis: ab 162 Euro pro Person
Foto: GetYourGuide

Helikoptertour über den Kīlauea Volcano

Ordentlich Dampf gemacht: Der Kīlauea Vulkan auf Hawai‘i Island ist der aktivste Vulkan der Welt und der einzige, von dem aus die Lava direkt ins Meer fließt. Die rot glühende Masse sickert ins Wasser, bringt es zum Kochen und stößt dann dicke Wolken verdampften Wassers in die Luft.

Touren/Anbieter: Das Spektakel kann man am Besten aus der Luft von einem Helikopter aus beobachten. Familien, die den besonderen Kick suchen, können z.B. mit Paradise Helicopters einen Flug, bei dem die Türen des Hubschraubers abgenommen werden, buchen. Eine andere, günstigere Alternative ist, zum Visitor Center im Hawai‘i Volcanoes National Park zu fahren. Kurz vor Sonnenuntergang kann man darauf warten, wie der Krater den Himmel in intensiven Rot- und Orangetönen erleuchtet.

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Ab Oʻahu : Heliktopter-Abenteuer über Big Islands Vulkanen

Ab Oʻahu : Heliktopter-Abenteuer über Big Islands Vulkanen. Foto: GetYourGuide
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Kundenbewertung: 4.00 von 5  (3 Bewertungen)
Dauer: 16 Stunden
Preis: ab 582 Euro pro Person
Foto: GetYourGuide

Kohala Coast

Die schönsten Strände und besten Resorts der Insel liegen am Küstenabschnitt Kohala Coast. Der Hāpuna Beach State Park beispielsweise ist einer der längsten weißen Sandstrände in Hawai‘i. Zwischen kohlschwarzem und rostrotem Lavagestein – Resultat aus Jahrhunderte alten Eruptionen von Vulkan Hualālai – liegt eine grüne Oase voller erstklassiger Wohnungen, feinen Restaurants und den besten Golfplätzen Hawai’is.

North Kohala

North Kohala, eine Region an der nördlichsten Spitze von Big Island präsentiert sich mit seinen naturbelassenen Landschaften und saftigen Weideländern als attraktive Tourismusdestination. Besucher, die das ursprüngliche Hawai’i kennenlernen möchten und sich für Agrikultur interessieren, werden hier authentische Highlights erleben. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf dem Thema Kulinarik. So werden Farmbesichtigungen und kulinarische Farm-to-Fork-Events angeboten. Dabei lernen Besucher nicht nur regionale Produkte kennen, sondern erfahren Wissenswertes über Herstellung, Zubereitung und Farmbedingungen, oft auch vom Chefkoch persönlich. Die Farmen in North Kohala repräsentieren ein breites Spektrum hawaiianischer Agrikultur: ökologische, diversifizierte Nahrungsmittelproduktion; Heilpflanzenanbau; ökologischer Anbau von Macadamianussöl; der traditionelle hawaiianische Taro-Anbau; sowie auch polynesische Agroforstwirtschaft. (www.farmtoursnorthkohala.com)

Historic Kailua Village

Was einst ein verschlafenes Fischerdörfchen und Rückzugsort von Hawai‘is Königsfamilie war, hat sich zu einem beliebten Ort mit einigen der historischsten Attraktionen wie dem Hulihe‘e Palace und der Mokuaikaua Church gemausert.

Keauhou

Nur eine kurze Fahrt vom Historic Kailua Village gen Süden entfernt hat sich die Region um Keauhou als eine der großen Kulturorte der Insel manifestiert. Das Gebiet grenzt an der Nordküste an den wunderschönen Kahaluu Bay und die berühmte Kaffeeregion Holualoa oben auf den Hängen von Mount Hualalai.

Nachts zieht Keauhou Teufelsrochen an, die sich von Mikroplankton nahe der Küste ernähren. Gut zu beobachten sind sie in den seichten Gewässern vor dem Sheraton Kona Resort & Spa at Keauhou Bay, das das planktonreiche Gewässer beleuchtet. Um den Tieren noch näher zu kommen, können Urlauber an einem nächtlichen Tauchgang nördlich des Honokōhau Harbour teilnehmen.

Kaffeeköstlichkeiten: Hawai‘i ist der einzige US-Staat mit Kaffeeanbau

Zwar gibt es selbstverständlich überall in den Vereinigten Staaten Kaffee, doch Hawai‘i ist der einzige Staat, der ihn auch produziert. Die erhöhte Lage Konas an der Westseite von Hawai‘i Island, eine permanente Wolkendecke und fruchtbarer Vulkanboden vom Hualālai Volcano ermöglichen den Anbau und die Ernte dieser einzigartigen hawaiianischen Kaffeebohne.

Der Kona Coffee ist äußerst selten und wächst ausschließlich im Norden und Süden von Kona auf Hawai‘i Island – und das hat seinen Preis. Es gibt Hunderte Kaffeefarmen in Kona und viele von ihnen sind der Öffentlichkeit frei zugänglich. Touren durch Konas Felder beinhalten Besuche von Kaffeeplantagen sowie Kaffeemühlen. Besucher erleben hautnah, wie sich die kleinen Bohnen in eine Tasse köstlichen Kona Kaffee verwandeln.

Weitere kleine, ausgezeichnete Kaffeefarmen befinden sich in Ka‘u, Hilo und Puna. Viele Produzenten bieten Touren zu ihren Produktionsstätten und Kaffeemühlen an und erläutern die nachhaltige, effiziente Kaffeeherstellung.

Freshly Brewed Kona Coffee auf Hawaii Island, Hawaii, USA. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson
Kona Coffee auf Hawai‘i Island. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson

Paniolo – The Hawaiian Cowboys

Hawai‘i Island hat ein sehr überraschendes Erbe: Die über ein Jahrhundert alte „Cowboy Kultur“ konzentriert sich auf die Weidegebiete Waimea und North Kohala. Heute können Besucher die 1928 gegründete Kahua Ranch sowie weitere Ranches wie Anna Ranch oder Paniolo Adventures besichtigen. Obwohl die heutigen Cowboys (paniolo) überwiegend Geländewagen (ATVs) nutzen (Pferde nur noch in benachbarten Gebieten), können Besucher dennoch ausreiten und die wunderschöne Landschaft von Waimea erkunden.

Die Traditionen der Paniolo können zudem bei Events, Paraden und Festivals auf Hawai‘i Island erlebt werden. Wunderschöne Reiterinnen in wallenden Gewändern (Pau) gehören außerdem zur Paniolo Tradition, die immer noch im heutigen Hawai‘i Island auflebt. Dabei sind nicht nur die Reiterinnen mit Blumenkränzen geschmückt, sondern auch die Pferde.

Downtown Hilo

Hinter den Jahrhunderte alten Holzfassaden in Hawai‘i Islands größter Kleinstadt verbergen sich gehobene Galerien, Läden, Restaurants und Kulturstätten. Einige davon stehen sogar im National Register of Historic Places. In Downtown Hilo befindet sich das 1925 errichtete neoklassische Palace Theatre, der belebte Bauernmarkt, das Pacific Tsunami Museum sowie das Lyman Mission House & Museum – ein historischer Bau aus dem Jahre 1839, gefertigt von christlichen Missionaren aus Amerika.

Puna District

Der Puna District auf Big Island gilt als Geheimtipp für Besucher aus aller Welt. In der tropischen Vegetation haben sich mittlerweile gleich mehrere Bed & Breakfast-Pensionen angesiedelt, die mit Gastfreundschaft und günstigen Preisen auf Besucher warten.

Volcano Winery

Die Volcano Winery befindet sich zwischen zwei majestätischen Vulkanen inmitten eines weiten Panoramas auf Big Island. Das Weingut, welches seit 1993 Wein produziert, offeriert mehrfach ausgezeichnete Weine zum Verkauf und bietet diesen auf zahlreichen Weinverkostungen an. (volcanowinery.com).

Die Parker Ranch gilt als eine der größten Ranches der USA und befindet sich in Waimea im Norden der Insel am Fuße des Mauna Kea. Der Berg ist, gemessen vom Sockel auf dem Meeresgrund bis zur Spitze, mit über 10.000 Metern die größte Erhebung der Erde. Das fruchtbare Land an der Nordseite ermöglichte die Eröffnung der Ranch Mitte des 19. Jahrhunderts und lies das Gelände auf die heutige Fläche von rund 600 Quadratkilometer Land anwachsen. Unter dem Motto „Ranching the Sun“ investierte die Ranch in den letzten Jahren verstärkt in erneuerbare Energien und verfügt heute über eine beträchtliche Anzahl von Solarzellen für die Gewinnung von Elektrizität, die in die Produktion und Bewirtschaftung fließt. Besucher können die Ranch besichtigen, ein Museum besuchen, jagen, reiten und Fahrten in einer Kutsche unternehmen. Die Rodeo-Veranstaltungen zum 4. Juli finden in einer Arena statt, die rund 2.000 Menschen fasst, und stellen den Höhepunkt des Jahres auf der Parker Ranch dar. Die Parker Ranch bietet vor allem für Familien ein besonderes Erlebnis, indem sie in die Grundlagen des Reitens und des Farmlebens einführt und jeder Besucher sich als Paniolo, als Cowboy, versuchen kann.

Im Hawaii Volcanoes National Park befindet sich der aktivste Vulkan der Welt, der Kilauea, der seit mehr als 25 Jahren aktiv ist. Eine rund 80 Kilometer lange Straße rund um den Krater führt den Besucher schließlich zu dem Küstenabschnitt, in dem sich das einzigartiges Naturschauspiel beobachten lässt, wie die glühend heiße Lava in die See abtaucht. Der Hawaii Volcanoes National Park reicht von der Pazifikküste Hawaii’s bis zu dem 4.169 Meter hohen Mauna Loa und umfasst ein komplexes und einzigartiges Ökosystems. Der von der UNESCO zum Welterbe erklärte Nationalpark ist von Lavaströmen durchzogen. Die Wildnis des Nationalparks bildet ein ganzheitliches Ökosystem. (www.nps.gov/havo)

Hawaii Volcanoes Nationalpark, Big Island, Hawaii, USA. Foto: Big Island Visitors Bureau (BIVB) / Ethan Tweedie
Hawaii Volcanoes Nationalpark. Foto: Big Island Visitors Bureau (BIVB) / Ethan Tweedie

Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Erde. Dennoch sind große Teile seiner Umgebung sicher zu besuchen. Vorbei an schwarzen Sandstränden, Lavahöhlen und -tunneln bieten diese Ausflüge optimale Lichtverhältnisse, um die Lava fotografisch einzufangen. Sehr beliebt bei Touristen ist eine Wanderung zu der Stelle, wo die Lava in den Pazifischen Ozean fließt. In der Hilo Bay auf können Besucher auf abendlichen Dinner-Bootstouren von Lava Ocean Adventures bei klarer Sicht die glühende Lava am Vulkan Kilauea sehen (www.lavaocean.com). Wer die rote Lava tagsüber und von oben sehen möchte, kann dies am besten vom Helikopter aus erleben. Paradise Helicopters bietet Rundflüge an (www.paradisecopters.com).

Wer sein Outdoor-Erlebnis noch intensivieren will, hat die Möglichkeit, auf dem Namakanipaio Campingplatz der Hawai‘i Volcanoes Lodge Company einige Tage zu verbringen. Der Platz verfügt über zehn Hütten.

Das Volcano House Hotel im viktorianischen Stil liegt im Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark auf Hawai’i Island. Hawaiis ältestes Hotel liegt zwar in sicherem Abstand, aber dennoch in Sichtweite zum Vulkan Kīlauea. Im Angebot des Hotels sind geführte Touren durch die einzigartige Kraterlandschaft und durch die Geschichte des historischen Volcano House, die bis ins Jahr 1846 zurückreicht. Das damalige Gebäude dient heute als Galerie. Im Volcano Art Center ist einheimische Kunst ausgestellt. Das „neue“ Volcano House aus dem Jahr 1941, beherbergt heute das Hotel. Hier genießen Gäste nach Sonnenuntergang ein äußerst ungewöhnliches Unterhaltungsprogramm. Nach der Dämmerung sind von der Terrasse und auch von einigen Hotelzimmern aus glutrote Lavafontänen zu sehen, die der Halema’uma’u Krater ausspuckt. Wer in dieser Umgebung auf Tuchfühlung mit der Natur gehen möchte, der kann fast unter freiem Himmel nächtigen. Neben den 33 historisch gestalteten Hotelzimmern stehen Besuchern außerdem zehn kleine Hütten sowie Zeltplätze im nahe gelegenen Nāmakanipaio Campingplatz zur Verfügung. (www.hawaiivolcanohouse.com)

Die Abgeschiedenheit und geringe Umweltverschmutzung Hawaii’s macht den Inselstaat zu einem idealen Ausgangspunkt zur Sternebeobachtung. Auf dem Gipfel des Mauna Kea auf Big Island bieten sich beste Bedingungen, um sich in die Welt der Astronomie zu begeben. In einem Besucherzentrum in 2.800 Metern Höhe können sich Interessenten Teleskope ausleihen oder an speziell geführten Touren teilnehmen. Mehrere Teleskope beobachten den Nachthimmel auf 4.200 Metern Höhe über dem Meer. Da der Himmel nur wenig durch Straßenlaternen, Leuchtreklamen und andere Lichtquellen künstlich aufgehellt wird, ist die hawaiische Insel einer der besten Aussichtspunkte um die erstaunliche Vielfalt des Weltalls zu erfahren. (www.imiloahawaii.org)

Devastation Trail
Abenteuerland: Mitten im Hawai‘i Volcanoes National Park gelegen führt der acht Kilometer lange Pflasterweg durch ein Bett geschichtsträchtiger schwarzer Vulkanasche. Wanderer sehen mit eigenen Augen, wie ein ausbrechender Vulkan einen einst florierenden Wald einäscherte. Die verbrannte Erde mit ihren gespenstischen Baumskeletten steht in scharfem Kontrast zum Rest des Waldes, der in saftigem Grün erstrahlt und Ausblicke auf das kräftige Blau des Meeres eröffnet.

Waipi‘o Valley
Schöne Kurven: Die anspruchsvolle, über zehn Kilometer lange Strecke rühmt sich mit märchenhaften Ausblicken auf das Waipi‘o Valley, einem Strand mit schwarzem Sand und mehreren Wasserfällen. Mit etwas Glück lassen sich in der Ferne sogar Spinnerdelfine oder Wale beobachten. Waipi‘o bedeutet aus dem Hawaiianischen übersetzt kurvenreiches Wasser; das Tal hat als ehemalige Hauptstadt und Königssitz eine lange, royale Geschichte.

Zip Line Adventures bietet in den World Botanical Gardens an der nordöstlichen Hamakua Küste rasante Touren über den Baumwipfeln des Regenswalds an. Auf der Tour können Besucher an Drahtseilen über die Baumkronen der Insel gleiten und aus der Vogelperspektive die Schönheiten bewundern. Ausgerüstet mit Helm, Haltegurten sind die Gäste an einem Drahtseil gesichert, das in über 30 Metern Höhe über den Bäumen zwischen Plattformen gespannt ist. Die ersten Bahnen mit 60 bis 140 Metern sind kürzer, steigern sich bis zum Ende aber bis auf über 330 Meter Länge. Wer sich wahrhaft wie ein Action-Star fühlen möchte, für den gibt es sogar eine Station mit parallelen Drahtseilen, so dass Rennen gemacht werden können. Es gibt auch eine Hängebrücke, die sich über den gesamten Park erstreckt. Von hier aus kann die ganze Familie die vielen Wasserfälle, seltenen Pflanzen und Tiere bestaunen. (www.zipisle.com)

Trekking auf hawaiianisch

Vor allem Natur- und Wanderbegeisterte werden in Hawai’i eine unglaublich farbenintensive Trekking-Landschaft erleben. So bietet die Hawaii Forest & Trail Organisation viele Wander- und Trekkingtouren auf Big Island an. Hawaii Forest & Trail wurde 1993 von Rob Pacheco gegründet und verbindet seitdem Sightseeing-Touren mit Naturerlebnissen. Die erfahrenen Guides teilen mit den Besuchern ihr Hintergrundwissen über Flora und Fauna, Geologie, Kultur und die Historie vieler sehenswerter Plätze der Stadt Hilo. Zahlreiche Partnerschaften mit privaten Grundstücksinhabern ermöglichen es Teilnehmern eine Naturkulisse zu besichtigen, wie sie sie nirgendwo sonst zu sehen bekommen. (www.hawaii-forest.com)

Ka La‘e ist der südlichste Punkt der Vereinigten Staaten

Ka La‘e, auch „South Point“ genannt, macht seinem Namen alle Ehre, bildet es doch den südlichsten Flecken auf Hawaii Island und der 50 US-Staaten. Nichts als tiefblauer Ozean befindet sich zwischen dem Punkt, an dem Besucher stehen können, und der Antarktis. Damit zählt Ka La‘e zu den historischen Wahrzeichen der Nation.

Zur felsigen Küstenlandschaft von Ka La‘e führt die schmale South Point Road auf 19 Kilometern durch offenes Farmland, vorbei an weißen Windmühlen. In der Nähe von Ka La‘e befindet sich „heiau“, ein heiliger Ort, weshalb Besucher die Region mit größtem Respekt behandeln sollten.

Hamakua Pilze

Die Hamakua Heritage Farm produziert die exotischen Hamakua Pilze, die nachhaltig in einer Mischung aus Maiskolben, Weizenkleie und Eukalyptussägemehl „flaschenkultiviert“ werden. Diese Mixtur ist ein Substrat, das – im Rahmen der nachhaltigen Anbaumethoden wiederverwertbar ist – von der Hamakua Heritage Farm recycelt und an andere Bauern auf der Insel verkauft wird. Während einer Tour erfahren Besucher Details über den Anbau dieser schmackhaften Gourmetpilze.

Ironman

Jährlich im Oktober ist es soweit: die härtesten Sportler der Welt treten zum legendären Ironman auf Hawai’i an. Der Triathlon gilt seit langem als der herausfordernste der Welt und ringt Sportlern absolute Höchstleistungen ab. Bereits seit 1978 findet dieser Sport-Event der Superlative auf Big Island statt.

Um sich für den Ironman auf Big Island zu qualifizieren, müssen Teilnehmer Bestleistungen bei den Triathlons an den verschiedensten Orten der Welt beweisen, die dem Abschlussrennen voraus gehen. Wer schließlich zu den besten Vertretern seiner Alterklasse und seines Geschlechts gehört, kann beim härtesten Wettkampf der Welt teilnehmen. Das Rennen beginnt im Hafen von Kona mit einer rund vier Kilometer langen Schwimmstrecke. Anschließend folgt das Radrennen bis an die Insel-Nordspitze in Hawi mit 180 Kilometern. Zuletzt absolvieren die Teilnehmer eine rund 41 Kilometer lange Laufstrecke. Rund 17 Stunden haben die Sportler für die Gesamtstrecke insgesamt Zeit. Die Besten schaffen es in etwa acht. (www.ironman.com)

Tee-Time vom Feinsten: Golf

Der Abschlag auf Hawai’i ist selbst für vielgereiste Golfer ein außergewöhnliches Erlebnis. So verfügt beispielsweise Hawai‘i Island über zahlreiche Anlagen umgeben von Regenwald und mit Blick auf die feuerrote Lava, die vom Kīlauea Vulkan herausströmt. Als paradiesischer Geheimtipp unter Profis gelten der Hualālai Golf Course an der Kohala Coast und die beiden Abschlagplätze beim Waikōloa Beach Resort.

Made in Hawaii

  • Auf Hawai‘i Island gelegen, ist Big Island Bees in dem Ort Captain Cook einer der weltweit führenden Honigproduzenten. Besucher bekommen hier einen Einblick in die lokale Bienenzucht und können sich von der exzellenten Qualität verschiedener Sorten Einzel-Blütenhonig überzeugen. Big Island Bees produziert den Honig nach Originalrezeptur, ohne das Erzeugnis zu erhitzen, zu filtern oder mit anderen Zutaten zu vermischen. Viele erstklassige hawaiianische Restaurants beziehen ihren Honig von Big Island Bees. (bigislandbees.com)
  • Sig Zane Designs in der Kamehameha Avenue in Hilo ist das bekannteste Label in Hawai‘i, wenn es um Aloha-Kleidung geht. Die Hemden und Kleider erzählen die hawaiianische Kulturgeschichte – in Sig Zanes Mode wird den Pflanzen und der Kultur der Inseln Tribut gezollt, verschiedene Muster spiegeln Orte, Natur und Traditionen wider. (sigzanedesigns.com)
  • Von der Melodie und der Schönheit der Natur inspiriert, praktiziert Roen Hufford das kapa-Drucken und –Designen. Der Künstler bedient sich natürlicher Rohstoffe und kreiert komplexe Muster, die von verschiedenen einheimischen Pflanzen und Früchten übernommen werden. Außerdem wandelt er Holzstöcke in Motiv-Stempel um. (hinartists.org)

Nachttauchen mit Mantas

Oh what a night: Mantarochen zählen mit einer Flossenspannweite von bis zu sechs Metern zu den größten Fischarten im Ozean. Die Kona Coast auf Hawai‘i Island ist einer der besten Orte, um diese atemberaubenden Tiere zu beobachten, vor allem bei Nacht, wenn sie nach Plankton suchen, das vom Nachthimmel angestrahlt wird.

Touren: Die beste Möglichkeit, Mantas zu sehen, ist während einer Bootstour. Die Touren gehen bei Sonnenuntergang am Honokōhau Harbour los und bringen die Ausflügler zum Garden Eel Cove oder direkt vor das Sheraton Kona Resort & Spa at Keauhou Bay. Am nächsten kommt man diesen eleganten Lebewesen während eines Schnorchelausflugs oder Tauchgangs.

Tauchen mit Mantas an der Küste von Kona auf Big Island, Hawaii, USA. Foto: Island of Hawaii Visitors Bureau (IHVB) / Kawika Singson
Tauchen mit Mantas an der Küste von Kona. Foto: Island of Hawaii Visitors Bureau (IHVB) / Kawika Singson

Unterkunft

Direkt an der atemberaubenden Kohala Küste

Strandgänger können im Fairmont Orchid Hawaii nicht nur den schneeweißen Sand der Lagune und das türkisblaue Wasser genießen, sondern auch eine Reihe von Strandaktivitäten wie Wasser-Yoga und Kanufahren. Im luxuriösen Spa Without Walls – mit Massagehütten direkt am Meer – können die Gäste ausspannen. Die schönste Location für ein romantisches Abendessen ist Brown´s Beach House, das nur ein paar Schritte vom Ufer entfernt liegt und hawaiianische Küche auf höchstem Niveau serviert.

Fairmont Orchid, Kohala Coast, Big Island, Hawaii, USA. Foto: Fairmont Hotels & Resorts
Fairmont Orchid, Kohala Coast, Big Island, Hawaii, USA. Foto: Fairmont Hotels & Resorts
Hawai‘i Island
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