Es gibt ihn tatsächlich, diesen Ort, der noch vollkommen unberührt in seiner Einzigartigkeit und Schönheit erstrahlt: Moloka’i gibt Besuchern die Möglichkeit, wahrlich wie die Einheimischen zu leben, ohne von der westlichen Zivilisation gestört zu werden.

Einwohner: 8.000
Fläche: 673 km²
Highlights: Kalaupapa National Historical Park, Kaunakakai, Papohaku Beach, Saint Damien
 

Moloka’i ist mit einer Länge von nur 61 Kilometern und einer Breite von 16 Kilometern die fünftgrößte Insel Hawai’is. Entlang der Nordküste befinden sich die höchsten Steilküsten der Welt (1.097 – 1.189 Meter) sowie das mit 45 Kilometern längste Saumriff des Landes.

Kalaupapa National Historical Park

Der historische Nationalpark befindet sich in einer wunderschönen Siedlung mit lokaler Geschichte, der sowohl durch einen Ausritt mit dem Maulesel oder eine Wandertour als auch mit dem Flieger vom kleinen Zubringerflughafen Kalaupapa Airport (LUP) erreicht werden kann. 1873 lebte hier der belgische Missionar Saint Damien, der sich um die Lepra Erkrankten kümmerte, die auf die isolierte Halbinsel verbannt wurden. Nach 16 Jahren treuer Fürsorge erlag er schließlich selbst der Krankheit und fand seine letzte Ruhe in der historischen St. Philomena Roman Catholic Church in Kalaupapa. Besucher können hier sein Grab besichtigen.

Ausblick auf Kalaupapa auf Molokai, Hawaii, USA. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Dana Edmunds
Ausblick auf Kalaupapa. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Dana Edmunds

Wandertipp: Fünf Kilometer, 1.400 Schritte, 610 Meter Höhe: Der Kalaupapa fordert ein gutes Fitnesslevel, doch wer die Herausforderung annimmt, freut sich über Panoramen der North Shore Klippen sowie auf die Inseln jenseits der Küste. Da der Pfad von Damien Tours verwaltet wird, ist eine Buchung im Vorfeld erforderlich.

Papohaku Beach

Bekannt als „Three Mile Beach“ ist Papohaku einer der längsten weißen Sandstrände in Hawai’i und bietet einen unglaublichem Blick auf O’ahu. Camping- und Picknickplätze, Sanitäranlagen sowie Innen- und Außenduschen stehen zur Verfügung.

Badespaß am Papohaku Beach auf Molokai, Hawaii, USA. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Dana Edmunds
Badespaß am Papohaku Beach auf Molokai. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Dana Edmunds

Kaunakakai

In Moloka‘is Hauptstadt und Haupthafen Kaunakakai ist noch alles original so wie in den 1900ern. Die Hauptstraße Ala Malama Avenue wurde nach dem in der Nähe gelegenen Haus benannt, das von von King Kamehameha V in den 1860ern genutzt wurde. Herausragend zwischen all den Shops und Boutiquen ist die Kanemitsu’s Bakery – deren berühmtes Zwiebel-Käse-Brot ist bei Touristen genauso beliebt wie bei den Einheimischen. In Kaunakakai steht außerdem der in den 1860er Jahren angebaute Kapuaiwa Coconut Grove, der letzte königliche Kokospalmenhain.

Hālawa Valley

Erzählungen zufolge sollen sich die alten Polynesier um 650 n. Chr. im grünen Hālawa Valley niedergelassen haben. Neben vielen versteckten Kultstätten ist Hālawa Valley mit wunderschönen Aussichten und hohen Wasserfällen gesegnet, einer davon sind die abgestuften, 76 Meter hohen Mo‘oula Falls. Besuchern wird dazu geraten, vor dem Schwimmen ein Palmenblatt ins Wasser zu werfen. Eine hawaiianische Legende besagt, dass sich eine gigantische Eidechse (mo‘o) am Grund des Sees versteckt. Wenn das Palmenblatt untergeht, dann möchte moo keine Besucher. Schwimmt es jedoch an der Oberfläche, so ist das Wasser sicher.

Wandertipp: Das Hālawa Valley ist eines der historischsten Gebiete der Insel und beschenkt Besucher mit Anblicken meterhoher Wasserfälle und versteckter Tempel. Die Strecke von gut fünf Kilometern Länge eignet sich für Wanderer auf mittlerem sowie fortgeschrittenem Level. Da der Weg Privatgrundstücke durchläuft, müssen Interessierte im Hotel einen Reiseleiter als Begleitung buchen.

Halawa Valley auf Molokai, Hawaii, USA. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson
Halawa Valley auf Molokai. Foto: Hawaii Tourism Authority (HTA) / Tor Johnson

Purdy’s Natural Macadamia Nuts

Ursprünglich in Australien beheimatet, kam der erste Makadamianussbaum 1882 nach Hawai‘i. Aufgrund des Zusammenspiels von Regen und Sonne, fruchtbarer Vulkanerde und der vielfältigen Landschaft produziert Hawai‘i heutzutage 90% der weltweiten Makadamianussernte.

Nach sieben Jahren Reifezeit kann die Frucht zwischen August und Juni von den Bäumen geerntet werden. Einer der besten Orte, um in einem Wald von Makadamianüssen zu wandeln, ist Purdy’s Natural Macadamia Nuts auf Moloka‘i.

Besucher erfahren während einer Farmtour von Tuddie und Kammy Purdy alles über den nachhaltigen Anbau und die Produktion der Makadamianüsse auf dieser Farm.

Moloka‘i
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