Die östlichste Region Oregons macht flächenmäßig mehr als die Hälfte des gesamten Staates aus, gleichzeitig weist sie die geringste Bevölkerungsdichte auf. So verwundert es nicht, dass man hier, in einer der „letzten großen Weiten des Westens“, meilenlange Straßen findet, die nur ab und an von winzigen Dörfern gesäumt werden.

Die Landschaft in Eastern Oregon ist geprägt von Steppe und beeindruckenden Berggipfeln, die die Natur vor Jahrtausenden geschaffen hat. Die bekanntesten sind die „Painted Hills“, die ihren Namen dem Lichtspiel verdanken, das sie zu jeder Jahres- und Tageszeit andersfarbig erscheinen lässt. Andere Zeichen der Natur findet man in den „Fossil Beds“ von John Day, einem der ergiebigsten Fossilienlager der Welt.

Darüber hinaus ist Eastern Oregon die richtige Gegend, um ein paar Tage auszuspannen und Cowboy- und Siedlerleben auf sich wirken zu lassen. Denn hier, wo der meiste Sonnenschein des Staates zu erwarten ist, kann man den modernen Cowboys beim Viehtrieb zusehen oder aber selber mit anpacken. Wer möchte, kann auch den Spuren der Planwagen folgen, die auf dem Oregon Trail in diese Region kamen. Eine der größten und beliebtesten Wild West Veranstaltungen findet jedes Jahr im September in Pendleton statt: der Pendleton Round Up.

Ein Überbleibsel aus der Zeit des Wilden Westens und des Goldrausches ist das Geiser Grand Hotel in Baker City. Das Hotel wurde im Jahr 1889 von der Familie Geiser erbaut, die einen Großteil ihres Vermögens in der Bonanza Mine machte, eine der größten Goldminen des US-amerikanischen Nordwestens. Obwohl das Hotel auf Grund fortschreitenden Verfalls im Jahr 1993 einer kompletten Renovierung unterzogen werden musste, erinnern noch viele Überbleibsel an die Zeit des Goldrausches, so zum Beispiel die Einschusslöcher am hoteleigenen Uhrturm, der gerne als Zielscheibe genutzt wurde.

Hells Canyon Motorcycle Rally am Hells Canyon Scenic Byway rund um Baker City in Oregon. Foto: Travel Oregon
Hells Canyon Scenic Byway. Foto: Travel Oregon

Ganz in der Nähe von Baker City liegt das National Historic Oregon Trail Interpretive Center, wo man buchstäblich auf den Spuren der Geschichte und des historischen Alten Westens wandeln kann. Spurrillen von Siedler-Trecks, Lehrpfade, Ausstellungen und Veranstaltungen berichten über die Männer, Frauen und Kinder, die zu Tausenden über 2.000 Meilen westwärts zogen, um ihr Glück zu machen. (www.blm.gov/or/oregontrail)

Am Dry Creek in Malheur County kann man in der weitläufigen, teilweise unwegsamen Region ein kleines, idyllisches Naturparadies inmitten einer wüstenähnlichen Landschaft entdecken, wo man eigentlich nur Steine, Klapperschlangen und Wüstenbeifuß erwartet würde.

Quelle: Travel Oregon

Eastern Oregon
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