Texas hält mit seinem Big Bend Nationalpark ein Naturwunder für Abenteurer bereit. In einem der größten Nationalparks der USA kann man in der besten Reisezeit von September bis Mai im äußersten Südwesten von Texas das erleben, was man ansonsten nur noch selten findet: idyllische Ruhe und Weite, Einsamkeit und überwältigende Landschaften fernab der Touristenströme.

Unweit der mexikanischen Grenze schlängelt sich der Rio Grande durch den Big Bend Nationalpark. Mit einer Fläche von zirka 3200 Quadratkilometern – größer als das Saarland – ist der 1944 gegründete Park ein Geheimtipp unter den amerikanischen Nationalparks. Aufgrund der abgeschiedenen Lage im Grenzgebiet zu Mexiko findet man hier neben weitgehend unberührter Natur, endloser Weiten, paradiesischer Ruhe auch eine Vielzahl an unterschiedlichsten Landschaften. Besucher finden neben massiven Canyons die Weite der Chihuahua-Wüste sowie über 2.400 Meter hohe Gipfel vor.

Die Beschaffenheit der Landschaft und das sehr trockene und raue Klima verschaffte einst dem Big Bend National Park den Beinamen „El Despoblado“ (dt. „Das unbewohnte Land“).

Santa Elena Canyon, Big Bend Nationalpark, Texas, USA. NPS Photo/Ann Wildermuth
Santa Elena Canyon im Big Bend Nationalpark. NPS Photo/Ann Wildermuth

Neben der Flusslandschaft am Rio Grande, der sich in einem großen Bogen seinen Weg durch die Natur bahnt und dem „Big Bend“ seinen Namen verleiht, kann man an anderer Stelle des Parks Kiefer- und Espenwälder, bis zu 450 Meter tiefe Canyons oder Berglandschaften mit Gipfeln bis 2300 Meter Höhe vorfinden.

Rio Grande at the Santa Elena River Access, Big Bend Nationalpark, Texas, USA. NPS Photo/Cookie Ballou
Rio Grande am Santa Elena River Access im Big Bend Nationalpark. NPS Photo/Cookie Ballou

Der größte Teil des Parks gehört zu der Chihuahua-Wüste, eine der vier warmen Wüsten Nordamerikas. Eine der Hauptattraktionen sind die „Hot Springs“ im östlichen Teil des Parks am Ende der Parkroad 12 gelegen, welche mit 40 Grad Celsius warmem Wasser aus dem Boden sprudeln.

Canoeing Mariscal Canyon, Big Bend Nationalpark, Texas, USA. NPS Photo/Jennette Jurado
Mariscal Canyon im Big Bend Nationalpark. NPS Photo/Jennette Jurado

Aktivitäten

Der Big Bend ist auch heute noch ein Paradies für Abenteurer. Der Park bietet Naturfreunden und Outdoor-Begeisterten mehr als 350 Kilometern an Wander- und Trekkingpfaden in Berg-, Wüsten- oder Flussterrain wie auch Möglichkeiten zum Kajak und Kanu fahren oder Rafting. Aber auch Mountainbiker, Motorradfahrer, Angler und Pferdefreunde kommen im Big Bend Nationalpark auf ihre Kosten. In den Felsformationen aus Kalk- oder Sandstein stoßen Geologen stets aufs Neue auf Fossilien.

Anbieter wie zum Beispiel das Far Flung Outdoor Center in Terlingua bieten das perfekte Outdoor-Erlebnis: von der sechsstündigen Paddeltour durch den von 500 Meter hohen Felswänden umrankten Santa Elena Canyon bis hin zum Offroad-Abenteuer durch die Chihuahua-Wüste entlang der texanisch-mexikanischen Grenze.

Ross Maxwell Scenic Drive, Big Bend Nationalpark, Texas, USA. NPS Photo/Cookie Ballou
Ross Maxwell Scenic Drive im Big Bend Nationalpark. NPS Photo/Cookie Ballou

Mit über 450 Vogelarten begeistert der Nationalpark zudem nicht nur Vogelliebhaber, denn mit etwas Glück kann man in den Wäldern und Höhen des Parks auch einen der hier beheimateten Pumas oder Schwarzbären sichten. Der Nationalpark ist aber durchaus auch per Auto als Familien-Abenteuer erlebbar.

Hot Springs Post Office, Big Bend Nationalpark, Texas, USA. NPS Photo/Mark Schuler
Hot Springs Post Office im Big Bend Nationalpark. NPS Photo/Mark Schuler

Sternenklarer Himmel

Der Nachthimmel über dem Big Bend National Park im Südwesten von Texas zählt zu den dunkelsten in Nordamerika und bietet ideale Voraussetzungen für Romantiker und Astronomen.

In den meisten Gebieten der Erde behindert künstliches Licht von einzelnen Häusern oder ganzen Städten den Blick in die Sterne. Da die Region rund um den Big Bend Nationalpark nur sehr spärlich bewohnt ist, gilt der Nationalpark als einer der besten Orte in Nordamerika für Sternegucker. Aufgrund des geringen Einfluss künstlichen Lichts und der geringsten Lichtverschmutzung in den Vereinigten Staaten, sehen Besucher hier bis zu zehnmal mehr Sterne als in einer mittelgroßen Stadt.

Der Big Bend Nationalpark ist der höchsten Klasse auf der Bortle-Skala zuzuordnen. Jene klassifiziert den Sternenhimmel je nach Dunkelheit von Klasse 1 (extrem dunkel) bis Klasse 9, welche dem Lichtaufkommen in einer Stadt entspricht.

Unterkunft

Als Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Nationalpark ausschließlich die Chisos Mountains Lodge und vier Campingplätze. Weitere Unterkünfte für jedes Budget findet man außerhalb des Parks. Hier besteht die Möglichkeit, sich entweder in den umliegenden Gemeinden wie Terlingua oder Lajitas eine Unterkunft zu suchen oder in den etwas größeren Städten wie Marfa, Alpine und Marathon, die jedoch etwas weiter entfernt vom Nationalpark liegen.

Exklusives Allroundtalent

Das Lajitas Golf Resort befindet sich am westlichen Rand des Big Bend National Park und erstreckt sich auf einer Fläche von über 10.000 Hektar.

Wo einst die Reiter des Wilden Westens das Land vor den Komantsche-Indianern verteidigten, ist heute die Perfektion des Handicaps auf dem 18-Loch Par 72 Golfplatz Black Jack’s Crossing die einzige Herausforderung. Die Anlage gilt nicht nur als einer der schönsten Golfplätze in ganz Texas, sondern wartet mit einer weiteren Besonderheit auf: Ein zusätzliches 19. Loch befindet sich jenseits des Rio Grande, liegt somit auf mexikanischem Boden und macht das Terrain zum weltweit einzigen internationalen Golfplatz.

Mit dem zum Resort gehörenden Lajitas International Airport, den neun Zip Lines sowie zahlreichen Wander-, Reit- und Jeep-Routen ist das Resort ein idealer Ausgangsort um Meetings mit einem ansprechenden Rahmenprogramm zu verknüpfen.

Lajitas Golf Resort, Lajitas, Texas, USA. Foto: Lajitas Golf Resort
Lajitas Golf Resort. Foto: Lajitas Golf Resort
Picnic Area, Lajitas Golf Resort, Lajitas, Texas, USA. Foto: Lajitas Golf Resort
Picknickplatz des Lajitas Golf Resort. Foto: Lajitas Golf Resort
Black Jack's Crossing, Hole 5, Lajitas Golf Resort, Lajitas, Texas, USA. Foto: Lajitas Golf Resort
Loch 5 am Golfplatz „Black Jack’s Crossing“ im Lajitas Golf Resort. Foto: Lajitas Golf Resort
Black Jack's Crossing, Hole 7, Lajitas Golf Resort, Lajitas, Texas, USA. Foto: Lajitas Golf Resort
Loch 7 am Golfplatz „Black Jack’s Crossing“ im Lajitas Golf Resort. Foto: Lajitas Golf Resort
Hole 13, Black Jack's Crossing, Lajitas Golf Resort, Lajitas, Texas, USA. Foto: Lajitas Golf Resort
Loch 13 am Golfplatz „Black Jack’s Crossing“ im Lajitas Golf Resort. Foto: Lajitas Golf Resort
Zip-Line des Lajitas Golf Resort, Lajitas, Texas, USA. Foto: Lajitas Golf Resort
Zip-Line des Lajitas Golf Resort. Foto: Lajitas Golf Resort

Big Bend Nationalpark wird vom National Park Service verwaltet, weiterführende Informationen unter www.nps.gov/bibe (englisch).

Big Bend Nationalpark
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