Einstmals Rückzugsort der Superreichen und ein beliebter Platz zum Überwintern, ist der Jekyll Island Club heute ein exquisites Grand Hotel mit erschwinglichen Preisen.

Mit Stil überwintern: 50 erlauchte Mitglieder eröffneten anno 1887 den Jekyll Island Club – damals nicht etwa als ein Hotel, sondern als ihr höchst exklusives Refugium. Sie hießen Joseph Pulitzer, William K. Vanderbilt oder Frank Henry Goodyear. Waren alle zugegen, befanden sich 15 Prozent des weltweiten Geldvermögens auf der Insel Jekyll Island. Die Mitglieder verbrachten ihre Zeit mit Fischen, Tennis und Jagen oder genossen einen Spaziergang am Strand.

Jekyll Island Club Hotel, Jekyll Island, Golden Isles, Georgia, USA. Foto: Georgia Department of Economic Development
Jekyll Island Club Hotel. Foto: Georgia Department of Economic Development

Die Ära der „Räuberbarone“ ist längst vorbei. Das paradiesische Bild ihres ehemaligen Clubhauses aber hat sich kaum geändert. Wie damals umschlingt das Blütenmeer des Parks den Bau, den ein markanter Turm ziert. Eines aber hat sich völlig geändert: Was als exklusivster Millionärsclub begann, ist heute ein Hotel, in dem auch Normalsterbliche Urlaub machen. Die Preise für ein Zimmer beginnen, je nach Saison, bei etwa 200 Dollar.

Jekyll Island Club Hotel, Jekyll Island, Golden Isles, Georgia, USA. Foto: Georgia Department of Economic Development
Jekyll Island Club Hotel. Foto: Georgia Department of Economic Development

Das Jekyll Island Club Hotel bietet auch Pauschalarrangements an, die beispielsweise zusätzlich Frühstück und Lunchpakete beinhalten. Das kann ein romantisches Wochenende für Verliebte sein, ein Golfurlaub, Hochseeangeln, Tennisspielen oder vieles mehr.

Wie auch immer: Der Tag sollte mit einem Spaziergang am Strand enden. Das haben sich schon die Millionäre vor 125 Jahren nicht nehmen lassen.

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Jekyll Island Club Hotel
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