Die NASCAR Hall of Fame wurde im Mai 2010 in Charlotte eröffnet. Diese Ruhmeshalle auf vier Ebenen – eine Art Walhalla der Rennsportler – enthält Ausstellungen und interaktive Exponate, ein hochmodernes Theater, einen Laden, ein Restaurant, ein eigenes Rundfunk- und Fernsehstudio sowie eine Halle, in der die Neuzugänge gefeiert werden.

In der NASCAR Hall of Fame werden die Legenden und besondere Persönlichkeiten des NASCAR Sports geehrt. Hier sind vor allem Bill France Sr. – der Gründer des NASCAR – und sein Sohn Bill France Jr. zu nennen. Auch über weitere legendäre Fahrer wie Dale Earnhardt und Richard Petty – die einzigen Fahrer, die je siebenmal die Meisterschaft gewannen – gibt es in der Hall of Fame einiges zu entdecken.

Natürlich verfügt das Gebäude ebenfalls über viele interaktive Ausstellungen. So können Besucher ihre Schnelligkeit beim Reifenwechsel austesten oder sich in einer virtuelle Fahrt in einem Rennwagen messen. Nicht zu vergessen sind dabei die einzigartigen Exponate: Tolle und beeindruckende Rennautos, die die Geschichte des NASCAR erzählen!

NASCAR Hall of Fame, Charlotte, North Carolina, USA. Foto: MEBiery bei flickr, CC BY 2.0
NASCAR Hall of Fame, Charlotte, North Carolina, USA. Foto: MEBiery bei flickr, CC BY 2.0

Legenden der Asphaltpiste: Die Earnhardts und die Pettys

Zu den ersten Personen, die in der Ruhmeshalle gewürdigt werden, gehörten Bill France Sr. (1909–1992), der Gründer der NASCAR, und sein Sohn Bill France Jr. (1933–2007), der den Familienbetrieb weiterführte, aber auch die legendären NASCAR-Fahrer Richard Petty (*1937) und Dale Earnhardt (1951–2001), die beide in North Carolina geboren wurden und als einzige Fahrer je siebenmal den Meistertitel errangen.

Bereits Richards Vater Lee (1914–2000) gehörte zu den ersten Superstars der NASCAR, ebenso wie Richards Sohn Kyle (*1960), und als Kyles Sohn Adam (1980–2000) fünf Wochen nach dem Tod seines Urgroßvaters bei einem tragischen Trainingsunfall ums Leben kam, hatte er bereits begonnen, die ruhmreiche Stock-Car Karriere seiner Familie fortzuführen. Noch aktiv im NASCAR-Sport sind Dale Earnhardt, Jr. (*1974) und sein Neffe Jeffrey (*1989). Auch Dales Großvater Ralph (1928–1973) gehörte schon zu den frühen Stars der Stock-Car-Szene, und Dales Vater, Dale Sr., gewann nach 27 Jahren im Rennsport noch immer Rennen, als er 2001 beim Daytona 500 nach einer Kollision gegen Rennende starb.

Die Nummer „3“, die Dale Earnhardts diverse Fahrzeuge während eines Großteils seiner Karriere trugen, ist so sehr mit seinem Namen verbunden, dass im Jahrzehnt nach seinem Tod niemand außer seinem Sohn (zu zwei besonderen Anlässen) diese Nummer in NASCAR-Rennen verwendete, und ein Fernsehfilm über Earnhardt Leben aus dem Jahre 2004 trug den schlichten Titel 3: The Dale Earnhardt Story (Dale Earnhardt: Ein amerikanischer Held).

Die NASCAR Hall of Fame ist täglich (mit Ausnahme einiger Feiertage) geöffnet. Wer den Besuch auf der Rennstrecke mit der Hall of Fame kombinieren möchte, kann ein Kombiticket erstehen, in dem der Eintritt sowie die Hin- und Rückfahrt zum Speedway im Reisebus inbegriffen sind. (www.nascarhall.com)

Quelle: North Carolina Division of Tourism

NASCAR Hall of Fame
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