Der Bundesstaat North Carolina liegt an der Ostküste der USA zwischen South Carolina und Georgia im Süden, Tennessee im Westen, Virginia im Norden und dem Atlantik im Osten. Der Staat besticht vor allem durch seine Vielfalt, eine Mischung aus wunderschöner Natur, malerischen Kleinstädten, lebendigen Metropolen und kolonialer Vergangenheit.

North Carolina State Sign, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Welcome to North Carolina. Foto: usa-reisetraum.de
Von Ost nach West ist der Staat knapp 900 km lang, von Nord nach Süd gut 300 km. Die höchsten Gipfel der östlichen USA befinden sich im Westen des Bundesstaates. Höchste Erhebung ist der 2.037 m hohe Mount Mitchell. Die Hügellandschaft des “Piedmont” („Vorgebirge“) geht in Richtung Osten langsam in die weiten, üppigen Felder der Küstenebene über. Die östliche Grenze bilden fast 500 km vorwiegend weißer Sandstrände am Atlantik.

Geografisch und historisch zählt North Carolina zu den berühmten Südstaaten deren Charme noch überall präsent ist. Überall im Staat trifft man auf wunderschöne alte Anwesen und Plantagen im Kolonialstil: weiss getüncht mit den typischen hohen Säulen und der Veranda vor dem Haupteingang und den üppigen Parkanlagen, die an Klassiker wie „Vom Winde verweht“ oder „Fackeln im Sturm“ erinnern.

Die Geschichte North Carolinas reicht bis zu den ersten Kolonisierungsversuchen der Briten im 16. Jahrhundert zurück. Die Provinz Carolina (1663–1712), die Karl II. von England nach seinem Vater, Karl I., benannte, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts in Nord- und Süd-Carolina geteilt. Der Nordteil erklärte 1775 seine Unabhängigkeit von der Kolonialmacht und wurde am 21. November 1789 der zwölfte der dreizehn Gründerstaaten der USA.

Das lateinische Motto des Staates lautet: esse quam videri – frei übersetzt: „Sein statt Schein“. Der Staat hat zwei Spitznamen: Old North State und Tar Heel State. Der genaue Ursprung des Begriffs “Tar Heel” („Teerferse“) ist nicht geklärt, doch hängt er vermutlich damit zusammen, dass North Carolina einst einer der Hauptlieferanten für Teer (tar) und Pech war, das man zum Kalfatern hölzerner Schiffe verwendete.

Nummer 1

North Carolina rühmt sich einer Reihe bedeutender Erstleistungen. Es ist recht bekannt, dass die Gebrüder Wright in der Nähe des Städtchens Kitty Hawk 1903 den ersten eigenständigen motorisierten Flug eines Fluggeräts, das schwerer war als die Luft, durchführten, doch andere Leistungen und Errungenschaften wurden weniger berühmt. So wurde auf dem Gebiet des heutigen North Carolina bereits am 18. August 1587 das erste englische Kind auf amerikanischem Boden geboren: Virginia Dare. Außer ihrem Namen ist nichts über sie bekannt, denn die Kolonie, in der sie geboren wurde, verschwand auf mysteriöse Weise von der Bildfläche.

Im Jahre 1795 war die University of North Carolina in Chapel Hill die erste staatliche Universität in den USA. Während 1799 in der Reed Mine in Cabarrus County der erste Goldnugget in den USA gefunden wurde, eröffnete 1838 bei Lexington das erste Silberbergwerk der USA. Aber auch in Sachen Umweltschutz war North Carolina stets ein Vorbild: Bereits 1898 öffnete bei Mount Pisgah die erste Forstschule der USA ihre Pforten, und 1937 richtete der Staat als erster ein Boden- und Wasserschutzgebiet ein.

Die drei Hauptregionen North Carolinas

Von der sonnenverwöhnten Atlantikküste bis in die nebelverhangenen Berge steckt North Carolina voller Abwechslung – und voller Überraschungen: herrliche Natur, eine ereignisreiche Geschichte, eine vielfältige Kultur und dazu freundliche Menschen mit der sprichwörtlichen Gastfreundschaft der Südstaaten.

Das Angebot in North Carolina ist schier endlos, denn von Outdoor-Spaß in den Bergen, über Golfen und leckeren Weingenuss in der Piedmont-Region, hin zu einer traumhaften Küste mit vielen Abenteuern und schönen Momenten, ist es schwer sich zu entscheiden.

Die drei Hauptregionen North Carolinas, die Küstenregion, das Vorgebirge (Piedmont Region) und das Bergland, bieten eine große Vielfältigkeit, eine Mischung aus wunderschöner Natur, malerischen Kleinstädten, lebendigen Metropolen, kolonialer Vergangenheit, vielfältiger Kultur und dazu die freundliche Gastfreundschaft der Südstaaten.

Das Bergland

Im westlichen Teil des Bundesstaates befindet sich ein Paradies für Naturfreunde: die Gebirgskette der Appalachen. Hier sind Naturliebhaber, Wanderer und Abenteurer perfekt aufgehoben. Neben tollen Wanderwegen am beeindruckenden Grandfather Mountain und Raftingmöglichkeiten finden Besucher hier auch die romantischen Linville Wasserfälle und gemütliche Kleinstädte mit lokalen Kunstausstellungen wie das West Jefferson Arts District.

Besonders interessant sind auch die Great Smoky Mountains, die an der Grenze zu Tennessee liegen. Der dortige Nationalpark stellt den größten Urwald der USA dar, dient jedoch auch als Erholungsgebiet und lädt zum Wandern, Reiten oder Radfahren ein. Hier beginnt auch der Blue Ridge Parkway, eine traumhafte Panoramastraße entlang des Hauptkamms der Appalachen mit tollen Ausflugszielen. Während des Spätsommers kann man auf dieser Route das faszinierende Farbenspiel des Indian Summer genießen.

Reisende, die ihren Fokus mehr auf Gaumen- und Ohrenfreuden legen, sollten definitiv die Region um Asheville mit dem größten sich in Privatbesitz befindenden Haus – das Biltmore Estate – nicht entgehen lassen. Unzählige Restaurants, Bars mit Live-Musik und Konzerte direkt am Biltmore sorgen für viel Spaß!

Die Küstenregion

North Carolina hat auch etwas für Sonnen-, Sand- und Strandliebhaber zu bieten. Landschaftlich ist die Region von der langen Atlantikküste mit der faszinierenden Inselkette der Outer Banks geprägt – mit ihren einzigartigen Stränden und Leuchttürmen. Die Inselkette gehört wohl zu den schönsten Fleckchen der Erde. Hier findet man Ruhe, unberührte Küstennatur und Fischerdörfer.

Wunderschöne Dünen, Wildpferde in ihrem natürlichen Lebensraum, begehbare Leuchttürme, surfen, fischen sowie das Cape Lookout National Seashore und die Crystal Coast – diese Anblicke wird kein Reisender so schnell vergessen.

Die feinsandigen Strände North Carolinas mit den kleinen versteckten Buchten lassen auf der Suche nach dem perfekten Strandurlaub keinen Wunsch offen. Die Küste North Carolinas gilt außerdem als hervorragendes Tauchrevier. Mit seinen 2000 versunkenen Schiffen ist die Gegend vor allem für Schatz- und Wracktaucher interessant.

Etwas mehr Action dagegen verspricht ein Besuch in Wilmington, oder liebevoll auch „Wilmyhood“ genannt, denn hier wurden bereits Filme wie Iron Man, Wir sind die Millers und Serien wie Dawson´s Creek gedreht – das sollte sich kein Film-Fan entgehen lassen.

Das Vorgebirge (Piedmont)

Als Herzstück des Staates gilt die Piedmont Region, eine friedliche Idylle, die bei Urlaubern und Einheimischen beliebt ist.

Bekannt für ausgezeichnete Golfpätze, ist hier jeder richtig, der während des Urlaubs mal den Schläger schwingen möchte. Aber auch Genießer kommen hier voll auf ihre Kosten, denn neben dem bekannten Lexington Style BBQ, gibt es ebenfalls einladende Weingüter sowie unzählige Bierbrauereien und Pubs.

Mehr als die Hälfte aller Weingüter North Carolinas befindet sich in dieser ruhigen, hügeligen Landschaft und namhafte Weine haben dort ihren Ursprung. Diverse Touren und Kostproben sind natürlich ein Muss. Die Gegend ist auch als ehemaliges Tabakzentrum North Carolinas bekannt. Die zahlreichen Tabakplantagen werden heutzutage jedoch hauptsächlich als Weingüter verwendet.

Wer sich mehr für Geschichte interessiert, sollte einen Stopp in Greensboro, Winston-Salem und High Point einlegen. Hier können sich Reisende auf die Spuren der Siedler „Mähren“ im Jahr 1766 begeben und neben vielen geschichtlichen Aspekten auch eine tolle Umgebung erleben.

Auch North Carolinas Hauptstadt Raleigh liegt im Piedmont ebenso wie Durham mit seinem bekannten Stadion der berühmten Baseball-Mannschaft Durham Bulls.

Highlights

North Carolina ist reich an Sehenswertem – von seiner vielfältigen Naturlandschaft über Zeugnisse seiner ereignisreichen Geschichte bis hin zu historischen und modernen kulturellen Errungenschaften.

Charlotte Skyline, North Carolina, USA. Foto: Pixabay #219805, Public Domain

Charlotte

Die zweitgrößte Finanzmetropole der USA
Charlotte, genannt “Queen City”, ist die bevölkerungsreichste Stadt North Carolinas. Sie wurde nach Königin Charlotte benannt, der deutschen Gattin des britischen Königs Georg III. Königliches ... mehr +

Foto: Pixabay

Forest Heritage National Scenic Byway, Pisgah National Forest, North Carolina, USA. Foto: America’s Byways® #76213

Pisgah National Forest

Hervorragende Freizeitmöglichkeiten rund um Asheville
Die Wälder des Pisgah National Forest erstrecken sich rund um die Stadt Asheville in den Blue Ridge Mountains. Das Waldgebiet bietet hervorragende Freizeitmöglichkeiten in einer ... mehr +

Foto: America’s Byways®

  • Große Städte wie Charlotte, Raleigh, Greensboro und Winston-Salem oder malerische Orte wie Wilmington, Asheville oder New Bern laden zum Bummeln und Einkaufen ein und bieten ein vielfältiges kulturelles Programm, erstklassige Unterkünfte und exzellente Restaurants. Kultur, Küche und Musik sind durch indianische, afrikanische und vor allem südeuropäische Einflüsse geprägt.
  • Auf alle Kino- und Fernsehfans übt North Carolina einen besonderen Reiz aus, denn bekannte Filme und Serien wie Dirty Dancing, Der letzte Mohikaner, One Tree Hill oder der Erfolgsfilm „Die Tribute von Panem“ sind hier entstanden. Viele der ansässigen Filmstudios bieten Touren und einen Blick hinter die Kulissen an.

Wer nicht viel Zeit mitbringt oder den Staat nur auf der Durchreise besucht, sollte die folgenden zehn Attraktionen auf keinen Fall missen.

  • Biltmore Estate: Das denkmalgeschützte Anwesen in den Bergen bei Asheville bietet historische Gebäude und jahrhundertealte Gärten, die zu jeder Jahreszeit ihren Charme entfalten.
  • Cape Hatteras National Seashore: Das dem Bund unterstehende Schutzgebiet mit Besucherzentren in Buxton, auf Bodie Island und auf Ocracoke Island umfasst einen 120 km langen Bereich der vorgelagerten Barriereinseln “Outer Banks” sowie das Gebiet rund um den berühmten Leuchtturm Cape Hatteras Lighthouse.
  • Blue Ridge Parkway: „Amerikas liebste Autostraße“ ist eine 755 km lange Panoramastrecke, die die Nationalparks Great Smoky Mountains und Shenandoah verbindet. Rund 400 Kilometer dieser Straße verlaufen durch North Carolina.
  • Pinehurst Resort and Country Club: Der Austragungsort der U.S. Open 1999 und 2005 verdankt seinen Ruf als Golfmekka hauptsächlich dem Golfplatz “No. 2” von Donald Ross, einem von insgesamt acht Weltklasseplätzen.
  • Wright Brothers National Memorial: Ein 18 Meter hohes Granitdenkmal auf einem 27 Meter hohen Hügel in Kill Devil Hills auf den “Outer Banks” von North Carolina erinnert an den Ort, and dem die Brüder Orville und Wilbur Wright 1903 zum ersten motorbetriebenen Flug der Menschheitsgeschichte mit einem Fluggerät abhoben, das schwerer war als die Luft.
  • Great Smoky Mountains National Park: Der Park ist die größte unter Naturschutz stehende Landfläche östlich der Rocky Mountains und der meistbesuchte Nationalpark in den USA. Wenngleich der Park in zwei Bundesstaaten liegt, entfällt der größte Teil auf North Carolina.
  • North Carolina Museum of Life and Science: Das Museum in Durham ist ein großes Wissenschafts- und Technikzentrum. Die interaktiven Exponate, die sich mit Themen wie Luft- und Raumfahrt, Wetter- und Gesteinskunde beschäftigen, verbinden Spaß und Bildung.
  • North Carolina Zoo: Der Zoo in Asheboro gehört mit 1.100 Tieren aus 250 Arten zu den größten begehbaren Zoos, in denen Tiere in Freigehegen leben, die ihrem natürlichen Lebensraum nachempfunden sind – von den Steppen Afrikas bis zu den arktischen Küsten Nordamerikas.
  • Charlotte Motor Speedway: Die Rennstrecke in Concord ist ein wahres Mekka des Motorsports. Hier finden nicht nur alljährlich diverse NASCAR-Rennen statt, sondern auch eine Reihe weiterer Rennsportereignisse und Veranstaltungen rund ums Auto. Ganz in der Nähe wurde 2010 auch die NASCAR Hall of Fame eröffnet.
Cherokee Indian Reservation Sign, North Carolina, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Cherokee Indian Reservation

Das Cherokee-Reservat in North Carolina
Tausende von Besuchern heißen die Angehörigen der “Eastern Band” (östlicher Stamm) der Cherokee-Indianer alljährlich in ihrem Reservat willkommen, um ihnen ihre Heimat, ihre Kultur, ihr Brauchtum und ihre Traditionen vorzustellen. mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Auch die vielen Museen sin einen Besuch wert: In North Carolina könnte man einen ganzen Bildungsurlaub verbringen. Der US-Bundesstaat ist Heimat vieler Museen, Gedenkstätten und Galerien, von denen viele globale Anerkennung genießen. Geschichte wurde hier schon seit der Kolonialzeit geschrieben, im 20. Jahrhundert sogar Weltgeschichte – politisch und technisch.

Unterwegs auf Nebenstraßen

North Carolina besitzt über 50 ausgewiesene Panoramastraßen in allen drei Hauptregionen des Staates, von denen vier zu “National Scenic Byways” erkoren wurden – eine ganz besondere Anerkennung ihrer nationalen Bedeutung. Die sind der Blue Ridge Parkway, der Cherohala Skyway, der Forest Heritage National Scenic Byway und der Outer Banks Scenic Byway.

Die “National Scenic Byways” sind freilich nur die Spitze des Angebots an schönen Strecken. Auch wenn die übrigen Panoramastraßen von North Carolina nicht die gleiche nationale Anerkennung besitzen, sind sie einen kleinen – oder sogar einen größeren – Umweg wert. Auf manchen kann man historischen Spuren aus Kolonialzeit (Colonial Heritage) oder Sezessionskrieg (Blue-Gray) folgen oder dem Erbe der Indianer (Indian Heritage) oder bestimmter Siedler (Scots-Welsh Heritage) – die meisten führen auf jeden Fall durch äußerst sehenswerte Landschaften. Einige sind nur wenige Kilometer lang, andere Hunderte. Manche sind als “Loop” (Rundweg) angelegt und führen wieder zum Ausgangspunkt zurück. Viele laufen parallel zu den Hauptverkehrsadern oder zweigen von einer Hauptstraße ab und eignen sich dadurch besonders gut als gemütliche Alternative zur schnellen, aber meist eher langweiligen Fahrt auf der Schnellstraße. Sie lassen sich problemlos in die Streckenführung einbauen, wenn man einen größeren “Road Trip” plant.

Civil War Trail

Der Amerikanische Bürgerkrieg, oder auch Sezessionskrieg genannt, ist tief in die Geschichte der USA verwurzelt und legte den Grundstein für ein Sklavenfreies Amerika. Dabei spielte auch der damalige Präsident und Sklavereigegner Abraham Lincoln eine wesentliche Rolle. 150 Jahre nach der Kapitulation der Südstaaten wurde 2011 ein „Civil War Trail“ eröffnet, um die Geschichte und Erinnerung an diesen Bürgerkrieg am Leben zu erhalten. Auch in North Carolina gibt es einiges zu entdecken!

Verschiedene Stätten wie das Civil War Interpretive Center in Kinston, das Museum of the Albemarle in Elizabeth City und das Bentonville Battlefield State Historic Site in Four Oaks geben Besuchern die Chance in die Geschichte der USA einzutauchen.

Der „Civil War Trail Guide“ enthält 239 Highlights in 78 Regionen. So haben Besucher die Möglichkeit, sich in die Geschichte noch besser hineinzuversetzen und beeindruckende Stätten zu entdecken. North Carolina spielt dabei eine besondere Rolle, denn hier wurde der Bürgerkrieg 1865 offiziell beendet. (www.civilwartrails.org)

Musik in North Carolina

Von den Bergen bis zur Küste, Musik ist in North Carolina überall zu hören – und zwar nicht nur die bekannte Stilrichtung Bluegrass, die hier ihren Ursprung hat, sondern auch Blues, Country, Jazz und viele mehr. In unzähligen Musiklokalitäten und Festivals können Besucher auch in ihrem Urlaub eine schöne Zeit mit guter Musik verbringen, egal, wo in dem Südstaat sie sich gerade befinden. Es lohnt sich, einmal ein “Ohr“ zu riskieren und in die musikalische Vielfalt des Staates einzutauchen.

Aktivitäten und Sport

Mit einer Vielzahl an Naturlandschaften, die von endlos weiten Stränden bis hin zu hohen Bergen reichen, lädt North Carolina ein zum draußen sein – mit Aktivitäten von Wandern oder Golf spielen über Radfahren bis hin zum Angeln oder Reiten ist garantiert für Jeden das Richtige dabei. Auf Grund der zahlreichen Seen und Flüsse und der Nähe zum Atlantik gilt North Carolina auch als Wassersportparadies. Gespannt sein darf man aber auch auf Abenteuer wie Wildwasser-Rafting oder Ziplining. Jede Menge Action bietet außerdem NASCAR, der populärste Motorsport der USA. North Carolina gilt als Wiege des Tourenwagensports, weshalb viele große Nascarteams in Charlotte ansässig sind.

Auf North Carolinas schönsten Trekkingpfaden

North Carolina gilt bei Wanderern und Kletter-Freunden aus aller Welt als Top-Ziel: 35 ausgewiesene Naturschutzgebiete (sog. State Parks) in den Mittelgebirgen und der Küstenebene des US-Ostküstenstaates bieten Aktivurlaubern eine Vielzahl an Entdeckungsmöglichkeiten und Hobbyfotografen die außergewöhnlichsten Motive.

Tiefe Schluchten, Wasserfälle, Tiere in freier Wildbahn und eine faszinierende Pflanzenwelt geben Besuchern schnell das Gefühl, sich mitten in einer Naturdokumentation zu befinden. Daneben sind von Menschenhand erbaute Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, wie die Mile High Swinging Bridge – die höchste Hängebrücke Amerikas.

Sehenswürdigkeiten in North Carolina

Hanging Rock State Park, Danbury, North Carolina, USA. Foto: VisitNC.com, Bill Russ

Hanging Rock State Park

Klettertouren zum hängenden Felsen
An der nördlichen Grenze North Carolinas nahe der Städte Winston-Salem, Danbury und Germantown, befindet sich der Hanging Rock State Park. Der Park wurde 1935 gegründet ... mehr +

Foto: VisitNC.com, Bill Russ

Mile High Swinging Bridge, Grandfather Mountain, Linville, North Carolina, USA. Foto: VisitNC.com, Bill Russ

Grandfather Mountain State Park

Abenteuer Wandern
Der Grandfather Mountain State Park ist nicht nur aufgrund seiner weitläufigen Berglandschaft bei Besuchern beliebt, sondern auch wegen seiner Hängebrücken, der Natur sowie dem Wildleben. ... mehr +

Foto: VisitNC.com, Bill Russ

Venusfliegenfalle im Carolina Beach State Park, North Carolina, USA. Foto: VisitNC.com, Bill Russ

Carolina Beach State Park

Außergewöhnliche Flora mit fleischfressenden Pflanzen
Wer bei seinen Wanderungen besonderen Wert auf außergewöhnliche Flora legt, sollte dem Osten North Carolinas einen Besuch abstatten. Auf Pleasure Island an der Atlantikküste, südlich ... mehr +

Foto: VisitNC.com, Bill Russ

North Carolina Barbecue

Ein echtes North Carolina Barbecue wird besonders die Fleisch- und Grillfreunde begeistern. Das Barbecue hat eine lange Tradition in North Carolina und ist eine sehr ernste Sache – schließlich gilt der Staat im Südosten der USA als „Wiege des BBQ“. Aber nur das auf traditionelle Weise langsam über einer Feuerstelle aus Kohle oder frischem Holz gegarte Schweinefleisch ist das „echte“ North Carolina Barbecue. Nun gilt es nur noch, sich für eine der beiden im Staat konkurrierenden Marinaden zu entscheiden – der Pfeffer-Essig lastige Eastern Style oder der mit Tomate abgemilderte Lexington Style. Am besten man probiert beide, um dann seinen persönlichen Favoriten zu wählen.

Was passt besser zu einem Barbecue als ein leckeres, frisches Bier? Und auch hier wird man in North Carolina garantiert fündig – bei mehr als 150 Brauereien und Mikrobrauereien, sogenannten „Brewpubs“. Abhängig von Jahreszeit, Zutaten oder auch Stimmung der Braumeister ist das Angebot an Bieren fast grenzenlos – hell oder dunkel, fruchtig oder herb, stark oder mild – da ist für jeden das richtige Bier dabei – und die experimentierfreudigen Biertrinker werden sicher auch nichts einzuwenden haben gegen ein Bier mit Kaffee- und Schokoladenaroma.

Flagge

Die Flagge von North Carolina mit dem Seitenverhältnis 3:2 existiert in der heutigen Form seit 1885. Sie besteht aus einem quadratischen Flugteil mit einem roten (oben) und weißen (unten) Balken und einem blauen Liek mit weißem fünfzackigem Stern und den goldenen Buchstaben N und C. Außerdem enthält dieses Feld zwei wichtige Daten aus der Geschichte des Staates: Am 20. Mai 1775 wurde die „Mecklenburger Unabhängigkeitserklärung“ verabschiedet und am 12. April 1776 die „Halifax-Resolution“. Mit diesen beiden Dokumenten erklärte der Staat seine Unabhängigkeit von Großbritannien. Die offiziellen Farben von North Carolina sind Blau und Rot – sie tauchen sowohl in der Staatsflagge als im Sternenbanner auf.

Klima

North Carolina zeichnet sich durch ein subtropisches Klima mit vier deutlich ausgeprägten Jahreszeiten aus – schwülwarmen Sommern, milden kurzen Wintern und sehr angenehmen Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst. Im Januar liegen die Durchschnittstemperaturen, je nach Region und Höhenlage, zwischen –2 und +11 °C, im Juli zwischen 19 und 31 °C. In der Piedmont-Region fallen jährlich zwischen 1.100 und 1.200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, an der Küste bis zu 1.420 ℓ/m². Die Schneehöhen reichen von über 125 cm am Mount Mitchell bis nahe Null am Meer. Während der Hurrikan-Saison ist North Carolina gelegentlich von Ausläufern der Wirbelstürme betroffen. Ansonsten bestimmen im Sommer Hochdruckgebiete über dem Atlantik weitgehend das Wetter und bringen vorwiegend feuchtheiße Luft aus dem Südwesten, die sich im Spätsommer durch Kaltluft aus Kanada wieder abkühlt.

Ob man im Sommer zum Wassersport an die Küste kommt oder in der kühleren Jahreszeit zum Wintersport in die Berge, ob man Golf spielen möchte oder ein Autorennen anschauen: North Carolina ist das ideale Reiseziel für einen gelungenen Urlaub.

Quelle: North Carolina Division of Tourism

North Carolina
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