Die sogenannte „Piedmont Triad“ Region umfasst die Städte Greensboro, Winston-Salem und High Point sowie deren nähere Umgebung. Die „Triad“-Region ist nicht zu verwechseln mit dem östlich gelegenen „Triangle“.

Nissen Building, Reynolds Building und Winston Tower in Winston-Salem, North Carolina, USA. Foto: Foto: VisitNC.com
Nissen Building, Reynolds Building und Winston Tower in Winston-Salem. Foto: Foto: VisitNC.com

Highlights

  • Für Besucher angeboten werden Ausritte hoch zu Ross auf dem eleganten Gut Tanglewood, eine Besichtigung des Blandwood Mansion aus dem Jahre 1795 oder der Besuch im Reynolda House of American Art, dem Anwesen des Tabak-Barons R.J Reynolds und seiner Frau, mit einer der bedeutendsten Sammlungen amerikanischer Kunst des 18. bis 20. Jahrhunderts in North Carolina.
  • In der Region um Winston-Salem stammt ein großer Teil der Bevölkerung von Angehörigen der Herrnhuter Brüdergemeinde ab, die man hier nach ihrer Herkunft als “Moravian Church” („mährische Kirche“) bezeichnet. Sie hatten sich zunächst in Pennsylvania angesiedelt und 1753 von dort aus 400 km² Land in der Region Piedmont erworben, wo sie deutsche Siedlungen gründeten, darunter 1766 die Stadt Salem.
  • Das historische Dorf Old Salem besteht aus restaurierten Gebäuden der Siedlung Salem. Im Jahre 1772 gründeten die Herrenhuter dort auch eine Mädchenschule, die heute noch als Salem College fortbesteht – die älteste Bildungseinrichtung für Frauen in den südlichen USA.
Old Salem Museums and Gardens, Winston-Salem, North Carolina, USA. Foto: VisitNC.com
Old Salem Museums and Gardens in Winston-Salem. Foto: VisitNC.com
  • Das etwas weiter östlich gelegene Greensboro ist unter anderem bekannt für das Greater Greensboro Open, ein PGA-Turnier, und das Eastern Music Festival, bei dem alljährlich im Sommer das Eastern Philharmonic Orchestra sowie Mitglieder von weltweit führenden Symphonieorchestern, Universitäten und Musikkonservatorien auftreten.
  • Ganz in der Nähe liegt ein Paradies für Wasserratten: der Vergnügungspark Wet’n Wild Emerald Pointe Water Park in Greensboro. (www.emeraldpointe.com)
  • In High Point finden Besucher den weltweit größten Möbelmarkt sowie das Furniture Discovery Center, das einzige Museum der USA, in dem die Herstellung von Möbeln zu sehen ist.
  • Der North Carolina Zoo in Asheboro im Süden der Region gehört mit 1.100 Tieren aus 250 Arten zu den größten begehbaren Zoos, in denen Tiere in Freigehegen leben, die ihrem natürlichen Lebensraum nachempfunden sind – von den Steppen Afrikas bis zu den arktischen Küsten Nordamerikas. Außerdem sind auf dem rund 200 Hektar großen Gelände 40.000 Pflanzen zu bestaunen. Der Zoo ist ganzjährig (außer an Weihnachten) geöffnet und verfügt auch über Picknickbereiche.
  • In North Carolina erwarten Abenteuerlustige mehr als 20 Zip Line Parks und was könnte aufregender sein, als in der Dunkelheit durch Baumwipfel zu schweben? Einen Flug bei Vollmond erleben Mutige bei Kersey Valley Zipline in Archdale, wenn sie in 18 Meter Höhe mit einem Leuchtstab in der Hand von einer beleuchteten Plattform zur nächsten fliegen.

Reynolda House Museum of American Art

Seine 100 Jahre sieht man dem Reynolda House Museum of American Art in Winston-Salem nicht an, denn der einstige Rückzugsort von R.J. Reynolds versprüht noch heute den Glanz alter Zeiten. Das Haus ist ein stilvolles Zeugnis aus dem Leben des bekannten Tabakbarons und beherbergt eine der renommiertesten Ausstellungen amerikanischer Kunst. So wandeln Besucher durch das gläserne Poolhaus oder zum originellen Schießstand und betrachten Kunstwerke sowie thematische Sammlungen, die in den original erhaltenen Räumen des Anwesens ausgestellt sind. (reynoldahouse.org)

Reynolda House Museum of American Art, Winston-Salem, North Carolina, USA. Foto: Courtesy of Reynolda House Museum of American Art
Reynolda House Museum of American Art in Winston-Salem. Foto: Courtesy of Reynolda House Museum of American Art
Reception Hall, Reynolda House Museum of American Art, Winston-Salem, North Carolina, USA. Foto: Courtesy of Reynolda House Museum of American Art
Empfangshalle des Reynolda House Museum of American Art in Winston-Salem. Foto: Courtesy of Reynolda House Museum of American Art

International Civil Rights Center and Museum

Lunch Counter, International Civil Rights Center and Museum, Greensboro, North Carolina, USA. Foto: VisitNC.com, Bill Russ
Lunch Counter, International Civil Rights Center and Museum in Greensboro. Foto: VisitNC.com, Bill Russ
Platz nehmen darf man hier zwar nicht mehr, aber im alten Woolworth-Kaufhaus von Greensboro dreht sich alles um das wichtigste Sit-In (Sitzstreik) der amerikanischen Geschichte. Vier schwarze Studenten setzten sich am 1. Februar 1960 an den nur weißen vorbehaltenen Restaurantcounter und wollten damit gegen die Rassentrennung demonstrieren. Mehrere Hundert andere unterstützten sie bis zum 25. Juli 1960, als die Trennung in weiße und schwarze Bereiche endlich aufgegeben wurde.

Heute beherbergt das Kaufhaus das International Civil Rights Center and Museum – der Counter befindet sich noch am alten Platz. Zahlreiche Veranstaltungen, Theateraufführungen und Begegnungen mit Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung geben einen sehr persönlichen Einblick in diesen Teil der US-Historie (www.sitinmovement.org).

Restaurants

  • Zwischen Lexington und Winston-Salem liegt das Speedy Lohr´s BBQ of Arcadia – Vertreter des traditionellen Barbecues a lá Lexington. Absolutes Highlight des stolzen Familienunternehmens sind die bekannten „Baby Back Ribs“ und das BBQ Chicken. Einfach lecker und einen Besuch wert!
Piedmont Triad
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