Ein schwarzer Tag in der amerikanischen Geschichte

Bekannt ist die Stadt Dallas auch durch ein tragisches historisches Ereignis, um das bis heute viele Mythen und Geheimnisse ranken: die Ermordung von US-Präsident John F. Kennedy am 22. November 1963.

Dealey Plaza in Dallas, Texas, USA. Foto: Raul Santillan / VisitDallas
Dealey Plaza in Dallas. Foto: Raul Santillan / VisitDallas

The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza

Am 22. November 1963 fiel Präsident John F. Kennedy auf der Dealey Plaza in Dallas einem Mordanschlag zum Opfer. Das „The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza“ in Dallas widmet sich dem Leben und Vermächtnis des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten, dessen Ermordung die Welt erschütterte. Im Museum können sich Besucher anhand zahlreicher Fotos, Filme und Artefakte informieren.

Die Autokolonne mit John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas, Texas, USA. Foto: Library of Congress ID cph 3c34844, CC0
Die Autokolonne mit John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas. Foto: Library of Congress, CC0

Neben dem Dealey Plaza, Ort des Attentates auf Präsident Kennedy und Wiege der Stadt Dallas im historischen West End District, zählt das The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu diesem Thema. Das Museum ist im sechsten und siebten Stockwerk des ehemaligen Texas School Book Depository untergebracht, dem Gebäude, von dem aus Lee Harvey Oswald den schicksalhaften Schuss abgab – so die bekannten Theorien.

Die Ausstellung beinhaltet Photografien, filmische Dokumente, Erinnerungsstücke und Artefakte zum Leben, der politischen Arbeit und zum Tode des berühmtem Präsidenten. Auch die Geschichte über das Attentat und der damit einhergegangenen Berichterstattung wird erzählt. Abraham Zapruder war der einzige Augenzeuge, der die Ermordung John F. Kennedys mit einer Bell & Howell 8-Millimeter-Kamera auf Video aufnahm.

Ausstellung im „The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza“ in Dallas, Texas, USA. Foto: VisitDallas
Ausstellung im „The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza“ in Dallas. Foto: VisitDallas

Zahlreiche Gegenstände von Lee Harvey Oswald, dem mutmaßliche Täter, Radioprotokolle des Dallas Police Departments und Medienberichte, die von den drei Schüssen auf den 35. Präsidenten berichteten und dem ergreifenden Moment, als das Ableben von John F. Kennedy weltweit bekannt gegeben wurde, sind im Museum dokumentiert. Eine Audio-Tour mit modernen Touchscreens führt durch die Ausstellung.

Ausstellung im „The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza“ in Dallas, Texas, USA. Foto: VisitDallas
Ausstellung im „The Sixth Floor Museum at Dealey Plaza“ in Dallas. Foto: VisitDallas

JFK in Berlin

Hierzulande erlangte John F. Kennedy einige Monate vor dem Attentat mit seinem berühmten Ausspruch „Ich bin ein Berliner“ enorme Anerkennung beim deutschen Volk. Die Worte waren Teil seiner Rede vom 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in Berlin, die er anlässlich des 15. Jahrestags der Berliner Luftbrücke hielt. Zudem war es der erste Besuch eines US-amerikanischen Präsidenten nach dem Mauerbau im Jahr 1961, und Kennedy wollte seine Solidarität mit der Bevölkerung West-Berlins ausdrücken.

Informative JFK-Tour

Bei einem Besuch in Dallas sollte ebenfalls die JFK Trolley Tour auf der Agenda stehen – die beste Gelegenheit, sich zurück zu versetzen und den tragischen Tag des Attentats direkt am Ort des Geschehens nachzuempfinden. Bis heute ist die Ermordung Kennedys Gegenstand kontroverser Debatten und Ausgangspunkt verschiedener Verschwörungstheorien. Bei der informativen einstündigen Tour, die täglich stattfindet, kann sich jeder seine eigene Meinung über das Stück Vergangenheit bilden, das in die Geschichte eingegangen ist.

JFK Memorial in Dallas, Texas, USA. Foto: VisitDallas
JFK Memorial in Dallas. Foto: VisitDallas
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