Die Straße des Zion Canyon Scenic Drive endet am Temple of Sinawawa. Hier beginnt der schattige Riverside Walk, der nach 1,6 km am Virgin River endet. Von dort kann man in den Zion Narrows weiterwandern.

Zion Narrows, Zion Nationalpark, Utah, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Beginn der Zion Narrows. Foto: usa-reisetraum.de
Zion Narrows, Zion Nationalpark, Utah, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Zion Narrows, Zion Nationalpark. Foto: usa-reisetraum.de
Die Wanderung durch die Zion Narrows sollte man nicht unterschätzen, über die Hälfte der Strecke verläuft durch den Virgin River, umgeben ist man dabei von bis zu 300 Meter hohen Sandsteinfelsen. Die Wassertiefe ist unterschiedlich, meist ist das Wasser knietief. Je nach Jahreszeit und Witterung kann es auch passieren, daß man bis zur Hüfte im Wasser gehen oder sogar schwimmen muss.

Viele Besucher wandern die Narrows nur ein paar hundert Meter entlang und drehen dann wieder um. Bei günstigen Bedingungen ist das Wasser am Anfang der Strecke meist nur knöcheltief. Man watet flußaufwärts, bei jeder Biegung bietet sich ein anderer toller Ausblick auf den Fluss und die steilen Felswände. Auch für geübte Wanderer ist es anstrengend, den Orderville Canyon, einen Seitenfluß ca. 2 Stunden flußaufwärts, zu erreichen.

Um die ganze Strecke durch die Narrows bis zur Chamberlain Ranch zu wandern, benötigt man bei günstigen Bedingungen für die 26 Kilometer lange Route etwa 12 Stunden. Für diese Wanderung wird eine Anmeldung im Visitor Center benötigt. Wenn man die die Schlucht nicht an einem Tag durchwandern möchte, kann man an insgesamt zwölf Campingplätzen an der Strecke übernachten (nur mit Anmeldung).

Zion Narrows, Zion Nationalpark, Utah, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Zion Narrows, Zion Nationalpark. Foto: usa-reisetraum.de

Jederzeit können Sturzfluten auftreten, am häufigsten kommen sie im Hochsommer und Frühherbst vor.

Die Steine im Fluß sind sehr rutschig, auch die Strömung ist nicht zu unterschätzen. Es ist nicht zu empfehlen mit Sandalen oder gar barfuss zu gehen, festes Schuhwerk ist absolut notwendig. Um das Gleichgewicht zu halten, sind Wanderstöcke eine große Hilfe.

Zion Narrows, Zion Nationalpark, Utah, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Zion Narrows, Zion Nationalpark. Foto: usa-reisetraum.de

Zion Narrows im Winter – im kalten Wasser waten

Der relativ niedrig gelegene Park hat sogar im Dezember und Januar angenehme Temperaturen, bei denen man tagsüber sogar kurzärmelig wandern kann. Während der Zion National Park im Sommer zu einem der meistbesuchten Parks zählt, finden Urlauber im Winter abgeschiedene Plätze.

Echte Abenteurer hiken die ‚Narrows’ im Winter entlang. Den 5 grad kalten Virgin River wandert man entlang, um die Natur zu erleben. Im Winter gehört natürlich eine gute Ausrüstung mit Dry-Suits und speziellen wasserdichten Stiefeln dazu. Dann steht dem Hiken in den engen Schluchten, die mit ungewöhnlichen Eisformationen betören, nichts mehr im Wege.

Eine komplette Ausrüstung, das „Cold Water Drysuit Package“ kann man sich beispielsweise bei Zion Adventures in Springdale am Eingang des Parks ausleihen (zionadventures.com)

Zion Narrows
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