Huntsville ist als Geburtsstätte des US-amerikanischen Weltraumprogramms bekannt. In der „Rocket City“ findet man heute mit dem U.S. Space & Rocket Center® das größte Raumfahrtmuseum der Welt – komplett mit zahlreichen Exponaten von der 111 Meter hohen Saturn-V-Rakete bis zur Mondfähre und zu Originalgestein vom Erdtrabanten.

Mondfähre und Mondfahrzeug im U.S. Space & Rocket Center in Huntsville, Alabama, USA. Foto: Alabama Tourism
Mondfähre und Mondfahrzeug im U.S. Space & Rocket Center in Huntsville, Alabama. Foto: Alabama Tourism

Das U.S. Space & Rocket Center vermittelt einen aufregenden Einblick in die Raumfahrt. Dort sind Original-Mondraketen aus dem Apollo-Programm zu sehen. Im Space Camp des Museums absolvieren Gruppen und Einzelreisende Astronauten-Trainings.

Rocket Park im U.S. Space & Rocket Center in Huntsville, Alabama. V.l.n.r.: Saturn I, V-1, Jupiter IRBM, Juno II, Mercury-Redstone, Redstone, und Jupiter-C. Foto: Wikimedia Commons, Public Domain
Rocket Park im U.S. Space & Rocket Center in Huntsville, Alabama. v.l.n.r.: Saturn I, V-1, Jupiter IRBM, Juno II, Mercury-Redstone, Redstone und Jupiter-C. Foto: Wikimedia Commons

In Cape Canaveral an der Atlantikküste von Florida starteten die Mondraketen, in Houston stand das Kontrollzentrum. Ersonnen, in vielen Versuchen getestet und schließlich gefertigt aber haben die „Rocket Scientists“ um Wernher von Braun das Apollo-Programm im Marshall Space Center von Huntsville, Alabama.

Astronautentraining im Space Camp des U.S. Space & Rocket Center in Huntsville, Alabama, USA. Foto: Alabama Tourism
Astronautentraining im Space Camp des U.S. Space & Rocket Center in Huntsville, Alabama. Foto: Alabama Tourism

Über den Tennessee River in Nordalabama, weiter auf dem Ohio River und Mississippi wurden die riesigen Raketenteile aus Huntsville erst in den Golf von Mexiko verfrachtet und dann an Floridas Küste entlang weiter nach Cape Canaveral. Bis heute ist Huntsville ein Zentrum des Raketenbaus geblieben.

Ausstellung im U.S. Space & Rocket Center von Huntsville, Alabama, USA. Foto: Alabama Tourism
Ausstellung im U.S. Space & Rocket Center von Huntsville, Alabama. Foto: Alabama Tourism

Das U.S. Space & Rocket Center dokumentiert das gesamte Raumfahrtprogramm der USA, so auch die ersten amerikanischen Missionen nach dem „Sputnik-Schock“ 1957, als die Sowjetunion erstmals einen Satelliten ins Weltall schickte, und das Space Shuttle-Programm.

Das Space Camp veranstaltet Astronautentrainings für Schulklassen, an einigen Wochenenden auch für Touristen.

Spannende Tageserlebnisse

Neben dem regulären Besuch des weltweit größten Raumfahrmuseums und dem simulierten Astronauten-Trainingsprogramm „Space Camp“ sind auch spezielle Einzelerlebnisse für Tagesbesucher buchbar:

  • Die Discovery Space Shuttle Experience ist eine individuelle Führung durch die „Lunar Base“, das „Mars Habitat“ und ein Modul der Internationalen Weltraumstation für maximal vier Gäste gleichzeitig.
  • Mit der Enterprise Shuttle Experience erleben bis zu zwei Space Shuttle-Fans gleichzeitig im Simulator den Start in die Erdumlaufbahn und die Rückkehr zur Erde.
  • In der „SCUBA Experience“ geht es unter Echtbedingungen mit Taucheranzügen in den geheizten Tank des Unterwasser-Astronautentrainings für die Programme Skylab, Space Shuttle und Internationale Weltraumstation.
Das Arbeitszimmer Wernher von Brauns im U.S. Space & Rocket Center von Huntsville, Alabama, USA. Foto: Alabama Tourism
Das Arbeitszimmer Wernher von Brauns im U.S. Space & Rocket Center von Huntsville, Alabama. Foto: Alabama Tourism

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U.S. Space & Rocket Center
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