Die Region Far North umfasst die nördlich des Polarkreises gelegenen Städte Nome, Kotzebue und Barrow. Diese Städte bieten kulturelle Attraktionen, die eng mit dem reichen Erbe ihrer Ureinwohner verbunden sind.

Nome

Nome bildet eine besondere Mischung aus traditioneller Eskimokultur und Goldrauschgeschichte. Reisende können das mehr als 480 km weite Straßennetz im Leihwagen erkunden. Hier endet außerdem das Iditarod-Hundeschlittenrennen, das längste und härteste Rennen seiner Art. Jeden März steigt die Einwohnerschaft des 4000-Seelen Ortes bei der sehnlich erwarteten Ankunft der Rennteilnehmer um ein Vielfaches an.

Kotzebue

Auch das auf einer ca. 5 km langen Nehrung in der Chuckchi-See gelegene Kotzebue hat viel für kulturell interessierte Reisende zu bieten. Zu den Attraktionen gehören das NANA Museum of the Arctic, durch den Park Service gezeigte Filme über Geschichte und Kultur sowie das Senior Center Cultural Center.

Aerial view of Kotzebue, Alaska, USA. Foto: Wikimedia Commons, Public Domain
Kotzebue, Alaska. Foto: Wikimedia Commons

Barrow

Barrow, der nördlichste Ort Alaskas und der USA, befindet sich an der nördlichsten Spitze dieser Region an der Atlantikküste. Bei einem Stadtrundgang empfiehlt sich ein Besuch der Cape Smythe Whaling and Trading Station. Dieses 1893 im Fachwerkstil gebaute Haus ist das älteste Gebäude dieser Art in der Arktis. Interessant ist außerdem die Birnirk Archaeological Site mit 16 dwelling mounds, Überbleibsel der Birnirk-Kultur (500-900 A.D.). Alljährlich im Frühling gehen die Eskimos auf Walfang; diese wichtige Tradition wird bei Erfolg ausgiebig gefeiert.

Zu den Annehmlichkeiten des Top of the World Hotel zählen ein Fitness Center, kostenloser Flughafen-Shuttle-Bus, Gemeinschaftsküchen, Flachbild-Fernseher und kostenloses WLAN. Das von Tundra Tours Inc. betriebene Hotel dient auch als Ausgangsbasis für Ausflüge in die Gegend. Im Hotel befindet sich das Büro von Tundra Tours Inc., das den Besuchern aktive Sommer-Tagestouren anbietet. Im Programm sind Eisbären-Beobachtung und Fahrten zum nördlichen Eismeer. Auch über die Kultur und Geschichte der Menschen von Barrow kann man sich informieren.

Auf den angebotenen Touren zum Iñupiat Heritage Center kann man traditionelle Tanzvorführungen erleben, Techniken des Überlebens in der Wildnis demonstriert bekommen und Schautafeln zur Geschichte sehen. Zurück im Hotel können sich die Gäste im Restaurant Niġġivikput, (das bedeutet in der Sprache der Iñupiaq „unser Essplatz“) verwöhnen lassen. Die Besucher finden auch vor Ort gefertigtes Kunsthandwerk im Souvenir-Shop des Hotels, so dass sie ein kleines bisschen Barrow mit nach Hause nehmen können. (www.tundratoursinc.com)

Kaktovik

Alaskas Eisbären leben an der Polarmeerküste. Von Anchorage oder Fairbanks aus fliegen Besucher zum Eskimodorf Kaktovik an der Küste von Barter Island nahe dem Arctic National Wildlife Refuge. Hier bietet sich eine der außergewöhnlichsten Gelegenheiten in ganz Alaska: die Beobachtung von Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum. Ein einheimischer Guide bringt die Besucher ganz zu den weißen Riesen. Die Eisbärenbeobachtung ist möglich von Anfang September bis Mitte November, beste Zeit ist Mitte Oktober.

  • Ein Tourenanbieter ist z.B. die Northern Alaska Tour Company aus Fairbanks. Auf einer Tagestour fliegt man in einer kleinen Gruppe ab Fairbanks nach Norden. Nach der Landung wird kurz ein Imbiss in einer kleinen Herberge eingenommen, bevor es per Boot weitergeht, um in der Obhut eines von der Küstenwache lizenzierten Kapitäns gefahrlos Eisbären beobachten und fotografieren zu können. (www.northernalaska.com)
Polar Bear Female With Cubs Along the Beaufort Sea, Alaska, USA. Foto: USFWS, CC BY 2.0
Eine Eisbärin und ihre Jungen an der Beaufortsee in Nordalaska. Foto: USFWS, CC BY 2.0

Nationalparks im Norden Alaskas

Arrigetch Peaks Glacier, Gates Of The Arctic National Park & Preserve, Alaska, USA. NPS Photo

Gates of the Arctic Nationalpark and Preserve

Abgeschiedener Park für wildnisbegeisterte Reisende
Der Gates of the Arctic National Park and Preserve befindet sich im landesweit nördlichst gelegenen Gebirgszug Brooks Range und umfasst 3,3 Millionen Hektar. Das Gebiet wurde ... mehr +

Foto: NPS Photo

Western Arctic National Parklands

Vier wilde, weit abgeschiedenen Parks
Das Gebiet Western Arctic National Parklands im Nordwesten Alaskas setzt sich aus vier wilden, weit abgeschiedenen Parks zusammen. Die vier Parks, Cape Krusenstern National Monument, ... mehr +

Foto: NPS Photo

Freizeitaktivitäten im Sommer

  • Den Gates of the Arctic National Park besuchen
  • An der Küste in Barrow die Zehen in den Arktischen Ozean eintauchen.
  • Karibuherden beim Zug nördlich der Bergkette Brooks Range beobachten
  • Eine Besichtigungstour zu Fuß zur Cape Smythe Whaling and Trading Station in Barrow, dem ältesten Fachwerkgebäude in der Arktis, unternehmen
  • Auf dem Dalton Highway parallel zur Trans-Alaska Pipeline fahren
  • Nach Eisbären auf den Eisschollen bei Barrow Ausschau halten
  • North Tent City in Kotzebue, ein aktives, traditionelles Angelcamp, besuchen, das jedes Jahr aufgebaut wird, um die gefangenen Fische zu trocknen und zu räuchern
  • Von Nome zum Eskimodorf Teller fahren, wo es noch viele Überreste aus der Goldrauschsära zu besichtigen gibt.

Freizeitaktivitäten im Winter

  • Hundeschlittentouren entlang des Iditarod Trail bei Nome
  • Dem Feuerwerk über der Chuckchi Sea zu Sylvester in Barrow beiwohnen
  • Traditionellen Spielen und Wettkämpfen der Ureinwohner Alaskas beiwohnen, während sich die Athleten auf die Eskimo Olympics vorbereiten

Unterkunft

  • Bettles Lodge ist als landesweit bedeutende historische Stätte offiziell anerkannt und bietet eine interessante Mischung aus Altertümlichem kombiniert mit modernen Annehmlichkeiten. Lassen Sie Ihre Abenteuerträume in der Bettles Lodge wahr werden! Hier wird eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten angeboten, wie z.B. Wandern, Rucksacktouren, Angeln und Schlauchbootfahrten. Außerdem gibt es ein attraktives Angebot verschiedener Winteraktivitäten, wie z. B. das typisch Alaskanische Hundeschlittenfahren. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit und fahren Sie mit Ihrem eigenen Hundeteam durch die unberührte Wildnis der Bergkette Brooks Range. Im Sommer kann man Schlauchboottouren auf den Flüssen Alatna, Koyukuk oder Kobuk unternehmen oder im Gates of the Arctic Nationalpark wandern. Beobachten Sie die wilden Tiere, fischen Sie in den kristallklaren Bächen oder genießen Sie einfach die atemberaubende Schönheit dieser Region.

    Die Lodge rühmt sich mit dem klarsten Himmel über kalten, klaren Nächten und optimalen Bedingungen für das Erleben des Polarlichts. Neben Polarlicht-Touren bietet Bettles Lodge den Gästen die Möglichkeit, in der Aurora Lodge zu übernachten, einer Holzhütte an einem kleinen See ungefähr 3 km vom Haupthaus entfernt. Man erreicht sie mit Schneeschuhen, auf Skiern oder indem man sich von den Mitarbeitern der Lodge dort absetzen lässt (bettleslodge.com).

  • Das Chandalar Lake Bed & Breakfast befindet sich 400 Kilometer nördlich von Fairbanks und 90 Kilometer von der nächsten Strasse, dem Dalton Highway, entfernt. Der See Chandalar befindet sich außerdem nur knapp 18 Kilometer vom landesweit berühmten Arctic National Wildlife Refuge entfernt. Morgens weckt Sie hier das Aroma von frisch gebackenem Sauerteigbrot, Donuts, Muffins und Pfannkuchen; nach einem herzhaften Frühstück wählen Sie die Aktivität des jeweiligen Tages, sei es Hundeschlittenfahren, Snowshoeing oder Skijöring im Winter bzw. Klettern, Angeln und Goldsuchen im Sommer.

Quelle: State of Alaska, DCCED

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