Auf Pine Island herrscht Künstlerflair: Viele Bewohner von Pine Island sind unabhängige Freidenker, die sich der Schriftstellerei und Malerei widmen. Zudem haben die Galerien und Shops einen einzigartigen Weg gefunden, Kunst und Handwerk mit der tropischen Natur des Inselparadieses zu verbinden: So sind viele Geschäfte gleichzeitig auch Baumschulen und Gärtnereien für tropische Pflanzen.

Besucher können hier durch Läden voller Kunst und Souvenirs wühlen, außergewöhnliche Werke bestaunen oder kaufen und sich von der unkonventionellen Lebensart der Bewohner beeindrucken lassen.

Ein Beispiel für die alternative Kunstszene ist das Koucky Studios. Eine ungewöhnliche Galerie mit moderner Kunst, die außerdem verschiedene Kunst- und Handwerksworkshops anbietet. Darunter Songwriter- oder Batik-Workshops sowie Töpfer-Kurse. Im Garten der Galerie werden außerdem Orchideen und Palmen aufgezogen. (kouckystudios.com)

Randell Research Center

Mehr über das Leben der Calusa Indianer, den Ureinwohnern des Staates, können Urlauber bei Touren durch das Randell Research Center in Pineland erfahren. Über 1.500 Jahre lang bewohnten die Indianer das 80 Hektar große Gebiet und hinterließen Begräbnishügel aus Sand und die zeremoniellen Muschelhügel, die sich an der Stelle eines ehmaligen Calusa-Dorfes befinden. Sie sind noch heute zu sehen und blicken hinaus auf die Gewässer des Pine Island Sound. Diese Hügel sind auch in den weitläufigen, subtropischen Wäldern und Zitrushainen zu finden.

Die Hauptattraktion des Forschungszentrums ist der Calusa Heritage Trail, ein über ein Kilometer langer Lernpfad, der das Beste der natürlichen Umgebung auf Pine Island mit den detaillierten Ausstellungen der Calusa verbindet. Besucher fühlen sich wie in einem Museum, einem botanischen Garten, einem Park und auf einem Safari-Pfad zugleich. Auf dem größten Muschelhügel der Region befindet sich ein Aussichtsturm, der einen herrlichen Blick auf Pine Island bietet. (www.flmnh.ufl.edu/rrc/)

Matlacha

Matlacha ist eine kleine Insel zwischen Pine Island und Cape Coral, die durch eine Brücke erreicht werden kann. Sie ist bekannt für ihre herrliche Geschichte, neuartige Kunst auf öffentlichen Räumen und tolle Geschmackserlebnisse. Entstanden ist der besondere Ort als Fischer-Küsten-Kolonie und entwickelte sich zu einer Künstlerkolonie, wo man die Werke regional-bekannter Künstler wie Leoma Lovegrove bewundern kann.

Liebesgrüße auf der Kokosnuss verschicken

Nicht verpassen: Eine der farbenfrohsten Sehenswürdigkeiten auf dem Weg nach Pine Island ist die Künstlerkolonie Matlacha mit der Lovegrove Gallery & Gardens. Mit einem rosafarbenen Dach, gepunkteten Wänden und einer Mischung aus Kunst und Pop-Kultur sowie mit ihrer quirligen Art gibt Inhaberin und Künstlerin Leoma Lovegrove den Ton in diesem Künstlerviertel an. Die Galerie beherbergt zahlreiche Kunstwerke, die sich in Themen-Räumen und im Garten des 900 qm großen Areals verteilen – so gibt es beispielsweise auch ein Beatles-Zimmer.

Ein besonders ausgefallenes Souvenir für den Partner oder die Liebsten daheim ist eine bemalte Kokosnuss, die wie eine Postkarte nach Hause geschickt wird. Besucher können die Kunstwerke nicht nur bestaunen, sondern den Pinsel auch selbst in die Hand nehmen und einer Kokosnuss Farbe verpassen. Von ausgefallenen Sprüchen über Liebeserkärungen bis hin zu Gesichtern und Landschaftsbildern hat die Künstlerin schon viele Werke entstehen sehen. Per Post geht die Kokosnuss anschließend auf weite Reise, um einige Wochen später von einem verwunderten Briefträger zugestellt zu werden. (www.leomalovegrove.com)

Den Inbegriff eines typisch floridianischen Essens serviert das Team der „Matlacha Olde Fish House Marina“, wo man erfährt, wie frischer Fisch aus dem Golf wirklich schmecken muss.

Angeln

Den Köder auswerfen und auf den ganz großen Fang warten … das können Angel-Freunde wohl nirgendwo so schön relaxt wie in Fort Myers und Sanibel – ganz besonders während der berühmten Tarpon-Season im Frühjahr. Auf vielen Brücken und Piers stehen Angler auch mit ihren Kindern und genießen die Sonne, während sie die Rute nicht aus den Augen lassen. Die wahren Angel-Hotspots befinden sich auf der Matlacha Bridge, die auch als fischreichste Brücke der Staaten gilt. Sie profitiert von dem starken Strom aus den Golf-Gewässern, der die Fische geradezu zu den Anglern schwemmt.

Unterkunft

Bridgewater Inn

Bridgewater Inn in Matlacha, Pine Island, Fort Myers, Florida, USA. Foto: Lee County Visitor & Convention Bureau
Bridgewater Inn in Matlacha. Foto: Lee County Visitor & Convention Bureau
Das Wasser vor der Zimmertür – Den Fisch vom eigenen Balkon angeln…

Eine Art überdimensionales Hausboot ist das Bridgewater Inn bei Matlacha, einer Barriereinsel zwischen dem Festland und Pine Island.

Hier können Gäste entweder eine Suite oder ein ganzes Cottage mit Meerblick buchen. Direkt von der Haustür geht es dann auch ins Wasser, denn sowohl das Hauptgebäude als auch die Cottages sind auf Stelzen erbaut.

Hinzu kommen Bootsanlegestellen für diejenigen, die die Region gerne auf eigene Faust auf dem Wasser erkunden möchten. Ein separates Deck zum Angeln, Sonnen und Entspannen darf hier ebenfalls nicht fehlen.

Die Zimmerpreise variieren je nach Größe und Ausstattung und beginnen bei ca. 100 US-Dollar – Cottages bei etwa 200 US-Dollar.

Historisch in der Tarpon Lodge

Auf Zeitreise ins Jahr 1926 versetzt Urlauber die Tarpon Lodge auf Pine Island. In dem historischen Haus mit seinen acht Zimmern erleben sie den Charme des „Old Florida“. Das historische Haus verfügt über acht charmante Zimmer, von denen die meisten noch über die ursprünglichen, schönen Holzböden verfügen und mit ausgesuchten Möbeln ausgestattet sind.

Gäste können tagsüber die prähistorischen Hügel der Calusa-Ureinwohner besuchen, Golf spielen, den 300 Kilometer langen Calusa Blueway Paddelweg per Kayak erkunden oder einem Tagesausflug zum Thema Angeln oder Vogelbeobachtung teilnehmen. Abends sorgen Live-Musik in der hauseigenen Bar oder ein Spaziergang am Wasser für einen gelungenen Tagesausklang.

Die Zimmerpreise beginnen je nach Art und Haus (Bootshaus, Historic Lodge, Island House, etc.) bei über 100 US-Dollar pro Nacht.

Quelle: The Beaches of Fort Myers & Sanibel / Lee County Visitor & Convention Bureau

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