In den Ausstellungen im National Civil Rights Museum in Memphis werden die Kämpfe um die Gleichberechtigung der afroamerikanischer afroamerikanischen Bevölkerung und anderer Minderheiten in den Südstaaten der 1950er- und 60er-Jahre, die das Ende der gesetzlichen Rassentrennung und der offenen Diskriminierung von Bürgern dunkler Hautfarbe erzwangen, gezeigt.

Memphis erinnert an die Bürgerrechte

Themen im Nationalmuseum der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung sind beispielsweise „Sit-Ins“, bei denen sich schwarze Demonstranten in Restaurants „nur für Weiße“ festnehmen ließen – und der Busboykott von Montgomery in Alabama: einer der wichtigen Proteste der Bürgerrechtsbewegung, den die Näherin Rosa Parks auslöste, als sie sich weigerte, ihren Platz für einen Weißen zu räumen.

„Sit-In“ im National Civil Rights Museum, Memphis: Gewaltlose schwarze Aktivisten ließen sich in Restaurants „nur für Weiße“ verhaften, Memphis, Tennessee, USA. Foto: National Civil Rights Museum
„Sit-In“ im National Civil Rights Museum, Memphis: Gewaltlose schwarze Aktivisten ließen sich in Restaurants „nur für Weiße“ verhaften. Foto: National Civil Rights Museum

Dem großen Marsch auf Washington des Jahres 1963, auf dem Martin Luther King seine berühmte Rede „Ich habe einen Traum“ hielt, widmet das Museum einen ganzen Ausstellungsraum.

Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit im National Civil Rights Museum in Memphis, Tennessee, USA. Foto: Tennessee Tourism
Marsch auf Washington für Arbeit und Freiheit im National Civil Rights Museum in Memphis. Foto: Tennessee Tourism

Attentat auf Martin Luther King

Entstanden war das National Civil Rights Museum im Jahr 1991 am Ort des ehemaligen Lorraine Motel, dem Todesort Martin Luther Kings in der Hafenstadt Memphis am Mississippi im Bundesstaat Tennessee.

Damals wie auch nach den Umbau von 2012 bis 2014 unberührt blieben eine ganze Fensterfront und das Zimmer 306, in dem der Bürgerrechtler und Prediger des gewaltlosen Widerstands seine letzte Nacht verbrachte, sowie der Balkon davor, auf dem ihn dann am 4. April 1968 die tödliche Kugel eines Attentäters traf.

Der Balkon des ehemaligen Lorraine Motel, auf dem die Mörderkugel Martin Luther King traf, Memphis, Tennessee, USA. Foto: Tennessee Tourism
Der Balkon des ehemaligen Lorraine Motel, auf dem die Mörderkugel Martin Luther King traf. Foto: Tennessee Tourism

Der Museumsteil auf der gegenüberliegenden Straßenseite beinhaltet das Gebäude, von dem der Mörder geschossen hatte.

Das Museum in der 450 Mulberry Street in Memphis zieht jährlich rund 200.000 Besucher an.

„Candlelight Vigil”: Andacht vor dem neu gestalteten National Civil Rights Museum in Memphis am 4. April 2014, dem 46. Todestag Martin Luther Kings am Ort seiner Ermordung, Tennessee, USA. Foto: Verkehrsbüro Memphis & Mississippi
„Candlelight Vigil”: Andacht vor dem neu gestalteten National Civil Rights Museum in Memphis am 4. April 2014, dem 46. Todestag Martin Luther Kings am Ort seiner Ermordung. Foto: Verkehrsbüro Memphis & Mississippi

Weitere Informationen

Quelle: Verkehrsbüro Memphis & Mississippi

National Civil Rights Museum
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