Im Gegensatz zum benachtbarten Washington DC zeigt sich Arlington in Virginia von seiner entspannten Seite. Monumente und Museen verströmen Ruhe, gesellige Bars und Restaurants sorgen für Kurzweil.

Am besten startet man einen Tag in Arlington hoch oben im 31. Stock des gut 120 Meter hohen CEB Towers. Mit Panoramafenstern und 360-Grad-Rundumsicht bietet das Deck einen ungehinderten Blick über Virginia, Maryland und Washington DC.

Von hier oben lassen sich bereits die nächsten Ausflugsziele erspähen: der Nationalfriedhof Arlington National Cementery, das National 9/11 Pentagon Memorial oder das Marine Corps War Memorial zum Beispiel. Die Stationen lassen sich gut zu Fuß entdecken und betören im Winter mit ihrer fast andächtigen, melancholischen Atmosphäre.

Das United States Marine Corps War Memorial in Arlington stellt das Hissen der amerikanischen Flagge während des zweiten Weltkriegs auf der Insel Iwo Jima dar. Foto: Pixabay, CC0
Das United States Marine Corps War Memorial in Arlington stellt das Hissen der amerikanischen Flagge während des zweiten Weltkriegs auf der Insel Iwo Jima dar

Observation Deck at CEB Tower

Das vollverglaste, mehr als 1.100 Quadratmeter große Observation Deck des CEB Tower bietet seinen Besuchern eine atemberaubende Aussicht auf die Capital Region USA.

Am Potomac River gelegen, sind es vom CEB Tower nur wenige hundert Meter Luftlinie zur National Mall, auf der sich berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Lincoln Memorial, das Washington Monument und das Kapitol befinden.

The Observation Deck at CEB Tower in Arlington, Virginia. Foto: Capital Region USA
The Observation Deck at CEB Tower in Arlington, Virginia. Foto: Capital Region USA

Auch über den Nationalfriedhof Arlington, auf dem unter anderem John F. Kennedy begraben liegt, reicht die Sicht durch die raumhohen Glaswände sowie von der Terrasse aus. Von der Innenstadt in Washington, DC ist die Plattform am Wilson Boulevard bequem mit der Metro (Haltestelle Rosslyn) erreichbar.

Die außergewöhnliche Aussicht wird durch die interaktiven „Windows into History“ ergänzt, die über wichtige Ereignisse sowie einflussreiche Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte informieren. So werden beispielsweise die Frauen- und Bürgerrechtlerin Ida B. Wells sowie der Schriftsteller Frederick Douglass, der als einflussreichster Afroamerikaner des 19. Jahrhunderts gilt, mittels Holografie zum Leben erweckt und berichten über ihre Beiträge zum demokratischen Fortschritt.

Einzigartige Erinnerungsfotos mit der US-Hauptstadt im Hintergrund können an einer „Selfie-Station“ geschossen werden. Ein Café mit Speisen und Getränken sorgt zudem für das leibliche Wohl.

Entwickelt wurde das Observation Deck at CEB Tower vom Planungsbüro Legends, das unter anderem auch die Aussichtsplattform im One World Trade Center in New York City entworfen hat.

Kunst und Kultur

Nach einem Spaziergang bieten sich Galerien und Museen an. Zeitgenössische Kunst junger, regionaler Künstler gibt es im Arlington Arts Center mit wechselnden Ausstellungen und in Crystal City. Hier in Gallery Underground ist Kunst von etablierten und aufstrebenden Künstlern zu sehen und sogar zu kaufen.

Mit den Smithsonian Museen an der National Mall in Washington DC, darunter das National Museum of Natural History oder das National Air and Space Museum, können Kunstinteressierte ihren Kultur-Trip dort fortsetzen.

Arlington liegt an der Landesgrenze von Virginia am Potomac River, direkt gegenüber von Washington D.C. Foto: Pixabay, CC0
Arlington liegt an der Landesgrenze von Virginia am Potomac River, direkt gegenüber von Washington D.C.

Shopping

Beste Kauflaune im Warmen bieten zahlreiche Einkaufszentren in Arlington, etwa das Fashion Center in Pentagon City mit rund 170 Geschäften und Restaurants oder das Pentagon Center und das Pentagon Row. Das Zuletzt genannte lädt im Winter zu ein paar Runden auf der Freiluft-Schlittschuhbahn ein.

Frischluft-Liebhaber finden zudem im Viertel Clarendon eine angenehme Alternative zu den geschlossenen Zentren und Malls: Der Market Common Clarendon beheimatet ein hübsches Einkaufszentrum im Dorf-Stil mit Geschäften, Cafés und Restaurants.

Entertainment und Nightlife

Sportinteressierte besuchen eine Trainingseinheit der National Hockey League im MedStar Capitals IcePlex oder vergnügen sich im Punch Bowl Social im Ballston Quarter bei Bowling und Karaoke.

Abends zieht es die Menschen ins Arlington Cinema and Drafthouse, wo Comedians die Lachmuskeln strapazieren oder in das mit einem Tony Award® ausgezeichnete Signature Theatre.

Darüber hinaus laden eine Vielzahl an Bars und Restaurants zum Schlummertrunk ein, teils vor prasselndem Kaminfeuer, so das Baba in Clarendon, die William Jeffrey’s Tavern auf Columbia Pike oder das Fyve Restaurant im Ritz-Carlton in Pentagon City.

Anfahrt

Mit elf Metrostationen ist Arlington perfekt ans regionale Verkehrsnetz angeschlossen und bringt Besucher in wenigen Minuten nach Washington D.C.

Arlington
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...
Anzeige

Touren, Ausflüge und Reisen