Houston, die „Space City”, ist die viertgrößte Stadt der USA und Heimat der NASA sowie des Johnson Space Centre. Darüber hinaus bietet die Stadt zahlreiche Attraktionen, wie etwa den 17 Blocks umfassenden Theater-District, über 18 verschiedene Museen oder die vielfältige Restaurant-Landschaft, die keine Wünsche offen lässt.

Diese Fülle lässt bereits die Vielfalt der Stadt im „Lone Star State“ erahnen. Houston ist eine aufregende Mischung aus Wild West, Multi-Kulti und American Way of Life. Besucher, die zum ersten Mal in die Space City mit den drittgrößten Wolkenkratzern des Landes reisen, können sich auf viele Sehenswürdigkeiten freuen – Staunen, Entdecken und Genießen sind definitiv garantiert!

Fur Geschäftsreisende trumpft Houston gleich mit zwei großen Convention und Meeting Centern auf: Dem George R. Brown Convention Center und dem Reliant Park. Mit Anbindung an das George R. Brown Convention Center überzeugt das Marriott Marquis Convention Center Hotel mit über 1000 Zimmern und über 9000 Quadratmetern an Tagungskapazität. Ein weiteres großes Tagungshotel der Stadt ist das Hilton Americas-Houston mit 1.200 Zimmern.

Downtown Skyline und Wortham Theater Center am Buffalo Bayou, Houston, Texas, USA. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Downtown Skyline und Wortham Theater Center am Buffalo Bayou in Houston. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau

Attraktionen

Houston bietet seinen Gästen das ganze Jahr über spannende Attraktionen.

Space Center Houston Sign, Houston, Texas, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Space Center Houston

Geschichte und Gegenwart der bemannten Raumfahrt
Das Space Center Houston – offizielles Besucherzentrum des weltberühmten NASA Johnson Space Center – entführt in entfernte Galaxien und in den Kosmos der internationalen Raumfahrthistorie. mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Beer Can House – Ein Haus aus Dosen

Das Bierdosenhaus – Ausgefallene Kunst und Bierdosen-Recycling der besonderen Art: 18 lange Jahre hat John Milkovisch in sein Beer Can House investiert. 1968 kam dann die Idee, mit den Metalldosen das Eigenheim zu verkleiden.

Beer Can House in Houston, Texas, USA. Foto: Visit Houston
Beer Can House in Houston. Foto: Visit Houston

Milkovisch trank jeden Tag ein Sixpack Bier. Aus Liebe zum Gerstensaft wurden selbst die leeren Dosen gesammelt. Als ihm 1968 der Einfall kam, dass Bierdosen sich als Verkleidung für sein Haus eignen könnten, quollen Garage und Dachboden bereits über. Mit den „Spenden“ weiterer Zechbrüder häuften sich so an die 50.000 Stück an. Die Verschlussringe der Dosen fungieren seither als klingende Vorhänge, der Rasen vor dem Haus ist mit weiteren Installationen verziert.

Die Verschlussringe der Dosen dienen im Beer Can House als Vorhänge, Houston, Texas, USA. Foto: Visit Houston / David Brown, dabfoto
Die Verschlussringe der Dosen dienen im Beer Can House als Vorhänge. Foto: Visit Houston / David Brown, dabfoto

Heute ist das Beer Can House eine Galerie für Volkskunst und ist im Besitz des Orange Show Center für visionäre Kunst. Original-Fotografien der Milkovisch-Familie erzählen dem Besucher die Geschichte des Bungalows aus den 1940er Jahren und wie er zu dem wurde was er heute ist: ein Kunstwerk der besonderen Art.

Inzwischen ist das Beer Can House mit der silbernen Fassade in der Malone Street am Memorial Park Wahrzeichen, Kult – und laut dem US-Nachrichtenmagazin Time eines der „Top 50 American Roadside Attractions“ des Landes.

John Milkovisch vor seinem Beer Can House in Houston, Texas, USA. Foto: Visit Houston / Janice Rubin
John Milkovisch vor seinem Beer Can House in Houston. Foto: Visit Houston / Janice Rubin

Weitere Highlights

  • Die Vororte beendrucken mit Street Art und Kunst: Das für seine Exzentrik bekannte viktorianische Stadtviertel Montrose ist das Zuhause von Tätowierungsläden, Second-Hand-Shops und zahlreichen Kunstgalerien. Zahlreiche charmante Cafés wie Blacksmith, Common Road oder Empire Café laden zum Frühstück ein.
     
  • Wenn Liebe Früchte trägt – The Orange Show: Für Jeff McKissack war es die große Liebe – die für Zitrusfrüchte. Genauer gesagt für die eine: die Orange. Aus der Liebe wurde Kunst. In der Munger Street in Houstons East End schuf der ehemalige Transportmitarbeiter für Obst aus über 300 Schrotteilen eine gigantische, orangefarbene Fantasiewelt mit Amphitheater, Wunschbrunnen, fruchtförmigen Höhlen und bizarren Skulpturen. (orangeshow.org)
     
  • Sonne tanken und Wasserspaß ist am Kemah Boardwalk angesagt. Der 20 Minuten von Houston entfernte Vergnügungspark an der Küste bietet originelle Restaurants, trendige Boutiquen und vor allem Achterbahnen, Riesenrad & Co. – Adrenalinrausch ist garantiert!
     
  • Familien kommen im Park Discovery Green in der Downtown mit Bootsteich, Kinderspielplatz und interaktiven Wasserspielen auf ihre Kosten.
     
  • An der Water Wall in Uptown stehen Hobby-Fotografen Schlange.
Waterwall Park, Houston, Texas, USA. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Gerald D. Hines Waterwall Park in Houston. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
  • Wie kommen die Houstonians mit der Hitze im Sommer zurecht? Um das festzustellen, geht man am besten 20 Fuß unter die Erde. Wer es in der sommerlichen Hitze nicht mehr aushält, kann an einer geführten Tour durch das interessante Tunnelsystem von Houston teilnehmen. Ganze Einkaufspassagen, Restaurants und Ärztehäuser bieten hier ihren jeweiligen Service an und lassen die sommerliche Gluthitze vergessen. Die geführten Touren durch die unterirdischen Tunnel kann man vorab buchen.
     
  • Nahezu jede US-Metropole hat auch einen besonderen glanzvollen Stadtteil. In Houston ist es River Oaks mit seinen historischen sowie modernen Mansions, Parks und vielem mehr.
River Oaks Country Club, Houston, Texas, USA. Foto: Wikimedia Commons, Public Domain
River Oaks Country Club in Houston. Foto: Wikimedia Commons
  • Die beste Aussicht vom höchsten Gebäude auf die Skyline der Stadt bietet der JP Morgan Chase Tower – genauer gesagt die Sky Lobby auf der 60. Etage. Weiterer Eyecatcher hier ist Joan Miros spektakuläre Stahlskulptur „Personage With Birds“.
     
  • Houston auf dem Wasser: Durch die Stadt fließt der Buffalo Bayou – der 92 Kilometer lange Fluss bietet sich hervorragend für eine Kanutour mit Wildlife an.
     
  • Wie wäre es zur Abwechslung mit etwas Outdoor? Natur satt mit über 370 Vogelarten sowie Reptilien, Amphibien, heimischen Pflanzen und Sümpfen gibt es im Armand Bayou Nature Center zu erleben – beim Wandern oder vom Wasser aus im Kanu. Bei geführten Kanutouren gibt es sogar Alligatoren und Otter vor die Nase.
     
  • Noch mehr Tiere warten im Houston Zoo. Mit seinen knapp 4.500 exotischen Bewohnern und 800 Arten ist er ein idealer Ausflugsort für Groß und Klein. Oder wie wäre es mit Wandern im Houston Arboretum and Nature Center im Memorial Park?
     
  • Cowboy-Feeling der besonderen Art: Im George Ranch Historical Park gibt es über 100 Jahre texanische Geschichte zu entdecken. Hier schauen Besucher den Cowboys hautnah bei der Arbeit auf einer typischen Ranch über die Schulter – und fühlen sich wie Jesse James, Sundance Kid oder Wild Bill Hickok. (www.georgeranch.org)
Fiddle Players, Jones Stock Farm, George Ranch Historical Park, Richmond, Texas, USA. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Im George Ranch Historical Park in Richmond wird Geschichte lebendig. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
  • Reisende finden in Houston jährlich das weltgrößte Rodeo: Die „Houston Live Stock Show and Rodeo“ zieht jedes Frühjahr mehr als zwei Millionen Besucher aus aller Welt an.
     
  • Ein unvergessliches Schauspiel am Abend ist der Tanz von rund 250.000 Fledermäusen. Perfekter Aussichtspunkt: die Waugh Drive Bridge am Buffalo Bayou zwischen Allen Parkway und Memorial Drive.
     
  • David Adickes’ Giant Statues: Was haben die Fab Four, der ehemalige US-Präsident George Bush und der Namensgeber der Stadt, Sam Houston, gemeinsam? Sie sind nicht nur in die Weltgeschichte eingegangen: Alle und viele weitere prominente Persönlichkeiten wurden vom amerikanischen Bildhauer David Adickes als überdimensionale Skulpturen verewigt. Zu bewundern gibt es die Kunstwerke im Atelier in der Nance Street in Downtown Houston.
     
  • Home Run in Houston: Südöstlich von Houston, in League City, wurden im Big League Dreams Sports Complex sechs Nachbauten verschiedener berühmter Stadien des amerikanischen Baseball-Verbandes geschaffen. Wie es sich anfühlt im Fenway Park der Boston Red Sox einen Home Run zu erzielen, im Stadium der New York Yankees ein Triple zu schlagen oder als Sieger das Wrigley Field in Chicago zu verlassen, das erfahren Sportfans nur 30 Minuten von Houston entfernt – ob als Pitcher, Catcher oder Baseman. (leaguecity.bigleaguedreams.com)
     
  • Ein Hauch Indiens in Houston: Beim ersten Blick scheint es, als hätte man das Taj Mahal in die Greater Houston-Region überführt: der Hindutempel BAPS Shri Swaminarayan Mandir Houston im Vorort Stafford – ein architektonisches Meisterwerk. Mehr als 33.000 Stücke wurden aus italienischem Marmor und türkischem Kalkstein von erfahrenen Handwerkern geschnitzt und in 16 Monaten zusammengebaut. Tägliche Touren führen durch das einzigartige Haus der Andacht, Begegnung und indischen Kunst. (www.baps.org)

Beeindruckend ist auch das vielseitige Angebot zum Shoppen, für Kunst, Unterhaltung, Essen sowie die Theater, Museen und Events.

Kunst und Kultur

Neben Rodeo und Raumfahrtgeschichte ist Houston weltberühmt für ihre renommierte Theater – und Museumsszene. Die Metropole verfügt über ein außergewöhnlich großes Kunst- und Kulturangebot. Innerhalb des Houston Theater District gibt es Kunst der Superlative. Sehenswert: die Houston Grand Opera und das Alley Theater.

Der Houston Museum District umfasst allein 16 Museen. Kulturinteressierte können Andy Warhols Werken oder verschiedensten anderen Ausstellungen begegnen. Highlights sind das Houston Museum of Natural Science, das Contemporary Arts Museum Houston und das Museum of Fine Arts.

  • Anker des Museumbezirks südlich der Downtown ist das „Museum of Fine Arts„. Hier sind beispielsweise Werke von Monet und van Gogh ausgestellt.
  • Im noblen Stadtviertel River Oaks steht das älteste Theater der Stadt – das River Oaks Theatre.
  • Das Houston Museum der bildenden Künste beherbergt die Menil-Sammlung – eine der wichtigsten privaten Kunstsammlungen der Welt.
  • Familien aufgepasst: Staunende Kinderaugen sind garantiert im Houston Museum of Natural Science und im Children’s Museum of Houston, welche zu den meistbesuchten Museen der USA gehören! Wer mit Kindern reist, dem ist das erstklassige Children’s Museum of Houston zu empfehlen, die Attraktionen lassen die jüngsten Reisenden spielerisch zu Erfindern werden. Von der amerikanischen Zeitschrift Parents wurde dieses Highlight zum besten Kindermuseum Amerikas gewählt.
  • Auch das „Houston Center for Contemporary Craft“ ist einen Besuch wert.
  • Kostenlose Oper- und Theateraufführungen gibt es im Freilichttheater Houston Miller Outdoor Theatre im Hermann Park. Bei einem Picknick können die Besucher den Klängen und Performances auf der Freilichtbühne folgen. Zu den multikulturellen Aufführungen gehören unter anderem Gospel-Konzerte, Auftritte des Houston Symphony Orchesters sowie viele andere Veranstaltungen von lokalen Theater-, Tanz- und Musikgruppen. Neben dem Miller Outdoor Theater lädt die Grünanlage des Hermann Park auch zu einem Besuch des Houston Zoos, dem Japanischen Garten oder dem Hermann Park Golf Course ein.

Houston Ballet

Klassisch bis neoklassisch: Das ist das Repertoire des renommierten Houston Ballet. Es wurde 1955 als Tanzakademie gegründet und avancierte seit seiner ersten Aufführung im Jahre 1969 zur mittlerweile viertgrößten Ballettgruppe in den USA. Heute setzt sich das Ensemble aus 55 Tänzern zusammen.

Die einzigartigen Vorführungen des Balletts werden nicht nur in Houstons Wortham Theater Center oder quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika gefeiert, sondern finden auch international regelmäßig große Anerkennung. In den letzten Jahren wurden Gastspiele u.a. im Londoner Sadler’s Wells, im Moskauer Bolschoi-Theater und im Théâtre des Champs Elysées in Paris gegeben.

Seit 1970 wird das Houston Ballet bei heimischen Aufführungen vom Houston Ballet Orchestra begleitet. (www.houstonballet.org)

Drehort Houston

Die texanische Metropole gilt auf den ersten Blick nicht unbedingt als Mekka für große Blockbuster ­à la Hollywood – aber was kaum einer weiß: In Houston wurde eine ganze Reihe an internationalen Kinokassenschlagern gedreht. Zu den weltweit bekannten Movies gehören Transformers (2011), Tree of Life (2011) sowie Pearl Harbor (2001) und Armageddon (1998). Auch das prämierte Drama „Houston“ (2013) von Nachwuchsregisseur Bastian Günther wurde hier gedreht. Im Rampenlicht stehen das Hyatt Regency Houston, die Downtown, das historische San Jacinto Monument am Houston Ship Channel und die Highway-Szenerie.

Shopping

  • Shopping-Fans werden die erstklassigen Geschäfte im Highland Village lieben.
  • Designerschnäppchen zu sensationellen Preisen gibt es in den Houston Premium Outlets und in den Tanger Outlets zu ergattern. Mehr als 100 Top-Marken sind hier vertreten und locken mit einmaligen Angeboten.
  • Shop until you drop: Nicht verpassen sollte man einen Besuch in der Houston Galleria in der Uptown. 400 Geschäfte und Restaurants warten im größten Einkaufszentrum in Texas – Marken von A bis Z für jede Reisekasse sind mit dabei.
  • Aber auch für den besonderen, ganz individuellen Geschmack hat Houston einiges zu bieten: In zahlreichen einzigartigen Designer-Boutiquen von klassisch-chic bis zu trendy und hip finden Modebegeisterte ihr ganz persönliches Lieblingsstück.
  • Ein Houston-Mitbringsel sollte auf keinen Fall auf dem Gabentisch fehlen: die stilechten Cowboy Boots. Besonders trendige Exemplare der begehrten Stiefel sind erhältlich bei Tejas Boots. Hier wird die texanische Fußbekleidung noch von Hand und aus edelsten Materialien hergestellt.
Mall The Galleria, Houston, Texas, USA. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Shoppen bis zum Umfallen kann man in der Mall „The Galleria“. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau

Kulinarischer Streifzug durch Houston

So viele Nationalitäten, so viele Restaurants – Reisende erleben in der viertgrößten US-Metropole eine kulinarische Weltreise und noch viele weitere Highlights.

Restaurants

Die Texas-Metropole Houston der Inbegriff von lukullischer Vielfalt. Bei 10.000 Restaurants mit Kulinarik aus 70 Nationen und Regionen fällt die Wahl schwer. Wer Appetit hat, kommt im texanischen Mekka für Haute Cuisine, Barbecue, Burger & Co. garantiert auf seine Kosten.

Die Küche in Houston ist vielfältig - Ein Filet im Restaurant Taste of Texas. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Die Küche in Houston ist vielfältig – Ein Filet im Restaurant Taste of Texas. Foto: Greater Houston CVB

Houston ist auch berühmt für seine Tex-Mex-Küche. Im Beck’s Prime werden die besten Burger serviert und das Downtown Aquarium überzeugt mit der kinderfreundlichsten Speisekarte.

Nautilus Ballroom im Downtown Aquarium, Houston, Texas, USA. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Nautilus Ballroom im Downtown Aquarium. Foto: Greater Houston CVB

Auch die Romantik darf nicht zu kurz kommen: Das perfekte Candle-Light-Dinner in traumhafter Kulisse gibt es in der Rainbow Lodge in Downtown.

Wer sich nach dem Dinner ein Dessert der Extraklasse gönnen möchte, schaut in der Dessert Gallery mit Kuchen, Torten, Süßigkeiten aller Art vorbei – oder legt einen Abstecher in The Chocolate Bar und im Cupcake-Shop Sprinkles ein.

Durst auf original Bier aus der H-Town? Dann ab zu einem Pint in die Saint Arnold Brauerei, die Älteste im Bundesstaat Texas.

Selbstgemachte Schokolade und Insekten am Teller: In Houstons Restaurant Xochi werden typisch mexikanische Speisen aufgetischt – etwa Queso del Rancho mit Heuschrecken, Zikaden und Würmern. Wer es weniger proteinreich mag, findet im Restaurant, das sich dem Geschmack der Region Oaxca verschrieben hat, zahlreiche weitere Speisen, sorgfältig zubereitet von preisgekrönten Chefs.

Deftig geht es im Breakfast Klub zu: Weit über die Grenzen Houstons hinaus bekannt, bietet das gemütliche Restaurant eine große Frühstücksauswahl – Studenten, Familien und Firmenbosse stellen sich dazu gleichermaßen in die lange Schlange, die sich am Morgen bildet.

The Breakfast Klub in Houston, Texas, USA. Foto: Visit Houston
The Breakfast Klub in Houston. Foto: Visit Houston

Neben klassischem Dinner-at-Night in preisgekrönten Sternerestaurants sowie angesagten Places-to-Be hält die „H-Town“ für seine Besucher viele weitere ungewöhnliche Überraschungen bereit. Hier finden Sie kulinarische Attraktionen, die auf jedem Sightseeing-Programm stehen müssen:

Houston Food Trucks

Wer auf Entdeckungsreise in der Stadt ist und eine Stärkung benötigt, muss sich nur einmal in alle Himmelsrichtungen drehen: Ob für ein urbanes Lunch, einen kleinen Snack nach dem Shopping oder nach einer Tanznacht im Club – an den sogenannten „Restaurants auf Rädern“ wird definitiv jeder Hunger gestillt. Von Health Food wie Smoothie oder Salat über Herzhaftes von allen Kontinenten bis hin zu Cupcakes, Waffeln und Crepes: An den Food Trucks gibt es einfach alles! Viele sind nicht nur der Speisekarte wegen eine Augenweide, sondern auch von außen einen Schnappschuss wert. Zu den originellsten Food Trucks gehören Bernie’s Burger Bus, H-Town StrEATs, The Waffle Bus, The Rice Box – eine Übersicht über viele weitere gibt es auf www.foodtrucksin.com.

Kulinarische Touren

Sightseeing trifft auf Schlemmen: Bei den speziell geführten Streifzügen schlemmen sich Besucher durch die Restaurants der verschiedenen Stadtviertel. Ob in der Downtown, im Heights oder Montrose – jeder Bereich der Stadt ist von der Lebensart und Kultur der dort wohnenden Houstonians geprägt. Einen noch besseren Weg die Stadt kennenzulernen, gibt es einfach nicht. Highlight im Angebot sind jene Schlemmertouren, bei denen die besten Küchenchefs der Stadt höchstpersönlich ihre absoluten Lieblingslokale verraten. (www.houstonculinarytours.com)

Nam Gang Restaurant, Houston Culinary Tours, Houston, Texas, USA. Foto: Greater Houston Convention and Visitors Bureau
Das Nam Gang Restaurant zählt zu den kulinarischen Highlights bei den „Houston Culinary Tours“. Foto: Greater Houston CVB

Süßes oder Süßes

Ob Pies, Cupcakes, Sorbets, Waffeln oder Eis: Houston ist auch berühmt für ihr Angebot an süßen Verführungen. Wer nach Houston kommt, sollte daher das schlechte Gewissen einfach Zuhause und die Kalorien auf der Zunge zergehen lassen. Wie Cowboy-Stiefel auf einem Rodeo reihen sich in der pulsierenden Stadt charmante Geschäfte mit Zuckerwerk aneinander. Einfach dem Duft nach Vanille, Schokolade und Puderzucker folgen – rundum gelungen wird das Gedeck mit einem kühlen Milchshake oder Kaffee. Hervorragenden Kaffee und hausgemachte Leckereien gibt es in der Three Brothers Bakery.(www.visithoustontexas.com/restaurants/houstons_sweet_spots/)

Sport in Houston

Sport, sportlicher, Houston! Die USA sind ein sportbegeistertes Volk. Da ist auch die US-Metropole Houston keine Ausnahme. Allein die Stimmung während der Veranstaltungen ist eine Reise wert, angefangen bei der legendären „Kiss-Cam“ und hochkarätigem Musik-Entertainment.

Die Tipps für sportbegeisterte USA-Reisende:

  • Baseball-Fans kommen bei den Houston Astros voll auf ihre Kosten. Die Heimstätte des Major-League-Baseballteams ist der Minute Maid Park.
  • Wer hingegen auf Basketball steht, sollte keineswegs die Houston Rockets verpassen. Die Spiele finden im Toyota Center statt, welches übrigens auch Kulisse für Konzerte ist.
  • American-Football ist bei den Houston Texans angesagt, die im NRG Stadium ihre Heimspiele in der National Football League (NFL) bestreiten.

Komfortabel und preisgünstig erreichbar von allen Punkten der Stadt sind die Sportstadien durch die Metro Rail.

Golfsport in Houston

In Houston erwartet Golf-Begeisterte ein Eldorado ihres Lieblingssports. Auf über 165 Golfplätzen in der Space City und in der Region finden Golffreunde Spaß, sportliche Herausforderung und die Möglichkeit, an ihrem Handicap zu feilen.

Das ganze Land auf einen Schlag

Anspruchsvolle Golfer sollten den Platz „TOUR 18“ bespielen. Auf dem Golfplatz in Humble, nordöstlich von Houston, sind 18 der bekanntesten amerikanischen Championship-Löcher nachgebildet. Neben berühmten Fairways aus Ohio, Kalifornien, Nevada und New York, können sich Geübte an Loch elf versuchen – einer Nachbildung von Loch sechs des Disney Magnolia Golfparcours in Orlando, Florida. Der Original-Platz erschwert das Golfspiel darüber hinaus mit 108 Sandbunkern – das berühmteste Hindernis in Form eines Mickey Maus-Kopfes ist an Loch elf in Houston nachgestaltet.

Für entspannende Golf-Urlaube in idyllischer Umgebung finden Houston-Reisende außerdem attraktive Travel-Packages in den Golf-Resorts der Stadt. Die abwechslungsreichen Anlagen bieten dabei für jeden Geschmack und jedes Preislimit genau das Passende.

Nightlife

In den zahlreichen Clubs und Pubs der Downtown treffen Nachtschwärmer auf coole Musik und interessante Weggefährten.

  • Nachtschwärmer kommen in der Saint Arnold‘s Brewery mit einer der besten Bier-Touren der Stadt voll auf ihre Kosten.
  • Hot-Spot für Live-Musik ist das House of Blues in Downtown Houston.
  • Vom Magazin Playboy als eine der besten Bars des Landes gewählt ist der OKRA Charity Saloon. Übrigens: Die Bar spendet ihre monatlichen Umsätze für einen guten Zweck. Die Gäste entscheiden, an welche Einrichtung das Geld übergeben werden soll.

Unterkunft

Von budgetfreundlich bis luxuriös, von traditionell bis Design-orientiert: In Houston greifen die Hotels nach den Sternen.

Marriott Marquis Houston

Seit Dezember 2016 zieht es Houstonians und Besucher Texas‘ größter Stadt auf das Dach des Marriott Marquis in Downtown Houston. Der Infinity Pool mit einem der besten Blicke auf die Skyline hat die Form des US-Bundesstaates. Der Lazy River ist nur etwas für Schwindelfreie, denn auf Höhe der Stadt El Paso lässt ein gläserner Boden tief blicken.

Lazy River im Marriott Marquis Houston, Texas, USA. Foto: Visit Houston
Lazy River im Marriott Marquis Houston. Foto: Visit Houston

Houston Bayport Cruise Terminal

Das Houston Bayport Cruise Terminal in Pasadena vor den Toren Houstons bietet mit mehr als 1.000 PKW-Parkplätzen, Hotels und Restaurants auch eine attraktive Anbindung zu gleich mehreren Flughäfen. Rund 30 Meilen sind es von Houstons Downtown, 20 Meilen von Houstons William P. Hobby Airport sowie 45 Meilen vom Houston George Bush Intercontinental Airport.

Bunte, tropische Blumenmeere, rauschende Wasserfälle, endlose, schneeweiße Sandstrände: Auf das alles und noch viel mehr können sich USA-Reisende nach Houston freuen. Denn vom modernen Houston Bayport Cruise Terminal nehmen die Kreuzfahrtschiffe von zwei der führenden Reedereien der Welt Kurs in Richtung Westliche Karibik und Mexiko.

Neben Princess Cruises legt auch die Kreuzfahrtlinie Norwegian Cruise Lines in Houston an und ab. Durch den Golf von Mexiko geht es volle Kraft voraus zu den Traumzielen Mexiko, Belize und Honduras. Damit ist die US-Metropole idealer Ausgangspunkt für einen abwechslungsreichen Traumurlaub – auf Kulturbummeln und Wild West-Mythos folgt grenzenloses Kreuzfahrtabenteuer mit karibischem Feeling im Gepäck.

Übrigens: Für Schifffahrtbegeisterte bietet der Port of Houston eine kostenlose, 90-minütige Boots-Tour durch den gesamten Hafen der Stadt an. (www.portofhouston.com)

Anreise

Seit 2012 können Reisende mit dem Airbus A380 der Lufthansa von Frankfurt am Main in die Space City fliegen. Weitere Flugverbindungen bieten Air France, Delta, KLM, Lufthansa, British Airways und United Airlines.

Umgebung

Houston ist der ideale Ausgangspunkt, um die weiten Strände der texanischen Golfküste zu erkunden. Wem die Lust nach Sand und Surfen steht, bricht einfach zur Insel Galveston auf. Zum Schwimmen und Sonnenbaden an traumhaften Stränden bieten sich der Sylvan Beach Park und Galveston Island State Park an.

Houston
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