Neben der vielfältigen Natur aus Hochebenen, Canyons, Flüssen und Wäldern findet man in Idaho reichlich indianische Vergangenheit und Geisterstädte aus den Zeiten des Gold- und Silberbooms.

Idaho liegt im Nordwesten der USA – eingebettet zwischen den Staaten Washington, Oregon, Nevada, Utah, Wyoming, Montana und der kanadischen Grenze. Unterschiedlichste Landschaftsbilder – von Wäldern bis hin zu Wüsten sowie von rauhen Gebirgen bis hin zu weitem Farmland – locken 365 Tage im Jahr. Unberührte Natur, Outdoor-Aktivitäten sowie die Kultur der Ureinwohner begeistern Familien, Naturfreunde, Abenteuerlustige oder auch Ruhesuchende gleichermaßen.

Idaho, das letzte Territorium Amerikas, das von weissen Pionieren besiedelt wurde, ist berühmt für seine grandiosen Landschaften mit klaren Flüssen, riesigen Bergen und vielfältigen Möglichkeiten zu einem naturnahen Aktivurlaub. Der Staat bietet ein abwechslungsreiches Nebeneinander von Panoramastrassen wie die Thousands Springs Scenic Route, wild zerklüftete Mondlandschaften aus versteinerten Lavaflüssen in den Craters of the Moon, wilden Hochgebirgslandschaften in der Sawtooth National Recreation Area und funkelnden Gletscherseen im reich bewaldeten Norden, wo sich auch die bis ins kleinste Detail historisch erhaltenen Goldgräberstädte Wallace und Kellogg befinden.

North Crater im Craters of the Moon National Monument & Preserve in Idaho, USA. NPS Photo
North Crater im Craters of the Moon National Monument & Preserve. NPS Photo

Im Wilden Westen die innere Ruhe finden

Klappernde Hufe wirbeln trockenen Wüstenstaub auf und eine Reihe von Pistolenschüssen überlagert das Kriegsgeschrei der Indianer: Das ist das Bild, das Hollywood vom Wilden Westen zeichnet. Gleichzeitig beschreibt es ziemlich genau was Idaho nicht ist. Im US-Bundesstaat regiert die Wildnis, die Natur, die Ruhe.

Mitten im Wilden Westen herrscht eine naturverbundene Gelassenheit, die ganz und gar nicht zum Stereotyp des amerikanischen Westens passt und genau deswegen den Staat so sehenswert macht. Die Uhren ticken hier langsamer und sind mancherorts sogar stehen geblieben.

Kilometerlange Highways führen durch die Landschaft. Durch trockene Prärie, in der hie und da ein Bewässerungssystem grüne, kreisförmige Oasen erschafft, vorbei an Hügeln, Wäldern und Bergen. Idaho besitzt flächenmäßig den höchsten Anteil an Wildnis in den kontinentalen USA und das spürt man. Es fühlt sich an, als würde man die Natur zum ersten Mal entdecken. Als gehörte man selbst zu den Pionieren, die vor rund 200 Jahren als erste Europäer das Gebiet betraten, das heute Idaho heißt – oder gar zu den Ureinwohnern, die hier einst durch die Jagdgründe streiften.

Aussicht auf die Spitze des McGown Peak nahe Stanley in Idaho. Foto: Idaho Tourism
Aussicht auf die Spitze des McGown Peak nahe Stanley in Idaho. Foto: Idaho Tourism

Ein möglicher Grund, so erzählt man sich hier, ist die Tatsache, dass Idaho ein vergleichsweise junger US-Bundesstaat ist und deswegen Jahrzehnte weniger Zeit hatte, sich zu entwickeln. Eine andere Erklärung liegt in der Bevölkerungsdichte, die mit nur sieben Einwohnern pro Quadratkilometer denkbar gering ausfällt (in Deutschland kommen auf einen Quadratkilometer 230 Einwohner). So kommt es, dass man in großen Teilen Idahos meilenweit keiner Menschenseele begegnet – auch nicht auf den Straßen.

Ganz egal ob es an der Einwohnerzahl oder dem Alter des Staates liegt: Es macht sich das Gefühl breit, die wirklich authentischen USA zu entdecken. Orte zu sehen, die nur wenige Menschen zuvor gesehen haben. Auf dem Highway wird das Brummen des Motors zum Mantra einer meditativen Autofahrt durch den Wilden Westen und so paradox es auch klingen mag: Selten war etwas so entschleunigend wie der Tritt auf das Gaspedal in der landschaftlichen Kulisse des amerikanischen Nordwestens.

Idahos Natur beeindruckt mit Rekorden

Vor allem die Natur Idahos beeindruckt mit vielerlei Rekorden: Im Nordwesten erstreckt sich der Hells Canyon in den sich der Snake River tiefer in die Gesteinsschichten gräbt als der Colorado River im Grand Canyon. Im Süden des Staates finden sich die Bruenau Sand Dunes – ein Dünenmeer größer als das des Death Valley, sowie die Shoshone Falls, die höher sind als die Niagara-Fälle.

Shoshone Falls in Twin Falls, Idaho, USA. Foto: Idaho State Parks
Shoshone Falls in Twin Falls, Idaho. Foto: Idaho State Parks

Idaho ist außerdem bekannt für seine über 5000 Kilometer Wildwasser, einem Paradies für abenteuerlustige Outdoor-Liebhaber. Neben Wildwasser-Rafting und Schnellbootfahren bieten sich unzählige Möglichkeiten zum Wandern, Golfen, Mountainbiken und Reiten in Idaho. Und in all dieser Wildnis findet man Luxus in den Urlaubsresorts, Wildwest-Erlebnisse auf einer Touristenranch oder einem unvergesslichen Skiaufenthalt.

Der Oregon Trail, die Route auf der über 400.000 Pioniere im 18. Jahrhundert ihr Glück im Westen suchten, führt mitten durch Idaho – die Spuren der Planwagen sind teilweise heute noch sichtbar und zahlreiche Museen erhalten die Geschichte lebendig.

30 malerische Nebenstraßen durchziehen den Staat und plastern den Weg zum Abenteuer. Von Frühjahr bis Herbst eignet sich Idaho für Whitewater Rafting, Radfahren, Ranching, Golfen, Wandern, Wine Tasting und Erkundung der Feste der Indianer. In der kalten Jahreszeit überzeugt Idaho mit einem großen Wintersportangebot bei blauem Himmel, Sonnenschein und Pulverschnee in insgesamt 18 Wintersportresorts, darunter auch das bekannte Sun Valley.

Boise ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats Idaho. Foto: Idaho Tourism

Boise

Die Hauptstadt Idahos
Boise ist bekannt für seine vielfältigen Erholungs- und Sportmöglichkeiten wie den Boise Greenbelt, ein ausgedehntes Erholungsgebiet, das sich entlang des Boise River erstreckt, und das bei Felskletterern beliebte Rock Climbing Center. mehr +

Foto: Idaho Tourism

Ausritt auf der 4D Longhorn Guest Ranch bei Cascade in Idaho, USA. Foto: Idaho Commerce

Ranchurlaub in Idaho

Arbeiten und übernachten auf Guest Ranches
Einmal Cowboy sein: Besuchen Sie den alten Westen in modernem Stil, genießen Sie Ausritte mit den Pferden oder machen Sie sich dreckig bei der Arbeit mit den Cowboys auf einer der Gastranches in Idaho. mehr +

Foto: Idaho Commerce

Wein auf dem Bitner Weingut, Bitner Vineyards, Caldwell, Idaho, USA. Foto: Visit Idaho, John Poimiroo

Wein aus Idaho

Von der Kartoffel- zur Weinnation
Fruchtbarer Boden zwischen Rocky Mountains und Snake River: Kulinarisch wird Idaho fast ausnahmslos mit der berühmten Kartoffel in Verbindung gebracht – dabei ist gerade der Wein im „Potato State“ auf dem Vormarsch. mehr +

Foto: Visit Idaho, John Poimiroo

State Parks in Idaho

Feiner Sand, kristallklares Wasser und sattes Grün: Die landschaftliche Vielfalt Idahos schlägt sich am deutlichsten in der facettenreichen Natur seiner State Parks nieder. Besucher haben dabei die Wahl zwischen actionreichen und erholsamen Erlebnissen in kontrastreichen Umgebungen, vom (Sonnen-) Baden über Kajakfahren bis hin zum Sandboarden.

Bruneau Dunes State Park, Idaho, USA. Foto: Idaho Parks

Bruneau Dunes State Park

Auf die Düne, fertig, los
Der Bruneau Dunes State Park befindet sich rund 20 Meilen südlich der Stadt Mountain Home und beherbergt die größte Sanddüne Amerikas. Darüber hinaus lädt der Park zum Fischen, Campen und Sterne beobachten ein. mehr +

Foto: Idaho Parks

Bear Lake State Park in Idaho. Foto: Visit Idaho

Bear Lake State Park

Das Monster der Karibik
Entlang des Ufers des gleichnamigen Sees und ein bisschen darüber hinaus erstreckt sich der Bear Lake State Park. Aufgrund des klaren Wassers und der feinen Sandstrände wird der Bear Lake auch „Karibik der Rockies“ genannt. mehr +

Foto: Visit Idaho

Shoshone Falls: Höher als die Niagara-Fälle

Aus über 64 Metern Höhe donnern die Wassermassen der Shoshone Falls in die Tiefe – damit sind die Wasserfälle höher als die Niagara-Fälle. Die Shoshone Falls sind nur wenige Kilometer von Twin Falls entfernt und bieten Besuchern zahlreiche Freizeitaktivitäten: Wandern und Picknicken ist hier ebenso möglich wie Boot fahren, Stand Up Paddeln, Schwimmen oder einfach nur die Aussicht genießen.

Shoshone Falls in Twin Falls, Idaho, USA. Foto: Idaho Tourism
Shoshone Falls in Twin Falls, Idaho. Foto: Idaho Tourism

Die Fälle gehören zu den meistbesuchten Orten Idahos und zu den spektakulärsten Naturphänomenen des Snake Rivers. Obwohl die Shoshone Falls ganzjährig besucht werden können, sind sie zu Beginn des Frühlings am imposantesten, wenn der Schnee schmilzt und der Wasserstand des Flusses ansteigt. Informationen über den aktuellen Wasserstand der Shoshone Falls können im Twin Falls Visitors Center angefragt werden.

Shoshone Falls in Twin Falls, Idaho, USA. Foto: Idaho Tourism
Shoshone Falls in Twin Falls, Idaho, USA. Foto: Idaho Tourism

Mesa Falls: Die alten Wilden

Die markante Landschaft rund um die Mesa Falls ist der Überrest einer antiken vulkanischen Super-Eruption, die nicht nur das Gebiet nachhaltig veränderte, sondern auch Asche über große Teile der heutigen USA ausspuckte.

Heute sind die Mesa Falls im Grand Targhee National Forest vor allem ein beliebtes Fotomotiv und Heimat lokaler Flora und Fauna. Dabei können die Mesa Falls in zwei grobe Abschnitte unterteilt werden: Die Upper Mesa Falls sind von der Höhe mit einem zehnstöckigen Gebäude vergleichbar und der markantere Teil der Mesa Falls. Besucher können dem Spektakel über einen Holzsteg nahekommen, der entlang der Klippe zum Fluss Henrys Fork errichtet wurde.

Upper Mesa Falls bei Ashton in Idaho, USA. Foto: Idaho Tourism
Upper Mesa Falls bei Ashton in Idaho. Foto: Idaho Tourism

Die Lower Mesa Falls befinden sich rund 1,6 Kilometer flussabwärts und können den Upper Mesa Falls in puncto Höhe zwar nicht das Wasser reichen, dafür sind einige der (Lava-)Gesteinsschichten rund um die Lower Mesa Falls über eine Million Jahre alt. Die Mesa Falls gehören heute zu den letzten Wasserfällen Idahos, die nicht vom Menschen kontrolliert werden.

Thousand Springs State Park: Wo der Name Programm ist

Der Thousand Springs State Park bei Hagerman steckt voller Freizeitmöglichkeiten. Die Insel des Parks, Ritter Island, verbindet Natur und Geschichte in einer idyllischen Umgebung. Hier stehen historische Farmen und Gebäude die zwischen 1920 und 1954 errichtet wurden. Ritter Island eignet sich für kleinere Veranstaltungen, wie etwa das Thousand Springs Arts Festival, das jedes Jahr am letzten Septemberwochenende stattfindet.

Zu den beliebtesten Aktivitäten im Park gehören Angeln, Kanu- und Kajakfahren sowie Reiten und Vögel beobachten. Das kristallklare Wasser fließt hier direkt aus den Wänden des Canyons, nachdem es unterirdisch 160 Kilometer zurückgelegt hat. Bevor das Wasser also im Thousand Springs State Park an die Oberfläche tritt, ist es ungefähr 200 Jahre lang auf Reisen. Viele der zahlreichen Quellen gehören zu den größten weltweit und das Wasser ist ganzjährig circa 14°C warm.

Urlaub in Idaho

Mondlandschaften mit versteinerten Lavaströmen, reißende Wildwasser, die durch die tiefste Schlucht Nordamerikas tosen, endlose Wälder, eine Wüste mit gewaltigen Dünen, unberührte Natur in grandiosen State Parks – in Idaho ist der Westen tatsächlich noch wild. Entsprechend wild und actionreich können abenteuerlustige Urlauber in dem Bundesstaat im Nordwesten der USA den Sommer verbringen.

Rafting und heiße Quellen, Raubvögel und Sandboarding – In Idaho schließen sich diese Attraktionen nicht aus, sondern ergänzen sich und ergeben zusammen ein großes Ganzes: Ein Staat voller Spannung, Erholung und Abenteuer.

Weiß und wild – Whitewater Rafting und Kajaktouren

Im Kajak durch das Land der tausend Wildwasser: Idaho hat unter den kontinentalen Vereinigten Staaten das meiste Wildwasser zu bieten. 4.945 Kilometer Wildwasserstrecke ziehen sich durch den US-Bundesstaat Idaho – Rekord in den kontinentalen USA. Dies zeugt von der rauen Wildnis, die Idaho prägt wie keinen anderen Bundesstaat. Hier findet jeder Wassersportler die passende Route, um sich ins schäumende Abenteuer zu stürzen. Outdoormagazine und Experten sehen Idaho als Nummer 1 unter den amerikanischen Wildwasserdestinationen – dabei reicht die Bandbreite an Aktivitäten von Kanu- und Kajakfahren über Rafting bis hin zum Surfen auf dem Fluss.

Action auf dem Salmon River:
Ob alleine oder mit Freunden, der Urlaub in Idaho ist erst dann komplett wenn man die Paddel in den Fluss sticht und raftet. Am besten dafür eignet sich der Salmon River und das aus mehreren Gründen: Zum einen ist er durch seine Lage nur wenige Fahrminuten von der Hauptstadt Boise entfernt, wo sich auch der internationale Flughafen Idahos befindet. Zum anderen hat er durch seine zahlreichen Vergabelungen und Verästelungen auch ein breites Spektrum an Stromschnellen zu bieten die jedes Aktivitätslevel bedienen – egal ob man zum ersten Mal den Fluss hinabpaddelt oder eine sportliche Herausforderung sucht. Besonders herauszustellen sind die Riggins Area, nahe der Wildwasserhauptstadt Riggins sowie die Lower Gorge im Middle Fork des Salmon Rivers, die am besten zwischen März und Oktober befahren werden können. Verschiedene Wildwasserklassen sorgen für Flexibilität und ein maßgeschneidertes Wildwassererlebnis – Stromschnellen, Sandstrände, heiße Quellen und fliegende Fische sind hier inklusive.

Fortgeschrittene können auf dem Salmon River Erfahrung sammeln, bevor sie sich an die ganz großen Herausforderungen wie den vom Snake River durchströmten Hells Canyon wagen. Angesichts der tiefen Schlucht, der donnernden Wildwasser und Stromschnellen braucht niemand lange über den Ursprung des Namens nachzudenken.

Rafting am Salmon River in Idaho. Foto: Visit Idaho
Rafting am Salmon River in Idaho. Foto: Visit Idaho

Raften und Kajakfahren auf dem Payette River:
Ein Klassiker unter den Wildwasserstrecken in Idaho ist zweifelsohne der Payette River, der nicht nur Stromschnellen der Klassen zwei und drei vereint, sondern sich auch malerisch durch die raue Wildnis Idahos schlängelt. Der Payette River ist Trainingsplatz für Kanufahrer und geeignet für Familien und Anfänger, die sich dem Rafting annehmen möchten. Die Bänke und Einmündungen am Ufer bieten einen leichten Einstieg weswegen während der gesamten Saison ein reges Treiben am North Fork Payette River und South Fork Payette River herrscht.

Für Einsteiger ist der Cabarton Run auf dem North Fork Payette River zu empfehlen, eine der malerischsten Strecken in Idaho.

Rafting am Payette River in Idaho. Foto: Cascade Raft & Kayak
Rafting am Payette River in Idaho. Foto: Cascade Raft & Kayak

Wilder Ritt übers Wasser im Jetboot

Jet Boating ist die trockene Alternative zum Selberpaddeln: In PS-starken Jetbooten geht die rasante Fahrt zum Beispiel über die Stromschnellen des Hells Canyon oder durch die weglose Wildnis, die der Salmon River durchfließt. Überwältigende Landschafts-Szenerien wie aus einem Western säumen die Ufer, weiße Sandstrände und idyllische Plätze laden zum Baden und Campen ein.

Die besten heißen Quellen

Der Staat Idaho hat insgesamt 340 geothermale heiße Quellen, von denen 130 die perfekte Badetemperatur haben. Viele davon befinden sich in direkter Nähe zu einem Fluss und das Beste: Sie lassen sich mit einer Mountainbikeroute verbinden. Die Idaho Hot Springs Route startet in Boise und deckt auf über 800 Kilometern 50 heiße Quellen ab.

Die höchste Raubvogelkonzentration

Die 196.000 Hektar große Morley Nelson Snake River Birds of Prey National Conservation Area wurde 1993 geschützt. Jeden Frühling kommen hier über 800 Paare an unterschiedlichen Greifvögeln zum Snake River Plateau um sich zu paaren und zu brüten – die Felsen und Spalten der Gegend bieten den perfekten Schutz für die Jungen der Eulen, Falken und Adler.

Teton Geotourism Center in Driggs

Das erste Geotourismuszentrum der Welt: Im Osten Idahos hat 2014 das Teton Geotourism Center (TGC) in Driggs seine Pforten geöffnet. Die Einrichtung ist damit die einzige Institution weltweit, die sich der Aufrechterhaltung und Verbesserung des einzigartigen geographischen Charakters einer Region widmet. Dabei weiß das TGC Touristen mit interaktiven Ausstellungen und Vorstellungen von Wanderwegen, Campingplätzen, Sonnenuntergängen und weiteren Kultur- und Naturaspekten zu begeistern. Besuchern ist es somit möglich das wahre, authentische Idaho mitsamt seiner Geschichte und Kultur zu erleben, während auch die Traditionen und das Umfeld der Region erklärt werden.

„See it like a local“ lautet das Motto, das die Touristen dazu anhält mehr aus ihrem Urlaub zu machen und die Welt durch die Augen der Einwohner zu betrachten. Diese besondere Form des nachhaltigen Tourismus umfasst dabei nicht nur die Stadt Driggs an der östlichen Staatsgrenze zu Wyoming, sondern die gesamte Region entlang der Teton-Panoramastraßen sowie das Greater Yellowstone Ecosystem, eines der größten intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone. Inspiriert und unterstützt wurde das Projekt von der National Geographic Society. (tetongeotourism.us)

Die Wildnis als Vorgarten – Camping in Idaho

Tausende von Quadratkilometern geschützter Wildnis laden in Idaho zur abenteuerlichen Auszeit inmitten der Natur ein. Dabei haben Camper die Wahl unter einer Fülle von idyllischen Plätzchen unter den Sternen – von der komfortablen Jurte über ein traditionelles Tipi bis zum Camping Resort mit allen möglichen Annehmlichkeiten spannt sich der Bogen. Sogar in luftiger Höhe in einstigen Feuerwachtürmen dürfen Naturfans schlafen, denn hier versprechen sowohl Lage als auch Landschaft spektakuläre Ausblicke. Oder an einem kristallklaren See mit sandigen Ufern wie dem Redfish Lake im Herzen der Sawtooth Mountain Range. Der ideale Platz, um mit der ganzen Familie für eine Weile der Zivilisation den Rücken zu kehren.

Höhenluft am Redfish Lake im Sawtooth National Forest

Imposant thront der Gipfel des 2.365 Meter hohen Elephant’s Perch über dem Redfish Lake und schreit gleichzeitig danach erklommen zu werden. Dabei liegt der Redfish Lake bereits rund 2.000 Meter über dem Meeresspiegel – an Höhenluft mangelt es in der Gegend also nicht. Um an den Fuß des Berges zu gelangen, wird der See mit einem Shuttleboot überquert. Der Aufstieg führt über Holzbrücken und steinige Pfade zu versteckten Bergseen und schließlich zum Gipfel. Von dort aus eröffnet sich ein überwältigender Ausblick auf weite Teile des felsigen Sawtooth National Forests, sowie auf die Gipfel der Sawtooth Mountains. Nach dem Abstieg lädt das Terrain am Fuße des Berges zum Campen ein. Dabei lohnt es sich, eine Angelrute sowie eine Lizenz zum Fischen mitzubringen, denn in den Seen tummeln sich zahlreiche Forellen.

Weitere Informationen zu Campingplätzen, Gebühren und Reservierung: fs.usda.gov

Camping am Redfish Lake in der Sawtooth National Recreation Area mit dem Elephant’s Perch im Hintergrund. Foto: Visit Idaho
Camping am Redfish Lake in der Sawtooth National Recreation Area mit dem Elephant’s Perch im Hintergrund. Foto: Visit Idaho

Goldene Canyons in Swan Falls

Nur rund 50 Minuten Autofahrt von der Hauptstadt Boise entfernt, befindet sich Swan Falls in der „Morley Nelson Snake River Birds of Prey National Conservation Area“. Hier hat der Snake River im Laufe der Jahrtausende steil abfallende Schluchten ins Gestien gefäst, die zur Zeit der Dämmerung im Sonnenlicht golden aufleuchten. Entlang der Südseite des Ortes laden zahlreiche ausgewiesene Campingplätze mit Aussicht auf den Canyon zum Verweilen ein.

In der Umgebung lässt es sich leicht durch die alten Jeep- und Fußwege navigieren. Ein Fernglas ist dabei Pflicht, denn entlang des Snake Rivers nisten zahlreiche Raubvögel wie etwa Eulen, Habichte, Falken und Seeadler. Selbst wenn die Sonne hinter der schroffen Silhouette des Snake River Canyons verschwunden ist, erweist sich ein Fernglas für einen tiefen Blick in den Sternenhimmel als nützlich. Entlang des Swan Falls Dammes gibt es zudem unzählige Angelplätze, an denen sich unter anderem Welse und Schwarzbarsche tummeln. Um in Idaho fischen zu können, benötigt jede Person über 14 Jahren eine gültige Angellizenz. (blm.gov)

Campen auf Stelzen

Ein freier Ausblick in alle Richtungen, auch 360° Panorama genannt, ist an sich schon eine Seltenheit und meist nur von kurzer Dauer – egal ob Bergspitze oder Turm. Was aber wenn man an diesen Orten mit grandioser Aussicht eine ganze Nacht oder sogar ein paar Tage verbringen könnte? In Idaho ist das möglich. Alte Feueraussichtstürme laden zum „Campen auf Stelzen ein“. In Idaho gibt es zehn Stück davon. Sie befinden sich im Norden, wo die Wälder so dicht sind und das Nadelholz so hoch wächst, dass hohe Aussichstürme benötigt wurden, um einen Überblick über die Baumkronen zu gewinnen.

Einige der Türme wurden in den 1930er Jahren errichtet, um Brände rechtzeitig auszumachen, die vom Funkenflug entlang der Bahnstrecken entfacht werden konnten, wie zum Beispiel der Arid Peak Lookout. Die Züge sind hier mittlerweile Fahrrädern gewichen, die Gleise wurden zu einem der spektakulärsten Radwege in Idaho umfunktioniert, der Route of the Hiawatha. Wie der Arid Peak Lookout sind auch viele weitere Aussichtstürme mittlerweile Campingplätze mit Aussicht.

Wer dem Himmel und der Natur gleichermaßen nahe sein will, sollte im Voraus planen, denn die Lookouts sind auch bei Einheimischen begehrt. Reservierungen sind unter recreation.gov möglich.

Auf den Spuren der Pioniere in den Wilden Westen

Geschichtsunterricht in den Ferien? Ja bitte, wenn die Kids ihn so spannend und hautnah erleben können wie in Idaho. Sie dürfen Geisterstädte und verlassene Minen, historische Siedlungen oder den legendären Oregon-Trail an originalen Schauplätzen erforschen. Im National Oregon/California Trail Center in Montpelier, einem interaktiven Museum lebendiger Geschichte, erfahren die Besucher, wie das Leben in einem Planwagenzug der 1850er Jahre ablief. Auf der Zeitreise in die Vergangenheit rüsten sich die „Pioniere“ beim Waffenhändler aus, treiben Handel, fahren im Planwagen und versammeln sich abends ums Lagerfeuer in der Wagenburg im Clover Creek Encampment. (oregontrailcenter.org)

The National Oregon/California Trail Center in Montpelier, Idaho. Foto: Visit Idaho
The National Oregon/California Trail Center in Montpelier, Idaho. Foto: Visit Idaho

Echtes Wildwest-Feeling kommt auch bei einem Tages- oder Halbtagesritt zu den Bergseen in der Sawtooth Wilderness in der Nähe von Boise auf. Wer tief in die unberührten Naturlandschaften Idahos eintauchen will, kann sich mehrtägigen geführten Touren in Begleitung von Packpferden anschließen und in Camps mitten in der Wildnis übernachten.

Die verfluchten Villen von Albion

Das Herz rast, der Körper zittert, die Gedanken fliegen: Es gibt wenige Dinge, die so einen Adrenalinschub mit sich bringen wie eine Villa, in der es spukt. Die „Haunted Mansions of Albion“ im Süden Idahos, werden seit Jahrzehnten auf paranormale Aktivitäten untersucht. Ursprünglich waren in den Villen Bildungseinrichtungen wie die Albion State Normal School untergebracht. Nachdem die Besitzer mehrfach wechselten, wurde das 76 Jahre alte Gebäude 1969 verlassen und erst 2008 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht – für alle die sich gruseln wollten.

65 Schauspieler sorgen in den verlassenen Gebäuden heute noch für Schrecken. Doch abseits von Kunstblut, Nebelmaschinen und Clownsnasen gilt ausgerechnet der Raum als gruseligster, der ohne Kunstblut, Spinnenweben und mechanischen Fallen auskommt: der ehemalige Frauenschlafsaal. Wer einmal diesen Raum betritt, wird schlagartig das Bedürfnis haben, ihn wieder zu verlassen.

Die besten Skigebiete in Idaho

Winterwonderland in wilder Natur: Der amerikanische Bundesstaat Idaho ist eine populäre Skidestination in den USA. Es gibt unzählige Wanderwege und Naturparks für Nordic Walking Fans, Ausgangspunkte für Heli-Skiing und Halfpipes für den Adrenalinkick. Im Winter ist frischer Pulverschnee garantiert, dennoch sind die Pisten ruhig. Idaho – der Geheimtipp unter Wintersportlern. Inmitten der wildwüchsigen und ursprünglichen Landschaft Idahos, zwischen tiefen, eingeschneiten Wäldern und zugefrorenen Seenplatten liegen 18 Skigebiete mit besten Wintersportkonditionen. Eine kleine Auswahl:

  • Silver Mountain, Kellogg:
    Mit mehr als 6.000 Quadratkilometern Gelände, 76 Strecken und durchschnittlich siebeneinhalb Meter tiefem Schnee jährlich zählt Silver Mountain zu den Favoriten unter den Skigebieten Idahos. Ein eigener Empfangsservice wurde eingerichtet, um Gäste rund um das Gebiet und seine Möglichkeiten zu informieren. Die örtlichen Skischulen bieten Unterrichtstechniken an, die speziell auf die Bedingungen des Geländes zugeschnitten sind. Eine Nachtsicht-Webcam auf dem Kellog Peak hält über aktuelle Schnee- und Wetterkonditionen auf dem Laufenden.

    Bootlegger und Shady Lady heißen zwei Strecken mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsniveaus in Silver Mountain. Seit der Eröffnung 2013 avancierten sie zu den beliebtesten Strecken des Gebiets. Hoch hinaus beim Springen geht es für junge und actionorientierte Wintersportler im Progression Terrain Park. Frühaufsteher und Frühstarter in die Saison erhalten in Silver Mountain im Rahmen des First Tracks Programms samstags ein Frühstück, bevor es als einer der Ersten auf unberührten Pisten ins Tal hinabgeht.
    (Silver Mountain / Preisvergleich)
     

  • Schweitzer Mountain Resort, Sandpoint:
    Schneemaschinen garantieren auch in niedrigeren Lagen ausreichend Weiß an den Hängen. Gäste profitieren von den Angeboten der Kursanbieter Funatics und Mountain Xplorers. Besucher lernen beim “Ski FREE in 3”-Programm in nur drei Stunden, sicher auf den Brettern zu stehen. Wer die drei Kursstunden erfolgreich absolviert, erhält freien Pistenzugang von Mitte März bis Ende der Saison.
    (Schweitzer Mountain / Preisvergleich)
Bald Mountain im Winter, Sun Valley, Idaho, USA. Foto: Sun Valley Resort

Sun Valley Resort

Die erste Skidestination der Welt
Sun Valley mit den zwei Bergen Bald Mountain und Dollar Mountain ist exklusiv, familiär, wild, romantisch und leicht zu erreichen. Die Pistenstrecken verteilen sich auf über 1.000 Höhenmeter. mehr +

Foto: Sun Valley Resort

Weitere Informationen zu den Ski Resorts in Idaho sind unter www.skiidaho.us zu finden.

In Idaho den Winter entdecken

Jeden Winter lädt der US-Bundesstaat Idaho zum Skifahren und Snowboarden ein. Doch das ist noch lange nicht alles – hier ist das Land so weit und die Schneebedingungen so gut, dass reichlich Platz für Winter-Action jeder Art vorhanden ist. Auf Schneemobil, Fatbike, Hundeschlitten und Tube wird die menschenleere Schneelandschaft erobert. Im Anschluss bieten natürliche heiße Quellen Entspannung im „Winter Wonderland“.

Mit Vollgas durch den Schnee

Wenn man mit dem Schneemobil unterwegs ist, ist der Weg das Ziel – und Wege gibt es in Idaho jede Menge. Die Gesamtlänge der Schneemobiltrails im Staat beträgt mehr als 11.500 Kilometer, das entspräche einer über 1 ½-fachen Umrundung Deutschlands entlang der Grenzen. Damit ist Idaho Rekordhalter in den westlichen Vereinigten Staaten und somit der ideale Anlaufpunkt für eine Schneemobiltour durch die malerischsten Winterlandschaften: Ob weite schneebedeckte Täler, gefrorene Seen oder endloses Flachland, in Idaho warten verschiedenste Terrains und trockener Pulverschnee darauf entdeckt zu werden. Benzin und Verpflegung sind in den freundlichen und verträumten Städten Idahos reichlich vorhanden und viele Ferienorte und Gastranches sind auf Besucher eingerichtet, die mit dem Schneemobil anreisen. (parksandrecreation.idaho.gov / www.visitidaho.org)

Idaho hat mehr als 11.500 km Schneemobiltrails zu bieten. Foto: Idaho Tourism, Paul Frantellizzi
Idaho hat mehr als 11.500 km Schneemobiltrails zu bieten. Foto: Idaho Tourism, Paul Frantellizzi

Auf fetten Rädern unterwegs

Die griffigen und extrem dicken Reifen des Fatbike rüsten das Zweirad optimal für den Outdooreinsatz. Viele Anbieter in Idaho erlauben Fatbike-Fahrern eine Mitbenutzung von (cross-country) Skipisten, die ausreichend trocken und präpariert sind. Die Trails geben Sportfreunden die Möglichkeit alle Facetten dieses modernen Fortbewegungsmittels kennenzulernen: Lange gerade Strecken lassen das Rad bei voller Geschwindigkeit über den Schnee schweben und kurvige Singletrack-Waldwege verlangen den Fahrern einiges an Geschicklichkeit ab. Trails gibt es unter anderem in der Nähe von Idaho City, Boise und McCall.

Die Evolution des Schlittensports

Wer es traditionell und authentisch mag, hat jährlich im Februar die Chance, mit dem American Dog Derby in Ashton das, seit 1917 bestehende, älteste Schlittenhundrennen der kontinentalen USA zu bestaunen. (www.americandogderby.org)

Wer sich lieber selbst mit den Vierbeinern ins Abenteuer stürzt, der wird vor allem im Osten Idahos fündig: Hier bietet etwa das Grand Tharghee Resort geführte Schlittentouren durch das majestätische Gebirge der Region an. (www.grandtarghee.com)

Etwas moderner aber nicht weniger actiongeladen geht es beim Tubing zu – diese Variante des Schlittenfahrens wird mit Hilfe von Plastikreifen durchgeführt und kann sowohl „downhill“ als auch auf ebener Fläche durchgeführt werden – bei dieser Variante wird der Reifen von einem motorisierten Fahrzeug, etwa einem Schneemobil, gezogen. (www.visitidaho.org/tubing)

Freiluftbaden bei -10°C

In Idaho befinden sich insgesamt 340 geothermale heiße Quellen. Badetemperatur haben 130 davon – ideal um sich nach einem Tag im Schnee zu entspannen.

Aber auch von Menschen bearbeitete heiße Quellen laden zum entspannen ein – so etwa in Lava Hot Springs, wo die Becken das ganze Jahr über geöffnet sind und das Wasser zwischen 39°C und 45°C misst. (www.lavahotsprings.com)

Campen in Idaho – aber bitte mit King Size

Beim Glamping in Idahos Wildnis reist der Luxus mit

Glamping steht per Definition für „glamorous Camping” also eine Art zu Reisen, bei der weder auf die Nähe zur Natur, noch auf Komfort verzichtet werden muss. Ob in einem Luxuszelt am Fluss oder einem abgelegenen Rückzugsort in den Bergen, im Gem State Idaho wird jeder fündig. Das Beste dabei: Glamping ist das ganze Jahr über möglich. Für den Winter stehen Jurten, für das restliche Jahr (Lein-) Zelte zur Verfügung.

Auf den Spuren der Nomaden

Ein knisterndes Kaminfeuer, ein heißer Herd und ein kuschelig warmes Bett: Gerade in den Wintermonaten fällt es schwer auf diesen Komfort verzichten zu müssen – auch wenn die romantische Schneelandschaft auf viele Camper einen besonderen Reiz ausübt. Die Lösung dieses Dilemmas ist eine beheizte Jurte. Ein Begriff, der eigentlich die traditionellen Nomadenzelte meint und vom Glamping neu interpretiert wird. Zumindest äußerlich gleichen die modernen Unterkünfte immer noch denen der Nomaden, im Inneren dagegen befinden sich Futonbetten mit Bettwäsche, Holzbänke, ein Esstisch mit Stühlen, ein Ofen, sowie weitere Annehmlichkeiten wie Handtücher, Geschirr und Gaslaternen. Die Jurte bietet dabei nicht nur einen unverfälscht schönen Blick auf die Natur, sondern dient auch als Basislager für Schneeschuhwanderungen oder Skiabfahrten im Winter – sowie Mountainbike-Abenteuer, Ausritte und Picknicks im Sommer.

Übernachtungen in Jurten sind in der Nähe von Idaho City möglich. Nur rund eineinhalb Stunden Fahrtzeit vom Boise International Airport entfernt laden das Stargaze Backcountry Yurt, das Elkhorn Backcountry Yurt, sowie Whispering Pines zum Glampen ein. Weitere Informationen zu Jurten in Idaho unter parksandrecreation.idaho.gov/activities/yurts.

Tent & Breakfast in der Wildnis

Tent & Breakfast – diese leicht abgewandelte, aber nicht weniger komfortable Form des Bed & Breakfast können Besucher in Clark Fork in der Nähe von Sandpoint beim Huckleberry Tent & Breakfast ausprobieren. Neben einem privaten Leinenzelt mit Queen Size Bett und Holzofen sorgt ein Bauernfrühstück aus der Region unter den mit Solarpanels bedeckten Dächern einer nahegelegenen Farm für einen gut Start in den Tag und einen geringen ökologischen Fußabdruck.

Glampen am Fluss ist in Kooskia in der River Dance Lodge möglich, wo die Luxuszelte entlang des Flussufers des Clearwater Rivers verteilt sind.

Wer es lieber bergig mag kann in Zelten des Teton Valleys (Linn Canyon Ranch) oder in Sun Valley (Far an Away Adventures) absteigen.

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