Festivalzeit im Athen der Südstaaten

Junge Bands in einer prickelnden Universitätsstadt

Eine Institution ist das AthFest bei dem sich die Universitätsstadt Athens in ein großes Festivalgelände verwandelt. Auf drei Outdoor-Bühnen und in 15 Clubs – darunter auch der legendäre 40 Watt Club – treten die Stars von morgen auf.

Mehr als 150 Musikgruppen geben sich vom 23. bis 25. Juni 2017 die Klinke in die Hand. Das Spektakel dauert drei Tage bei freiem Eintritt zu allen Open-Air-Konzerten.

Die Südstaaten der USA kennt man zu Recht als die Heimat von Blues, Country Music, Rock ‘n‘ Roll und Jazz. In Athens aber, der nach dem antiken Athen benannten Universitätsstadt im Südstaat Georgia, kommen noch ganz andere, sehr junge Sounds dazu.

Musiker auf dem AthFest in Athens, Georgia, USA. Foto: Achim Bokermann / Georgia Tourism
Musiker auf dem AthFest in Athens, Georgia. Foto: Achim Bokermann / Georgia Tourism

Hier, eine gute Autostunde nordöstlich von Atlanta, zählt man zwar nur 120.000 Einwohner. Diese aber sind musikbegeistert genug, um 15 Live-Clubs zu füllen. So wurden hier Bands wie R.E.M. und die B-52s groß, die auf der Basis musikalischer Südstaatenkultur gänzlich Neues hervorbrachten.

Dieses Lebensgefühl greift jedes Jahr im Juni das AthFest auf. Das größte Stadtfest des Jahres bringt open air und in den Clubs junge Bands auf die Bühnen. Bekannte Acts treten unter freiem Südstaatenhimmel auf.

Im diesjährigen Programm tummeln sich neben vielen anderen auch die Futurebirds, DJ Osborne, The Halem Albright Band, Zoogma, Broken String Band und Five Eight. Die Open-Air-Konzerte sind kostenlos. Für die Clubs mit insgesamt mehr als 100 Shows kauft man einmalig ein Armband für 25 Dollar, das die Türen öffnet.

Musiker auf dem AthFest in Athens, Georgia, USA. Foto: Achim Bokermann / Georgia Tourism
Musiker auf dem AthFest in Athens, Georgia. Foto: Achim Bokermann / Georgia Tourism

Loosen up your collar!“ – Kragenknopf auf! Das Motto Athens‘ lebt sich ganz leicht in der lockeren und prickelnden Mischung aus Universität, Musik und nicht zuletzt Südstaatenromantik. Athens kann nämlich auch ganz klassisch: Die Stadt ist gespickt mit weißen Südstaatenvillen. Hier beginnt zudem die Reisestraße Antebellum Trail zum 160 Kilometer entfernten Macon. Entlang dieser Traumroute reiht sich vielerorts eine säulenbesetzte Villa an die andere.

Weitere Informationen

Quelle: Georgia Tourism

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