Durch Tennessee auf 16 sehenswerten Nebenstraßen

Wo Country Roads „Trails and Byways“ heißen

Der amerikanische Südstaat Tennessee hat 16 Selbstfahrer-Touren durch Natur, Geschichte und Musik ausgewiesen. Die „Trails & Byways“ verlaufen vorwiegend über pittoreske Nebenrouten. Jetzt ist die Sammlung der Traumstraßen komplett.

Country Roads“ wie aus einem amerikanischen Bilderbuch! Der Staat Tennessee hat zusammen mit örtlichen Verkehrsbüros 16 Themenrouten „Trails & Byways“ entworfen und ausgeschildert. Jetzt heißt es freie Fahrt auch zu kleinen Orten abseits der großen Touristenströme. Man erlebt die Geschichte der Südstaaten, großartige Natur sowie Country Music, Blues und Gospel im Musikstaat der USA.

Eine Landstraße in Mittel-Tennessee, dem Herzen des Staates. Foto: Tennessee Tourism
Eine Landstraße in Mittel-Tennessee, dem Herzen des Staates. Foto: Tennessee Tourism
Im hügeligen Herzen von Tennessee verbindet der „Ring of Fire Trail“ Nashvilles Pilgerstätten der Country Music mit dem Umland – die Radioshow Grand Ole Opry und das Museum Country Music Hall of Fame mit den Gräbern von Johnny Cash und June Carter im nahen Hendersonville.

Im gebirgigen Osten des Staates, wo die Gipfel des Great Smoky Mountains National Park bis zu 2000 Meter aufragen, startet der „Sunny Side Trail“ beim Bluegrass-Radiosender WDVX in Knoxville, der im Besucherzentrum der Stadt sein Studio hat. Immer werktags um 12.00 Uhr mittags gibt es dort das kostenlose Live-Konzert „Blue Plate Special“. Weiter geht’s in die wilde Bergwelt der Appalachen. Die Urlaubsorte Sevierville und Gatlinburg am Nationalpark sind attraktive Stopps, ebenso wie Pigeon Forge mit Dolly Partons Themenpark Dollywood.

Der neueste und letzte der „Trails & Byways“, am 26. Juni eingeweiht, heißt „Cotton Junction Trail“. Die Route führt durchs flache Baumwollland im Westen des Staates. In Memphis, der Stadt der Elvis-Presley-Villa Graceland und der Bluesmeile Beale Street, sieht man auch die ehemalige Baumwollbörse, die Cotton Exchange. Filmfreunde kennen das Gebäude aus „Die Firma“ als den Sitz der Anwaltskanzlei.

Weitere Anlaufpunkte sind die „city limits“ von Tina Turners Heimatort Nutbush und der alte Eisenbahnknoten Jackson. Das Casey Jones Village zeigt, wie in der Stadt zur vorletzten Jahrhundertwende die Lokomotivführer lebten, die über diese „junction“ die Baumwollballen in alle Welt verfrachteten. Das Cotton Museum of the South ist ein Kleinod in einem winzigen Ort namens Green Frog bei Alamo 15 Minuten weiter. Dort ist es so ländlich, dass man an Sommerabenden wirklich nur das Quaken der Frösche aus den Tümpeln zwischen den Baumwollfeldern hört.

Baumwolle zur Erntezeit im Oktober in der Region Mississippi Delta bei Memphis. Foto: Tennessee Tourism
Baumwolle zur Erntezeit im Oktober in der Region Mississippi Delta bei Memphis. Foto: Tennessee Tourism

Auf www.tntrailsandbyways.com gibt es Einzelheiten zu allen 16 Routen und eine detaillierte Straßenkarte, in die alle Trails & Byways eingezeichnet sind.

Quelle: Tennessee Tourism

Durch Tennessee auf 16 sehenswerten Nebenstraßen
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