Frühlingszeit ist Elchzeit in Neuengland

Majestätisch und faszinierend: Der amerikanische Elch

Kaum ein Wildtier an Land ist so majestätisch und faszinierend wie der amerikanische Elch. Mit einer Schulterhöhe von bis zu zwei Metern, einem Gewicht von bis zu einer halben Tonne und einem Geweih mit einer durchschnittlichen Spannweite von 1,5 Metern durchstreift das größte Mitglied der Familie der Hirsche vorzugsweise die Gebiete im Norden Neuenglands, zu denen die US-Bundesstaaten Maine, New Hampshire und Vermont gehören.

Zwischen den dicken Bäumen können die imposanten Geschöpfe manchmal etwas schwierig zu erkennen sein, doch gerade im Frühling sind sie häufig an Seen und Teichen und manchmal sogar direkt am Straßenrand grasend mit ihren Jungen zu sehen. Besonders im Mai und Juni während der Abenddämmerung stehen die Chancen sehr gut, auf Elche zu treffen.

Ein Elch nimmt ein erfrischendes Bad. Foto: Maine Office of Tourism
Ein Elch nimmt ein erfrischendes Bad. Foto: Maine Office of Tourism

Erspähung von Elchen und anderen Wildtieren

Nachdem zu Beginn des 20. Jahrhunderts unkontrolliert Jagd auf Elche gemacht wurde, hat sich ihre Population inzwischen wieder deutlich erholt. Mit rund 30.000 Tieren allein in Maine hat es der Elch dort sogar bis zum offiziellen Wappentier gebracht und ist im gesamten Bundesstaat anzutreffen. In New Hampshire eignet sich besonders das Gebiet der White Mountains für die Erspähung von Elchen und anderen Wildtieren.

Und in Vermont lassen sich die über 2.000 erwachsenen Tiere des Bundesstaates am besten im hohen Norden in der Nähe der kanadischen Grenze bewundern, doch auch im dichter besiedelten südlichen Teil kann man die Riesen entdecken. Als kleine Kuriosität können Elchfans im Village Chocolate Shoppe in Bennington, Vermont ein Elchpaar bewundern, das aus feinster Schokolade hergestellt wurde und insgesamt rund 75kg wiegt.

Elchkuh mit ihren Jungen. Foto: Maine Office of Tourism
Elchkuh mit ihren Jungen. Foto: Maine Office of Tourism

Elch- und Wildtierbeobachtungstouren

Der Anblick eines Elches ist ein überaus beeindruckendes Erlebnis, doch gerade aufgrund ihrer massiven Körperfülle sollte man den Tieren zur eigenen Sicherheit nicht zu nahe kommen. Zu diesem Zweck eignen sich vielmehr so genannte „Moose Safaris“, spezielle Elch- und Wildtierbeobachtungstouren mit einem kundigen Führer, die man im Internet oder vor Ort in den Besucherzentren für Touristen buchen kann und bei denen man zu Lande in Bussen und zu Wasser mit Kajaks und Motorbooten den Spuren der Giganten folgt.

Während der meist drei- bis vierstündigen Touren nähern sich die Teilnehmer auf sichere und komfortable Weise den Elchen und erhalten gleichzeitig spannende Informationen über ihre Gewohnheiten und ihren Lebensraum. Während der Touren werden natürlich auch viele andere Wildtiere gesichtet, wie zum Beispiel Weißkopfseeadler, Graureiher, Kanadagänse und Weißwedelhirsche.

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