Riesenparty beim Peach Drop in Atlanta

Auf der großen Silvesterparty der Südstaaten geht der Pfirsich zu Boden

Zum Jahreswechsel umjubeln mehr als 100.000 Menschen in Atlanta einen Pfirsich, der von einem Turm zu Boden schwebt. Berührt die leuchtende Frucht den Grund, hat das neue Jahr begonnen. Die große Silvesterparty „Peach Drop“ ist Kult und kostet nicht einmal Eintritt.

Peach Drop in Atlanta, Georgia, USA. Foto: Georgia Tourism
Peach Drop in Atlanta. Foto: Georgia Tourism
Langsam senkt sich das Wahrzeichen des Bundesstaates Georgia von einem Turm. Damit auch alle den orangefarben leuchtenden Pfirsich vor der Kulisse von Wolkenkratzern sehen können, hat er einen Durchmesser von immerhin zweieinhalb Metern.

Rund 365 Kilogramm wiegt die Frucht, eines für jeden Tag des neuen Jahres. Rund eine Minute dauert die Fahrt von der Turmspitze zum Boden, punktgenau zum Jahresbeginn ist ihr Ziel erreicht. Ein Feuerwerk bringt dann die Skyline der Fünf-Millionen-Stadt zum Funkeln – und die Silvesterparty geht nun erst richtig los.

Mehr als 150.000 Menschen feierten vor einem Jahr mit dem „Peach Drop“ zusammen Silvester, und nichts lässt vermuten, dass es dieses Mal weniger sein werden. Die Winter des Südens sind mild. Wer ein wenig mittanzt, bekommt auch bestimmt keine kalten Füße. Und der Eintritt ist frei.

Die Party der herabsinkenden Kugel steigt heuer erstmals im Woodruff Park, nachdem sie von 1989 bis 2016 im „Underground Atlanta“ stattfand. Die unterirdische Shopping Mall voller Boutiquen, Andenkenläden und Restaurants zählt zu den beliebtesten Touristenattraktionen von Atlanta.

Underground Atlanta, unterirdischer Bereich, Atlanta, Georgia, USA. Foto: Georgia Tourism
Underground Atlanta, unterirdischer Bereich. Foto: Georgia Tourism

Die Silvesterfete beginnt um elf Uhr vormittags mit Spaß für die Kleinen und dauert bis vier Uhr morgens. Richtig rund geht es dann ab kurz vor Mitternacht, wenn Bands die Riesenparty mit Live-Sounds von mehreren Bühnen beschallen. Der Peach Drop hat sich längst zu einer Kultveranstaltung der Südstaaten entwickelt.

Das Erlebnis Atlanta hat damit natürlich erst begonnen. Besucher planen besser noch ein paar Tage extra in der Metropole ein und sehen die vielen Attraktionen der Stadt, wie zum Beispiel das Georgia Aquarium, die World of Coca-Cola und das High Museum of Art. Atlantas üppiges Shopping-Angebot ist ohnehin schon günstig. Nach Weihnachten sinken die Preise noch einmal, mit dem Pfirsich um die Wette.

Weitere Informationen

Quelle: Georgia Tourism

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