Die Stadt Seattle liegt zwischen Puget Sound und Lake Washington im Nordwesten der USA und trägt den Beinamen „Emerald City“. Wenn die Sonne scheint erstrahlt die von Wäldern und Meer umgebene Stadt tatsächlich in smaragdgrünem Licht.

Eine einzigartige Kunst- und Musikszene, Museen, tolle Shoppingmöglichkeiten, ausgezeichnete Restaurants, Sportevents und Konzerte. Outdoor-Aktivitäten mit dem Fahrrad, Kajak oder Segelboot ergänzen die fußläufig erreichbaren Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt. Seattle hat alles, was das Herz begehrt. Ein Grund für die wachsende Popularität der Metropole ist das gemäßigte Klima. Hinzu kommt die besondere Lebensqualität als Ergebnis der einzigartigen Lage: Bis tief ins Landesinnere zieht sich der Meeresarm des Puget Sound, der sich von der kanadischen Grenze 250 Kilometer weit nach Süden bis zur Hauptstadt Olympia erstreckt. An klaren Tagen hat man eine wunderbare Aussicht auf die Olympic Mountains im Westen, im Osten leuchten Mount Rainier und die Cascade Mountains. In der Stadt finden sich zudem an jeder Ecke Bäume und viel Wasser. Eine US-Metropole also, die nur einen Katzensprung von der Wildnis entfernt ist – eine Besonderheit in der Weite der Vereinigten Staaten.

Seattle Cityscape from Sky View Observatory, Washington, USA. Foto: Dylan Luder / StockSnap, CC0
Ausblick auf Seattle vom Sky View Observatory. Foto: Dylan Luder / StockSnap, CC0

Als bauliches Wahrzeichen von Seattle gilt der für die Weltausstellung 1962 errichtete Aussichtsturm Space Needle. Neben der atemberaubenden Aussicht, kann man im Restaurant auch vorzüglich Essen. Die unzähligen Coffee-Shops der Stadt lassen schnell darauf schließen, dass auch die weltbekannte amerikanische „Starbucks Coffee Company“ hier ihre Wurzeln hat.

Unterhaltung ist in Seattle ebenfalls nicht schwer zu finden! Mit seiner Fülle an Restaurants, Kunstgalerien, Theatern, Sportstätten, Outdoor-Aktivitäten und einer blühenden Musikszene bietet die Stadt für jeden etwas. Seattle brachte beispielsweise weltberühmte Bands wie Nirvana oder Pearl Jam hervor. Auch Musiker wie Ray Charles, Jimi Hendrix und Quincy Jones wurden hier geboren. Für Musik-Liebhaber bietet Seattle zudem das Seattle Symphonieorchester und die Seattle Opera und eine unglaubliche Fülle an lokalen Rock-, Jazz-, Country- und weiteren musikalischen Bühnen.

Ausblick auf Seattle bei Nacht vom Kerry Park, Washington, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Ausblick auf Seattle bei Nacht vom Kerry Park. Foto: usa-reisetraum.de

Geschichte von Seattle

Bevor die ersten weißen Siedler im Herbst 1851 eintrafen, hatten amerikanische Ureinwohner die Gegend um den Puget Sound seit mindestens 4000 Jahren bewohnt. Die Siedler um Arthur A. Denny ließen sich am 13. November 1851 am Alki Point nieder, heute der westlichste Punkt Seattles. Aufgrund eines kalten und windigen Winters zogen sie etwas nördlich an die Bucht der heutigen „Elliot Bay“ und nannten die neue Siedlung nach Chief Seattle (auch Si’ahl bzw. Sealth), dem dortigen Häuptling der Stämme Suquamish und Duwamish.

Einer der ersten Siedler war Henry Yessler, der 1853 ein von Dampfmaschinen betriebenes Sägewerk errichte. Durch den darauf folgenden Holzhandel und den Export von Kohle entwickelte sich die Stadt schnell. Bereits 1861 wurde die erste unabhängige Zeitung sowie die “Washington Territorial University” (heute University of Washington) gegründet. Auch das Werben um heiratswilliger Frauen trug zum weiteren Wachstum Seattles bei.

Von 1880 bis 1890 stieg die Bevölkerung von 11.000 auf 50.000. Im Jahre 1889 wurde das Geschäftsviertel von Seattle, das auf Sumpfland gebaut worden war, durch einen Großbrand zerstört. Seattle wurde neu aufgebaut – mit einer veränderten Infrastruktur. Man baute nun mit Ziegeln statt mit Holz. Nach 1890 erfuhr Seattle eine Flaute. Trotzdem entwickelte sich die Stadt zum Zentrum des Nordwestens, unterstützt durch den Bau von neuen Eisenbahnlinien.

Während des Ersten Weltkrieges baute man in Seattle Schiffe für die Marine. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Wirtschaft auch von der Luft- und Raumfahrtindustrie geprägt. In den 50er Jahren richtete sich der Schwerpunkt dann auf den Bau von Flugzeugen. Im Jahre 1960 lebte schon eine Million Menschen in Seattle. 1962 fand in Seattle die Weltausstellung statt, und nach 1980 siedelten sich neue Industrieunternehmen aus der Technologiebranche an.

Heute ist Seattle eine sympathische Stadt. Die Wolkenkratzer zeugen von der dynamischen Entwicklung Seattles zur wichtigsten Metropole des Nordwestens. Zu verdanken hat die Stadt dies vor allem der Computer- und High-Tech-Industrie.

Sehenswürdigkeiten in Seattle

Pike Place Market, Farmers Market, Seattle, Washington. Foto: usa-reisetraum.de

Pike Place Market

Marktstände, Geschäfte und fliegende Fische
Der Pike Place Market in Seattle ist einer der ältesten kontinuierlich betriebenen Bauern- und Fischmärkte der USA. Der Markt ist Zentrum für frische und regional ... mehr +
Seattle Great Wheel, Seattle Waterfront, Seattle, USA. Port of Seattle image by Don Wilson

Seattle Waterfront

Tolle Aussichten und kulinarische Genüsse
Nur wenige Minuten vom Pike Place Market entfernt kommt man über die Harbor Steps zur Waterfront, die Flaniermeile der Hafenstadt. Fisch- und Meeresfrüchteliebhaber finden hier ... mehr +

Foto: Port of Seattle image by Don Wilson

Tlingit Totem Pole, Pioneer Square, Seattle, Washington. Foto: usa-reisetraum.de

Pioneer Square

Das historische Zentrum der Stadt Seattle
Das historische Viertel Pioneer Square am südlichen Ende der Innenstadt von Seattle war einst das Zentrum der Stadt, die ersten Siedler ließen sich hier im ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Space Needle, Seattle Center, Seattle, Washington, USA. Foto: Carol M. Highsmith's America, Library of Congress, Prints and Photographs Division

Seattle Center

Erholung, Kunst und Entertainment
Seattle Center, das ehemalige Gelände der Century 21 Exposition, der Weltausstellung in Seattle von 1962, ist auch heute noch ein Besuchermagnet. Bequem erreichbar mit der ... mehr +

Foto: Carol M. Highsmith's America, Library of Congress

Chinatown Gate, International District, Seattle, Washington. Foto: usa-reisetraum.de

Chinatown-International District

Das Herzstück von Seattles ethnischer und kultureller Vielfalt
Chinatown-International District, kurz „The I.D.“, ist das Herzstück von Seattles ethnischer und kultureller Vielfalt. Größtenteils zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden, begeistert das fußgängerfreundliche Stadtviertel ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Proviant im Klondike Gold Rush National Historical Park, Seattle, Washington, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Klondike Gold Rush National Historical Park

Gold! Gold! Gold! Gold!
Gold! Gold! Gold! So oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen der Zeitungen in Seattle, als Goldsucher am 17. Juli 1897 mit dem Dampfschiff "Portland" aus St. ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Kerry Park

Sensationeller Ausblick auf die Skyline von Seattle
Der Kerry Park liegt am Südhang von Queen Anne Hill am W Highland Drive zwischen 2nd und 3rd Avenue W in Seattle. Es ist kein ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Lake Union in Seattle, Washington, USA. Foto: usa-reisetraum.de

Lake Union

Outdoor-Spaß in der Stadt
Der Outdoor-Spaß beginnt nicht erst außerhalb von Seattle. Der Lake Union bietet ideale Möglichkeiten für einen Tagesausflug auf dem Wasser. Nr eine Meile nördlich von ... mehr +

Foto: usa-reisetraum.de

Ausstellung im Museum of Flight in Seattle, Washington, USA. Foto: The Museum of Flight

Museum of Flight

Die Geschichte der Luftfahrt
Das Museum of Flight in Seattle zeigt die Geschichte der Luftfahrt. Über 20 historische Flugzeuge gibt es hier zu besichtigen: „Fliegende Kisten” aus den Weltkriegen ... mehr +

Foto: The Museum of Flight

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Capitol Hill ist eines der vielseitigsten Viertel der Stadt und liegt östlich von Downtown.
  • Der Stadtteil Belltown rund um die First, Second und Third Avenue, am Nordrand der Innenstadt, zwischen der „Einkaufsmeile“ und dem Seattle Center, ist ein angesagter innerstädtischer Wohnbezirk. In den letzten Jahren hat sich Belltown zum Treff aller Nachtschwärmer entwickelt – hier findet man die angesagtesten Restaurants, die heißesten Bars und Nachtclubs von Downtown Seattle.
  • Der ganzjährig geöffnete Olympic Sculpture Park beherbergt Skulpturen namhafter Künstler wie Richard Serra, Alexander Calder, Mark di Suvero und Louise Bourgeois. Ein z-förmiger Pfad führt durch die Parkanlage zum angeschlossenen Strand mit einem fantastischen Blick über den Puget Sound. Früher als Industriegelände genutzt, beheimatet der Park heute außerdem eine Vielzahl einheimischer Pflanzen und umweltfreundliche Einrichtungen wie ein Auffangbecken für Regenwasser und ein Lachsbiotop. (www.seattleartmuseum.org/visit/osp/)
  • Um den Lake Washington liegen die schönsten Wohnviertel und Parkanlagen der Stadt. Bill Gates, der Microsoft-Chef, hat sich am See für 100 Millionen Dollar ein Haus gebaut.
  • Ein Zoo-Besuch ist für Kinder meist ein absolutes Highlight und so gibt es natürlich auch in Seattle den „Woodland Park Zoo“. Bekannt als Vorreiter für naturgetreue Ausstellungen haben Besucher hier die Möglichkeit in die Welt eines asiatischen Tropenwaldes einzutauchen und mit allen Sinnen zu fühlen, sehen und hören. Das Bamboo Forest Reserve verfügt außerdem über ein tropisches Vogelhaus sowie einen Erlebnisplatz mit einer Schwebebrücke und einer Zipline! So kommt auch unter den kleinen Abenteurern keine Langeweile auf. Der Zoo liegt im nördlichen Seattle in der Nähe des Green Lake und verfügt über zwei Eingänge: der Südeingang liegt in der 750 N. 50th Street, die Adresse des Westeinganges ist 5500 Phinney Ave. N. (www.zoo.org)
  • Alki Beach zählt zu den beliebtesten Stränden in Seattle mit einer entspannten, für den amerikanischen Nordwesten typischen Atmosphäre, einem herrlichen Panorama, jeder Menge Möglichkeiten zum Ausspannen, Rad fahren oder spazieren gehen entlang der Küste. In der Nähe gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten, sich aktiv die Zeit zu vertreiben, zum Beispiel den Schmitz Preserve Park mit einer Reihe von Wander- und Naturwanderwegen, Kajak fahren entlang der Küste oder einen rund sechs Kilometer langen Pfad entlang des Longfellow Creek. (www.seattle.gov/parks)
  • Bei Elliott Bay Book Co. wurde im Jahr 1979 mit der Eröffnung des Elliott Bay Café in den Räumen des Buchladens die „Seattle Bookstore and Café Culture“ begründet. Im Durchschnitt kann man in der Buchhandlung pro Woche rund zehn Autorenlesungen beiwohnen, die ein breites Angebot an Genres, Autoren und auch Sprachen abdecken. Je nach Herkunftsland des Autors wird hier auch schon mal eine Lesung in Japanisch, Arabisch oder Estnisch gehalten. (www.elliottbaybook.com)
  • Für die nähere Umgebung der Stadt sollte man sich auch etwas Zeit nehmen. So eröffnet sich allein schon beim Übersetzen der Fähre nach Bainbridge Island ein herrlicher Ausblick auf die Skyline der Metropole an der Pazifikküste. Bainbridge bietet mit gemütlichen Cafés, Kunstgalerien und kleinen Boutiquen eine willkommene Abwechslung zur Großstadthektik. Die Washington State Ferry legt direkt an der Waterfront ab – und die Überfahrt dauert lediglich 35 Minuten. Weiter auf dem Highway 101, erreicht man Port Angeles, der nördliche Ausgangspunkt zum Weltkulturerbe Olympic Nationalpark. (www.wsdot.wa.gov/ferries)

Seattle von oben

Einen Ausblick „von hoch oben“ bekommt man bei einem Besuch der Space Needle – dem Klassiker, oder bei einer Fahrt mit dem Seattle Great Wheel, dem neu erbauten, imposanten Riesenrad an der Waterfront. Übrigens, ein kleiner Geheimtipp ist die Aussicht aus dem 73. Stock des Columbia Center, dem höchsten Gebäude von Seattle. Von hier aus hat man einen einzigartigen Blick auf die Stadt, die Space Needle und sogar den Mount Rainier.

Museen

Der Geburtsort des Grunge-Musikstils bietet neben unzähligen Konzerten und Ausgehmöglichkeiten, auch sehenswerte Museen für kulturell interessierte Besucher: das Museum of Glass mit Ausstellungsstücken von Dale Chihuly, das Experience Music Project Museum (EMP), das Seattle Art Museum, das Burke Museum of Natural History and Culture, das Museum of Flight oder das Pacific Science Center bieten Einblicke in die verschiedensten Interessenbereiche.

Das Seattle Art Museum (SAM) in der 1st Avenue ist wegen seiner Sammlungen an impressionistischen Gemälden sowie afrikanischer und indianischer Kunst berühmt. Und im Seattle Asian Art Museum (SAAM) im Volunteer Park findet man eine Ausstellung asiatischer Kunst und kann dabei im Kado Tea Garden eine Tasse Tee trinken. Europäische Kunst aus dem 19. Jahrhundert zeigt das Frye Art Museum. In der Henry Art Gallery und dem Faye G. Allen Center for the Visual Arts werden wechselnde Ausstellungen präsentiert.

Seattle Art Museum, Seattle, Washington, USA. Foto: usa-reisetraum.de
Seattle Art Museum. Foto: usa-reisetraum.de

Andere renommierte Museen sind das Burke Museum of Natural History and Culture am Campus der University of Washington mit Expositionen zu den Indianern, das Nordic Heritage Museum, das Wing Luke Museum im International District und das Experience Music Project auf dem Gelände des Seattle Center. Erstklassige wissenschaftliche Ausstellungen sind im Pacific Science Center und im Museum of Flight sowie dem Museum of History and Industry zu bestaunen.

Musik und Theater

Die anerkannte Seattle Symphony wurde 1903 gegründet. Neben einer Oper beherbergt die Stadt auch das Pacific Northwest Ballet, das international einen sehr guten Ruf hat. Die University of Washington School of Drama ist für ihre erstklassigen Aufführungen bekannt, das Seattle Repertory Theater hat es zu nationalem Ansehen gebracht.

Seattle musikalisch erleben

In Seattle hört man nicht einfach nur Musik, man (er-) lebt sie. Highlight ist eines der ältesten und größten Kultur- und Musikfestivals der USA: Das „Bumbershoot Festival“ wird bereits seit 1971 am sogenannten „Labor Day Weekend“ (erstes Septemberwochenende) am Fuße der Space Needle, dem Wahrzeichen von Seattle, begangen – lockt das Festival jedes Jahr über 150.000 Besucher an. Mehr als 2.500 lokale und internationale Künstler präsentieren auf über 20 Bühnen Theater, Comedy, Filme, Lesungen… und natürlich viel Musik.

Sport

Baseball, Stadium, Safeco Field, Seattle, Washington, USA. Foto: ArtBrom

Sport in Seattle

Seattle lässt für Sportfans keine Wünsche offen
Von Erdbeben beim Football und Glück bringenden Pommes Sport wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA groß geschrieben. Der Besuch eines Spiels ist ... mehr +

Foto: ArtBrom bei flickr, CC BY-SA 2.0

Stadtführungen in Seattle

Zu Fuß unterwegs

Wer sich gerne einer Stadtführung anschließen möchte, der ist bei Seattle Free Walking Tours an der richtigen Adresse. Das gemeinnützige Unternehmen bietet täglich Rundgänge durch Seattle an. Besucher können diesen Service lediglich gegen ein kleines Trinkgeld nutzen. Die vier Kilometer lange Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden und beinhaltet Sehenswürdigkeiten wie Pike Place Market, Pioneer Square, Occidental Park und das historische Hafenviertel von Seattle. Ziel des Unternehmens ist es, Besuchern die Stadt auf unterhaltsame und lehrreiche Weise näherzubringen, sie zu motivieren, auf Entdeckungsreise zu gehen und eine Verbindung zwischen ihnen und den Einheimischen herzustellen – die Tour Guides sind nämlich auch waschechte Locals! Los geht es jeden Tag um 11 Uhr am Victor Steinbrueck Park. Ebenfalls täglich gibt es eine geführte Tour über den Pike Place Market, die morgens um 9:30 Uhr startet – viele kulinarische Kostproben inklusive!
(www.seattlefreewalkingtours.org)

Ganz im Zeichen von Schokolade

Kakaobohnen spielen neben Kaffeebohnen eine große Rolle in Seattle. Warum also nicht einmal an einer Stadtführung teilnehmen, die ganz im Zeichen von Schokolade steht? Auf der zweistündigen Chocolate Indulgence Tour lernt man nicht nur, wie die süße Leckerei mit Käsekuchen, Cupcakes und Popcorn zusammenhängt, sondern kommt zudem in den Genuss einiger Werke der über 50 Chocolatiers, die in der Stadt ansässig sind. Und wussten Sie, dass die Präsidentenfamilie Obama sich ihre Lieblingsschokolade extra aus Seattle anliefern lässt? Savor Seattle Tours bietet Naschkatzen und Hobby-Gourmets preisgekrönte Stadtrundgänge, die die Geschichte, Kultur und kulinarische Kunst von Seattle auf unterhaltsame und appetitanregende Weise thematisiert.
(www.getyourguide.de/seattle-l198/schokoladengenuss-walking-tour-durch-seattle-t15000*)

Stadtrundfahrt mit dem Amphipienfahrzeug

Mittlerweile ein beliebter Klassiker sind Stadtrundfahrten in Amphibienfahrzeugen, die sich sowohl auf der Straße als auch im Wasser fortbewegen. Ride the Ducks bietet an 362 Tagen im Jahr mehrmals täglich etwa zweistündige Rundfahrten mit Tourguides an, die sowohl die Funktion des Fahrers als auch die des Kapitäns übernehmen, und die ihre Fahrgäste nicht nur mit Informationen über Seattles Geschichte versorgen, sondern auch mit reichlich Humor und Unterhaltung. Die abenteuerliche Fahrt führt vorbei an den wichtigsten Attraktionen wie die Space Needle, die Waterfront, Pioneer Square und Pike Place Market, bis das Boot auf Rädern am Lake Union ins Wasser übersetzt und vorbeischippert am Gasworks Park und dem Hausboot aus dem Filmklassiker „Schlaflos in Seattle“. Am Ende wartet ein atemberaubender Ausblick auf die Skyline von Washingtons Metropole.
(www.getyourguide.com/seattle-l198/ride-the-ducks-land-and-water-tours-of-seattle-t26322*)

Das meinen die Seattleites, wenn sie sagen….

  • BELLTOWN: Bezirk rund um die First, Second und Third Avenue am Nordrand der Innenstadt mit vielen Wohnungen und „In“-Restaurants.
  • BICYCLE COPS: Polizisten auf Mountainbikes: Seattle war die erste Stadt mit Fahrradpolizei, inzwischen haben andere Städte diese erfolgreiche Idee übernommen.
  • BROADWAY: Nicht nur New York hat einen Broadway! Seattles Broadway ist für seine ausgefallenen Geschäfte, Kneipen und Menschen bekannt.
  • BUCKY’S: Name eines Fahrradkurier-Service.
  • DAMP: „fast nass“, feucht
  • DENNY PARTY: Keine politische Partei oder Wohltätigkeitsverein, sondern eine Bezeichnung für die 24 Pioniere, von denen gesagt wird, dass sie für die Gründung der Stadt Seattle mitverantwortlich sind.
  • DOME: Kurzform für „Kingdome“, dem ehemaligen, überdachten Baseball-Stadion am Südende der Stadt.
  • DRY SPELL: Zeitspanne von 24 Stunden, in denen kein Regen fällt.
  • ESPRESSO: Starker, schwarzer Kaffe, der u.a. für die Zubereitung von Lattes verwendet wird; fälschlicher Weise häufig „Expresso“ genannt.
  • GEODUCK: Guu-ii-Dack ausgesprochen; eine riesige Muschel, die an einigen Fischständen am Pike Place Market für Aufsehen sorgt.
  • GRAY: Grau – die Farbe des Himmels, wenn keine Sonne scheint. In Seattle gibt es viele verschiedene Grau-Nuancen, die i.d.R. nur echte Seattleites zu schätzen wissen. Ein echter Seattleite liebt das Grau und wird nach spätestens zwei aufeinander folgenden Sonnentagen leicht nervös…
  • HILLCLIMB: Die Tausende (nun, eigentlich sind es „nur“ 158) von Stufen, die vom Uferbezirk (Waterfront) zum Pike Place Market hinauf führen.
  • JAYWALK: Unerlaubtes Überqueren der Straße bei roter Ampel. Achtung! In Seattle werden für dieses Vergehen „Strafzettel“ verteilt.
  • LAKE: Obwohl es in und um Seattle mehrere Seen gibt, bezeichnet the lake stets Lake Washington, der die Stadt Richtung Osten begrenzt.
  • LATTE: La-tey ausgesprochen; ein Kaffeegetränk aus Espresso und aufgeschäumter Milch, das in Seattle immer und überall getrunken wird. Lattes bekommt man an Straßenständen, in Supermärkten und Restaurants jeder Preisklasse – also einfach überall. Latte ist jedoch nicht gleich Latte, es gibt die unterschiedlichsten Varianten und Geschmacksrichtungen dieses Getränks. Die Art und Weise, wie man seinen Latte bestellt, zeigt, ob man wirklich „in“ ist.
  • MOSS: Moos; wächst in Seattle überall – auf Gebäuden, Gehwegen und an Bäumen. Man sollte allerdings nicht versuchen, sich anhand des Moosbewuchses an Baumstämmen zu orientieren, denn in Seattle wächst das Moos nicht nur an der Nordseite…
  • MOUNTAIN: „Berg“ – Bezeichnung für Mount Rainier und insbesondere im Kontext „The Mountain is out“ (Der Berg ist zu sehen) gebraucht. Wenn man Mt. Rainier von Seattle aus sieht (an etwa 30 Tagen im Jahr), handelt es sich um einen klaren Tag.
  • NEEDLE: Kurzform für Space Needle, dem Symbol der Weltausstellung von 1962 mit dem teuersten Aufzug der Stadt, das aussieht wie aus der Zeichentrickserie Die Jetsons.
  • NORDYS: Kurzform für Nordstrom, der Kaufhauskette, die in Seattle gegründet wurde.
  • PIKE PLACE MARKET: Berühmter Markt in Seattle. Wie man den Namen benutzt zeigt, ob man Einheimischer oder Besucher ist: Nur Fremde sagen „Pike’s Market“ oder „The Pike Street Market“; Seattleites sprechen von The Pike Place Market, Pike Place oder The Market.
  • RAIN: „Regen“ – Vorurteile besagen, es würde in Seattle ununterbrochen regnen.
  • RECYCLE: In Seattle ist aktives Recycling sowie die Verwendung von Produkten aus wiederverwertbaren bzw. recycelten Materialien angesagt. Wer nur einen einzigen Abfallbehälter zuhause stehen hat, macht sich schnell als „Umweltmuffel“ verdächtig…
  • SEATTLE TUXEDO: Der „Smoking“ für alle Lebens- und Wetterlagen in Seattle: eine Jacke, die im Falle eines Falles den Regen abhält, bzw. eine Jeansjacke, darunter ein kariertes Flanellhemd, Jeanshose sowie Sport- oder Wanderschuhe.
  • SLUG: „Nacktschnecke“ – Diese Tiere lieben das feuchte Klima in und um Seattle, daher trifft man sie (fast) überall.
  • THE SOUND: Kurzform für Puget Sound
  • SUNBREAKS: Bezeichnung der lokalen Meteorologen für die klaren Abschnitte zwischen den einzelnen Grauphasen (siehe Gray).
  • UMBRELLA: „Regenschirm“ – Touristen haben ihn stets dabei, da sie gehört haben, in Seattle würde es ständig regnen; Einheimische hingegen sind stets ohne Regenschirm unterwegs, da sie wissen, dass es in Seattle fast nie regnet.
  • UNDERGROUND: 1.) Der Bezirk unter dem Pioneer Square, der bis zum Wiederaufbau nach dem Feuer vom 6. Juni 1889 die eigentliche Straßenfront darstellte. 2.) Eine Tour in eben diesem „Untergrund“, die einem die Geschichte der Stadt näher bringt. 3.) NICHT der Bustunnel unter der Third Avenue.

Unterkunft

Komfort in Downtown Seattle

Das Kimpton Palladian Hotel, im Jahre 1910 als Calhoun Hotel erbaut, verfügt über 97 vollständig renovierte Zimmer und spezielle kulinarische Konzepte. Im Shaker + Spear werden modern interpretierte Fischgerichte serviert, in der Pennyroyal Bar treffen sich Hotelgäste und Einheimische gleichermaßen, um im klassischen Ambiente lokale und internationale flüssige Spezialitäten zu sich zu nehmen. Das stylishe Hotel befindet sich ganz in der Nähe des Pike Place Market.

Businesshotel im Stadtzentrum

Motif Seattle, das ehemalige Red Lion Hotel auf der Fifth Avenue im Stadtzentrum, ist das größte unabhängige Hotel. Für Geschäftskunden werden große Tagungsbereiche angeboten.

Smith Cove Cruise Terminal Aerial Seattle, Washington, USA. Foto: Port of Seattle image by Don Wilson
Smith Cove Cruise Terminal in Seattle. Foto: Port of Seattle image by Don Wilson
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